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Brandenburgs Einwohnerzahl sinkt schneller

dapd / 25.11.2011, 11:10 Uhr
Potsdam (dapd) Die Zahl der Einwohner Brandenburgs ist im ersten Halbjahr noch schneller zurückgegangen als im Vergleichszeitraum 2010. Von Januar bis Juni verringerte sich die Bevölkerungszahl um 5.000 Personen auf 2.498.400, wie das Amt für Statistik am Freitag mitteilte. Im ersten Halbjahr 2010 lag der Rückgang bei 4.000.

Grund für den Bevölkerungsrückgang ist ein sogenannter Sterbeüberschuss: Im ersten Halbjahr 2011 starben 13.800 Menschen, während nur 8.400 Kinder geboren wurden. Im Jahr zuvor waren es 300 Neugeborene mehr.

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Holger Juelich 27.11.2011 - 18:39:06

27.11.2011 18:15:20 Aufgeklärter Bürger - Das geht zu weit

Ich denke, Sie verunglimpfen hier auf übelste Weise die Regierung des Landes Brandenburg und deren gewählte Abgeordneten. Ich distanziere mich klar und deutlich, und erwarte von der MOZ, das dieser Beitrag gelöscht wird.

Dr. med. Jochen F. 27.11.2011 - 08:53:01

ERIKA - 02:16 Uhr nachts, Leiden Sie an Cerebral-Störungen?

Ich behandle derartige Patienten und bin auf der Suche nach geeigneten Probanten für eine weitere Studie zur Verbesserung unserer Medikamente. Fühlen Sie sich in der Lage, an unserem Programm teilzunehmen?

Jochen-M. K. 27.11.2011 - 08:25:47

ERIKA - Wilde Tiere bergen Munition

- das ist ja der Hammer! Der nächste Hammer folgt zugleich. Natürlich, weil es "spielende Kinder, Pilze- und Beerensammler, Jogger, Spaziergänger, Urlauber, fremde Zuwanderer oder potentielle Waldsiedler" nicht "tuen" sollen. Hallo?! Noch ist Munitionsbergung eine gesetzlich festgelgte Aufgabe, werte Frau Erika! Hammer Nummer drei: "Jeder Leser assoziiert doch die neuesten Nachrichten mit seiner unmittelbaren Umgebung." Na klar, wenn er nicht mehr filtern kann, was ihm die Medien tagtäglich einflößen, dann glauben die auch wirklich alles. Schließlich sagt die MOZ die Wahrheit. Einen Hammer habe ich noch: "Und habt keine Sorge, irgendwann ist das biologische Gleichgewicht wieder hergestellt." Zuvor kommen aber "fremde Zuwanderer", "lärmende, stinkende, umweltschädigende Nachbarn". Ich dächte, es sind die negriden Völker, die Europa einnehmen, wenn Sie doch Ihren Blick in die Mittelmeeerregion richten würden, so wäre Ihnen aufgefallen, das dieser Prozess schon im Gange ist! Ach so, ja, die MOZ berichtet von unseren Nachbarländern nicht. Kein Problem, dann kaufen Sie sich eben noch 'ne Zeitung. Ich empfehle MOZ-Produkte.

Erika von der Heide 27.11.2011 - 02:16:12

eine Frage der Betrachtung

Also ich kann den Gedankengang von "Aufgeklärter Bürger" schon nachvollziehen. Jeder Leser assoziiert doch die neuesten Nachrichten mit seiner unmittelbaren Umgebung. Fragt sich: Betrifft es auch mich - oder nicht ? zum Bevölkerungswachstum: Der eine lebt vom Handel, und braucht viele Konsumenten. Der andere will lieber seine Ruhe haben. Braucht keine lärmenden, stinkenden, umweltschädigenden Nachbarn. zum Tierwachstum: Der Eine lebt auf dem ruhigen Dorf, liebt ausgedehnte Spaziergänge und fürchtet nun alle wildlebenden Tiere. Der Andere lebt in öder Kasernennähe und freut sich über die zurückkehrende wachsende Natur und würde gern mit seiner Familie ausgedehnte Spaziergänge machen. Kann er aber nicht, weil überall, im verseuchten Armeeboden ungezählte Munition liegt. Und nun lege ich mal den Cliffhanger zwischen "Aufgeklärter Bürger", "Karin L." und den anderen Kommentatoren. Lieber von ein paar wilden Tieren (hier speziell genannte Wölfe) auf eine Mine treten oder eine Granate ausbuddeln lassen, als dass es spielende Kinder, Pilze- und Beerensammler, Jogger, Spaziergänger, Urlauber, fremde Zuwanderer oder potentielle Waldsiedler tuen. Und habt keine Sorge, irgendwann ist das biologische Gleichgewicht wieder hergestellt. (Wenn der Mensch nicht immer gewaltsam Gott spielen würde.)

Karin L. 26.11.2011 - 07:40:51

Thema irgendiwe nicht verstanden, gell

So ein AUFGEKLÄRTER BÜRGER, der KLARHEIT in seinen Gedanken postulieren will, kommt nun, völlig zum Thema passend, mit einem Raubtier namens Wolf, ähhhh? Da fehlen dann noch Zunahme der HARTZ-IV-Empfänger, der Biber, der Männer, die einen Penis haben und nicht in die Hosen pinkeln, Männer, die andere Menschen ansprechen usw. Denn das steht alles in den selben MOZ-Ausgaben, die Sie nicht verstanden haben.

Aufgeklärter Bürger 25.11.2011 - 21:50:09

Brandenburgs Einwohnerzahl sinkt schneller? - Noch schneller siedeln sich die Wölfe an!

Zitat aus Moz vom 25.11.2011 Potsdam (dpa) Brandenburg wird in Zukunft Heimat von noch mehr Wölfen als bisher werden. "Wir rechnen auf jeden Fall mit Wachstum", sagte der Leiter Artenschutz bei der Umweltorganisation WWF, Volker Homes, am Freitag in Potsdam. Dabei würden die Tiere zunächst die dünner besiedelten Gebiete wie etwa frühere Truppenübungsplätze bevorzugen. Grundsätzlich sei jedoch die gesamte Mark "Wolfserwartungsland". Ein Fazit: Das nennt sich; Platzecks Wachstums-Regierungspolitik,in der Zukunft, für den Brandenburger Bürger! Der Rest kann dann gemeinsam mit den Wölfen heulen. Mir bleibt die Spucke weg, es ist nicht zu fassen!!!

opa werner 25.11.2011 - 18:21:31

Das sinkende Schiff Brandenburg

Die Gründe für die Überalterung der Brandenburger Bevölkerung haben beide Vorkommentatoren bereits genannt. Proportional müßte doch nun aber auch der Potsdamer Wasserkopf (sprich Landesregierung) schrumpfen und durch kompetente Altenpfleger ersetzt werden. Oder? Bei der Polizei ist die Personalreduzierung jedenfalls schon angekommen. Stattdessen baut man sich eine schloßähnliche neue Quasselbude in Potsdam.

Ein aufmerksamer Leser 25.11.2011 - 14:00:46

Sterbeüberschuss

Was für ein (Un)Wort. Die werten Politiker sollen bitte auch mal die Augen aufschlagen, wie hoch die Abwanderung der vorallem jungen, bestens ausgebildeten Leute ist. Allein in meinem Bekanntenkreis, ich arbeite seit 3 Jahren in Hessen, sind einige in andere Bundesländer gezogen. Auch ich sehe für mich keine Alternative, bei dem starken Lohngefälle, Ost --> West. Und noch etwas positives, für Beamte der Landes-, Kreis- und Gemeindeverwaltung ist gesorgt, die haben keinen Grund zum Auswandern.

Alexandro 25.11.2011 - 12:37:20

Sterbeüberschuß, Geburtenrückgangskoeffizient, Sozialinkompetenzmaßstäbe...

Sterbeüberschuß? Hat wohl gute Chancen in die Liste der Unwörter des Jahrzehnts aufgenommen zu werden. Kinder sind die schönste Sache der Welt- so viel sei bestätigt. Aber Kinder in die Welt setzen bedeutet heut zu Tage immer mehr gesellschaftliche Widrigkeiten zu beachten und auch ein wenig in die Glaskugel zu schauen, um zu erahnen was in den nächsten Jahren und Jahrzehnten so auf die Gesellschaft und jeden Einzelnen zukommt. Da sehen die Aussichten nun mal seit Jahren auch für Brandenburg nicht rosig aus, was mit Sicherheit mit dem gesamtgesellschaftlichen Gefüge zu tun hat. Es gilt das globalisierte Europa zu retten, da kann auf nationale Abwärtstrends schon lange keine Rücksicht mehr genommen werden. Ach doch ja stimmt - eine Riesenhaushaltsdebatte darüber, ob man den schwächsten der Gesellschaft, den Kindern aus sozial schwachen Familien, 10 Euro mehr im Monat zubilligen kann... Brandenburg gehört mit Sicherheit nicht zu den sozial stärksten Regionen der Republik. Wen wunderts, dass die Geburtenrate sinkt...? Sicherlich sind hier die Gründe zu suchen für den Untergang des geweihten Landes und nicht in einem, wie hieß es doch gleich dieses Wort (?) - Sterbeüberschuß !!

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