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Richard-Ruthe-Straße bald von aus Westchina stammenden Blauglockenbäumen gesäumt

Mehrheit votiert für Exoten

Brigitte Horn / 04.03.2014, 06:40 Uhr
Biesenthal (MOZ) Biesenthal tut viel für sein Image als grüne Stadt und widmet aus diesem Grunde dem öffentlichen Grün besondere Aufmerksamkeit. Wer glaubt, dass es leicht sei, Straßenbäume zu pflanzen, hat weit gefehlt. Im Biesenthaler Bauausschuss steht das Thema fast regelmäßig auf der Tagesordnung. Es muss erstens geguckt werden, ob überhaupt Geld da ist, zweitens ob Leitungen im Boden liegen, die die Pflanzung von Bäumen verhindern, und drittens muss entschieden werden, welche Bäume gepflanzt werden. Letzteres war Thema in der jüngsten Bauausschusssitzung. Zu klären war, welche Baumart in der Richard-Ruthe-Straße in den Boden kommen soll.

Auf Anregung des Bauausschussvorsitzenden Andreas Jahn war man sich von Grundsatz her relativ schnell einig, dass zwar überwiegend in der Stadt einheimische Gehölze bevorzugt werden sollten, aber in einzelnen Straße mit Exoten durchaus auch interessante Akzente gesetzt werden könnten.

Und so standen als Vorauswahl auf der Liste von Jahn mit der Eberesche und dem Baumhasel zwar zwei heimische Gehölze, jedoch die nichtheimischen überwogen. Dazu gehörten die Gleditschie "Sunburst" mit einem goldgelben Austrieb, der Amberbaum, dessen Herbstlaub von gelb über orange und rot bis blauviolett reicht und der eine Rinde mit Korkleisten hat, oder der Blauglockenbaum, der in der Blütezeit lange violettblaue Rispen hervorbringt, um nur einige zu nennen.

Zunächst sah es so aus, als ob der Amberbaum mit seiner schwer zu toppenden Laubfärbung das Rennen machen würde. Doch am Ende gab es eine knappe Mehrheit für den Blauglockenbaum. Letzter sei preislich so wie die Linde gelagert, der Amberbaum wäre demgegenüber etwa doppelt so teuer.

Laut Wikipedia ist der Blauglockenbaum in Zentral- und Westchina beheimatet. Von April bis Mai erscheinen die bis zu 40 Zentimeter langen Blütenrispen. Die einzelnen Blüten sind fünf bis sechs Zentimeter lang, die Blätter werden relativ breit.

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