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2013 mussten die Feuerwehrleute der Stadt insgesamt 175 Mal ausrücken

Ein einsatzreiches Jahr

© Foto: moz
Iris Stoff / 01.02.2014, 07:19 Uhr
Storkow (MOZ) Die Floriansjünger aus der Stadt Storkow und ihren Ortsteilen mussten 2013 zu deutlich mehr Einsätzen ausrücken als im Jahr zuvor. Insgesamt 175 Mal wurden sie auf den Plan gerufen. 2012 hatte es dagegen 97 Alarmierungen gegeben.

"Dabei ist das Verhältnis von technischen Hilfeleistungen und Bränden mit etwa drei zu eins aber wieder ähnlich geblieben", blickt Stadtwehrführer Frank Ebert auf die Analyse des vergangenen Jahres. Die Einsätze untergliedern sich da in 129 technische Hilfeleistungen (2012 waren es 75) und 46 Brände (2012 waren es 22). Hinzu kommen im abgelaufenen Jahr auch noch 68 Einsätze der First-Responder aus Storkow.

Unter den Bränden waren unter anderem fünf Wohnungsbrände, ein Kfz-Brand, vier Brände in Gewerbeeinrichtungen (darunter ein großer Brand in einer Tischlerei am Storkower Kanal). Zweimal galt es auszurücken, als es im Wald auf dem Gelände der Bundeswehr brannte. Bei den 129 technischen Hilfeleistungen schlagen vor allem 53 Einsätze bei Sturmschäden ins Kontor. Großes Problem seien auch die Ölspuren, so Frank Ebert. Sechsmal waren solche zu beseitigen. Eine habe von Philadelphia bis zur Autobahn gereicht. Nach Verkehrsunfällen musste die Feuerwehr insgesamt 20 Mal auf den Plan treten. Vor allem im Storkower Bereich, Schwerpunkt sei da immer noch der Abzweig nach Kummersdorf. Außerdem gab es noch 39 sonstige Einsätze. Zum Beispiel wurde eine im Fenster eingeklemmte Katze befreit. Leider habe es auch wieder neun Fehlalarme gegeben, ärgert sich der Stadtwehrführer. Siebenmal reagierten Brandmeldeanlagen fälschlicherweise und zweimal war es blinder Alarm.

Auf die Ausbildung sei auch 2013 wieder großer Wert gelegt worden, betont Frank Ebert. Insgesamt habe es sieben Übungen gegeben. Zweimal auf Kreisebene in der Brandschutzeinheit (dort ist die Storkower Feuerwehr integriert) und eine grenzübergreifende Katastrophenschutzübung. "Da ist Philadelphia mit dabei", so Frank Ebert. "Kameraden dieser Ortswehr waren auch im Hochwassereinsatz." Fünf Übungen seien selbst durchgeführt worden. Im Rahmen der Komplexausbildung innerhalb der drei Löschbezirke, in die die Wehren der Stadt Storkow gegliedert sind.

Im vergangenen Jahr ist auch der Gefahren- und Abwehrplan für die Stadt Storkow beschlossen worden, in dem die Aufgaben für die Feuerwehr genau definiert sind. "So muss unser veralteter Fahrzeugbestand in den nächsten Jahren peu á peu erneuert werden, einschließlich der Anschaffung einer Drehleiter", sagt Frank Ebert. Als Stützpunktfeuerwehr bekommt Storkow ein neues TLF 2040, das zur Hälfte vom Land gefördert wird. In Groß Eichholz haben die Feuerwehrleute angefangen, ihre Fahrzeughalle in Eigenregie zu vergrößern. Großes Problem sei nach wie vor die Tageseinsatzbereitschaft. Frank Ebert: "Das liegt daran, dass viele Feuerwehrleute außerhalb arbeiten oder von ihrem Arbeitgeber nicht frei bekommen."

Zahlen & Fakten


■ Zur Feuerwehr der Stadt Storkow gehören die Wehren in Storkow sowie den Ortsteilen Rieplos, Kummersdorf, Alt Stahnsdorf, Philadelphia, Görsdorf, Klein Schauen, Groß Schauen, Selchow, Schwerin, Groß Eichholz, Kehrigk, Bugk und Limsdorf. Die Ortswehr in Wochowsee hat sich 2013 wegen fehlender Mitglieder aufgelöst.
■ In den 14 Wehren engagieren sich 261 aktive Feuerwehrleute, darunter 36 Frauen. Die Alters- und Ehrenabteiung hat 69 Mitglieder.
■ Es gibt sechs Jugendfeuerwehren. Und zwar in Storkow, Philadelphia/Alt Stahnsdorf, Groß Eichholz/Schwerin/Selchow, Limsdorf, Kummersdorf und Görsdorf mit insgesamt 78 Mitgliedern.

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