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Dunkel, dunkler, Westhavelland

Ausgezeichnet: Der stolze Initiator Dr. Andreas Hänel (rechts) mit Naturpark-Chefin Kordula Isermann, Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann und der Sternenpark-Urkunde.
Ausgezeichnet: Der stolze Initiator Dr. Andreas Hänel (rechts) mit Naturpark-Chefin Kordula Isermann, Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann und der Sternenpark-Urkunde. © Foto: Tobias Nandelstädt
Rene Wernitz / 14.02.2014, 15:34 Uhr - Aktualisiert 14.02.2014, 21:19
Parey (tob/rez) Was verbindet Namibia, Neuseeland und den US-Bundestaat Utah mit dem Westhavelland? Ganz einfach: In all diesen fernen Ländern gibt es so genannte Sternenparks. Damit sind Gebiete gemeint, in denen die Nächte besonders dunkel sind, was eine außergewöhnlich gute Beobachtung des Sternenhimmels ermöglicht. Seit dieser Woche gehört auch der Naturpark Westhavelland zu diesem exklusiven Kreis. In Deutschland ist es der erste Sternenpark.

"Es gibt in Mitteleuropa nur noch sehr wenige Orte, an denen man eine natürliche Nacht mit all ihren vielen tausend Sternen erleben kann", sagte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack stolz. Am vorigen Donnerstag fand in Potsdam die offizielle Übergabe der Sternenpark-Urkunde nach den Kriterien der International Dark Sky Association (IDA) an die Leiterin des Naturparks, Kordula Isermann, statt. Am Abend gab es eine Feierstunde in Hohennauen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur gratulierte per Pressemitteilung: "Seit Langem hat unser Ministerium die Wiederentdeckung des Nachthimmels als schützenswertes Kulturgut wohlwollend unterstützt. Auch die Bemühungen des Naturparks Westhavelland und seiner Kommunen, die Lichtverschmutzung zu vermeiden, haben wir mit großem Interesse begleitet", so Staatssekretär Martin Gorholt. Mit einem Empfehlungsschreiben an die International Dark-Sky Association (IDA) in Arizona (USA) habe das Wissenschaftsministerium die Bewerbung als Sternenpark unterstützt.

Gorholt war im Herbst 2012 nach Gülpe gereist, um dort das 2. Westhavelländer Astronomietreffen zu eröffnen. Die diesjährige Veranstaltung findet vom 29. bis 31. August auf dem Sportplatz des Dorfes statt. Erneut können sich Laien auf einen Sternenhimmel freuen, den sie durch eigene oder Teleskope von Profis beobachten können. Ansonsten ist das auch problemlos mit bloßem Auge möglich. Die Milchstraße ist zudem in jeder wolkenlosen Nacht zu sehen. Ein Festival für romantisch veranlagte Zeitgenossen. Die Kernzone des Sternenparks Westhavelland zieht sich vom Gülper See nach Nennhausen. Mehr zum Thema auf S.4.

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sara 18.02.2014 - 11:54:57

Sara Werner

gelungener Titel

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