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Im Mai ziehen die Mieter ein

Neubau im Rahmen: Das Sonnenhaus der WBG Aufbau aus dem Flur eines Nachbarhauses gesehen. Im März will die WBG einziehen, im Mai die Mieter.
Neubau im Rahmen: Das Sonnenhaus der WBG Aufbau aus dem Flur eines Nachbarhauses gesehen. Im März will die WBG einziehen, im Mai die Mieter. © Foto: MOZ Gerd Markert
Uwe Spranger / 21.01.2014, 19:22 Uhr
Strausberg (MOZ) Die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Aufbau will im 60. Jahr ihres Bestehens mehrere Millionen Euro investieren. Schwerpunkte sind das Sonnenhaus in der Vorstadt und die Seehaus-Siedlung im Norden. Die Jubiläumsfeier soll im September steigen.

Bald werden im Büro der Wohnungsbaugenossenschaft in der Gustav-Kurtze-Promenade die Kisten gepackt. Wenn das Wetter mitspielt, könne man im März in die neuen Räumlichkeiten im Sonnenhaus ein paar hundert Meter weiter im gleichen Wohngebiet ziehen. Sobald die Außenanlagen so weit seien, dass Mitarbeiter und Mieter einen ordentlichen Zugang hätten, wolle die Verwaltung in den Neubau wechseln, kündigt Vorstand Carsta Göring an. Die 17 Wohnungen würden dann im Mai übergeben. Bis dahin dürfte auch im Umfeld "alles erledigt" sein, sollten Wege und Stellflächen fertig sein, sagt sie.

Das Sonnenhaus ist einer der Investitionsschwerpunkte der Genossenschaft in diesem Jahr. Knapp zwei Millionen Euro werden 2014 dafür ausgegeben. Etwa eine Million ist für weitere Gebäude in der Seehaus-Siedlung vorgesehen, erzählt Carsta Göring. In diesem Jahr sollen dort die sechs Vier-Familien-Häuser Nordstraße 3 bis 13 nach dem Vorbild der beiden Blöcke in der Ringstraße saniert werden. Rund 150 000 Euro sind überdies für Hofbefestigung und Abwasserleitung in der Paul-Singer-Straße 3-5 eingeplant, rund 100 000 Euro für das letzte Dach in der August-Bebel-Straße 30.

Der 60. Geburtstag der WBG soll am 12. September mit einem Fest mit Mitgliedern, Mietern, Aufsichtsrat, Firmen und befreundeten Genossenschaften gefeiert werden. Am Neubau in der Gustav-Kurtze-Promenade. Bei der Gelegenheit würden die neuen Büroräume gezeigt, und sie hoffe, auch den einen oder anderen Mieter gewinnen zu können, anderen die Wohnung zu zeigen. Die Jubiläumsfeiern würden jedenfalls nicht so groß ausfallen wie zum 50. Geburtstag, der mit einer ganzen Festwoche "würdig" begangen worden sei, so die Vorstandsfrau.

In Vorbereitung ist derzeit eine Chronik über die Jahre von der Gründung am 8. September 1954 bis heute. Der in den Ruhestand verabschiedete langjährige Vorstand Klaus Weinzierl gehört zu der Arbeitsgruppe, und auch Chroniken von Mietern wie die von Willi Hanke zum 50. seien hilfreich, sagt Carsta Göring. Überdies erinnern sich Bewohner an die Anfänge mit dem Bau der ersten beiden Zweigeschosser in der Siedlung, die 1958/59 fertig wurden. Mit Schubkarren transportierten sie damals den Beton für den Keller zum Bauplatz, zogen die Ziegelbauten ohne Kran hoch. Später kamen Häuser in der Neuen Mühle, der Paul-Singer-Straße und im gleichen Wohngebiet hinzu, in den 1960ern in Hennickendorf, im nächsten Jahrzehnt in der Müncheberger und der Friedrich-Ebert-Straße und in den 1980ern schließlich im Otto-Grotewohl-Ring, in der Hegermühle und am Försterweg. 1988 stieß die Gewoba hinzu, nach der Wende bekam die WBG die Fritz-Reuter-Straße zurück und kaufte die Seehaus-Siedlung hinzu. Zur Altschuldenreduzierung mussten Wohnungen am Herrensee und im Fliederweg veräußert werden, 2012 wurde dann ein Block im Grotewohl-Ring verkauft und 2013 eine Fläche am Försterweg. Damit ergebe sich nun für die Genossenschaft ein rundes Bild, schätzt Carsta Göring ein.

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Jürgen Schmitz 21.01.2014 - 23:15:35

Hut ab...

Eine sehr stolze Bilanz über die man sich in Strausberg nur freuen kann. Das Ergebnis ist einfach nur optimal, obwohl der bis heute zurück gelegte Weg sicher nicht immer leicht war. Für die weitere Zukunft alles Gute im Interesse der Genossenschaft, ihrer Mitgliedern und ihrer Mieter.

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