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Familiendrama: 34-Jähriger tötet Ehefrau mit 17 Messerstichen

Mit Polizeiband ist der Tatort in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) weiträumig abgesperrt.
Mit Polizeiband ist der Tatort in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) weiträumig abgesperrt. © Foto: dpa
16.03.2014, 13:11 Uhr
Ahaus/Münster (dpa) Bei einem Familiendrama im münsterländischen Ahaus hat ein 34-jähriger Familienvater seine 24-jährige Frau mit 17 Messerstichen getötet. Der Mann stellte sich der Polizei und gestand, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Wochenende berichteten. Das Ehepaar hat drei gemeinsame Kinder zwischen zwei und sechs Jahren.

Dem Messerangriff war nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Streit vorausgegangen. Dabei hätten möglicherweise auch Eifersucht und die Trennung des Paares eine Rolle gespielt, sagte Oberstaatsanwalt Heribert Beck am Samstag.

Der Mann hatte am Freitagnachmittag seine von ihm getrennt lebende Frau in ihrer Wohnung in Ahaus aufgesucht. Im Streit stach der Mann dann zu. Dem Obduktionsbericht nach sei ein Stich ins Herz tödlich gewesen, hieß es.

Die Frau hatte nach der Trennung mit den Kindern in der Wohnung in Ahaus gewohnt. Zwei Kinder von fast vier und sechs Jahren waren zum Zeitpunkt der Tat im Kindergarten, ein zweijähriges Mädchen zu Hause. Es dürfte aber von der Tat nichts mitbekommen haben, wie Beck sagte. Der Mann sitze in Untersuchungshaft.

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Ex-Abonnent 17.03.2014 - 14:47:30

der MOZ-Zensor hat wieder mal demokratie-konform zugeschlagen

Es sei darauf hingewiesen, dass solche Taten in Medien auch schon desinformierend "Messerstecherei" genannt wurden. Damit noch desinformierender als "Familiendrama"

Ex-Abonnent 17.03.2014 - 09:52:34

danke, dpa

es war lange schon unerträglich, dass diese Verbrechen in den Medien "Ehrenmorde" genannt wurden. Jetzt wurde sich anscheinend auf "Familiendrama" geeinigt, klingt eindeutig besser, aber "innerfamiliäre Rangeleien" oder "Vorkommnisse" würde es noch besser ausdrücken.

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