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Im Sinne der Menschheit

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: MOZ
Harriet Stürmer / 23.02.2014, 19:42 Uhr
(MOZ) Ärzte sehen sich mit sehr komplexen Herausforderungen konfrontiert. Das gilt vor allem für Chirurgen und Intensivmediziner, die mitunter stundenlang am Operationstisch stehen und ihr Bestes dafür geben wollen, dass der Patient wieder gesund wird. Das setzt voraus, dass sie ständig auf dem Stand der medizinischen Möglichkeiten sind, neue Techniken kennenlernen und weiterentwickeln. Um Fehler am menschlichen Patienten möglichst zu vermeiden, müssen die Methoden natürlich auch trainiert werden.

Im Kompetenzzentrum in Wendisch Rietz geschieht dies mithilfe von narkotisierten Schweinen, die von angehenden Fachärzten operiert werden. Gewiss hat diese Vorgehensweise ihre Schattenseite. Denn zum Schluss werden die Schweine eingeschläfert.

Trost liefert aber der Fakt, dass ihr Tod der Menschheit dient. Nach heutigem Stand der Wissenschaft kann eben nicht alles anhand von Simulationen geübt werden. Obendrein werden die Tiere aus der Nutzviehzucht bezogen. Man kann also davon ausgehen, dass wir sie essen würden, wenn sie nicht im OP gestorben wären. Harriet Stürmer

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