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Biesenthal investiert 2014 nahezu 1,6 Millionen Euro in die Infrastruktur

Stadt als Baulöwe

Brigitte Horn / 17.03.2014, 22:00 Uhr
Biesenthal (MOZ) In diesem Jahr will die Stadt Biesenthal Bauvorhaben für nahezu 1,6 Millionen Euro realisieren. Den Spitzenplatz nimmt dabei der Erweiterungsbau an der Kita "Knirpsenland" mit einem Investitionsvolumen von rund 470000 Euro ein. Mit rund 370000 Euro steht die Sanierung des Schlossbergareals an zweiter Stelle.

Wer in Biesenthal Kind ist, kann sich auf die Stadtverordnetenversammlung verlassen. Mehr als die Hälfte der für dieses Jahr geplanten Investitionen kommen Kindern und Jugendlichen zugute.

Das größte Projekt ist der Erweiterungsbau der Kita "Knirpsenland". Mit fast einer halben Million Euro soll in dem Haus an der Bahnhofstraße unter anderem ein Bewegungsraum geschaffen werden, der sich zum Hof des villenartigen Gebäudes öffnet. Er wird so gebaut, dass er auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.Dazu kommen die Schaffung zusätzlicher Gruppenräume sowie die Verbesserung der Bedingungen im Garderobenbereich, um weitere Beispiele zu nennen. Für Biesenthals Bürgermeister André Stahl hat gerade dieses Vorhaben Priorität. "Im Mai soll dort Richtfest gefeiert werden, damit im September, wenn die Kita ihren 50. Geburtstag feiert, alles fertig ist", kündigte er an.

Doch nicht nur die Kita, auch die Grundschule ist in diesem Jahr reichlich bedacht worden. Nach der grundlegenden Sanierung des Hauses anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Schule im Jahr 2005 bleibt die Schule ständig im Focus der Stadtverordneten. So beläuft sich die geplante Investitionssumme in diesem Jahr auf rund 145 000 Euro. Dafür werden Außenjalousien und Rollos angebaut. Am Schulcontainer wird das Dach saniert. Der Flur des Hauses 2 wird gemalert. Der Schulhof erhält ein neues Spielgerät und allein für 60 000 Euro wird eine Brandmeldeanlage eingebaut.

Der Clou der Projekte dieses Jahres an der Grundschule dürfte aber der Parkettfußboden der Aula sein. Er ist der I-Punkt der Sanierung des stuckverzierten Raums der Schule und kann schon jetzt bewundert werden. Während fast alle Arbeiten in den Sommer- und Herbstferien erfolgen werden, wurde der Parkettfußboden vorgezogen. "Wir hatten uns das für die Winterferien vorgenommen, weil in dieser Zeit die Baupreise noch günstiger und die Firmen froh über eine Winterbaustelle sind", erläutert der Bürgermeister die Beweggründe für den früheren Termin. Mit dem Parkett in einem hellen warmen Ton hat der Fest- und Feierraum jetzt eine besondere Atmosphäre. Wenn Ende März das wegen Sturms ausgefallene Weihnachtsprogramm mit Nobel Popel in der Aula nachgeholt wird, werden die jungen Zuschauer dies erleben können.

Neben diesen Großvorhaben für die bis Zwölfjährigen können die Jugendlichen ebenfalls auf eine Investition hoffen. Für rund 40000 Euro soll im Jugendtreff "Kulti" eine Skateranlage errichtet werden. An dem Projekt wird in der zehnten bis 40. Kalenderwoche gearbeitet.

Doch im Haushalt von 2014 kommen auch weitere Infrastrukturprojekte nicht zu kurz. Das größte darunter sind die Sanierungsmaßnahmen am Schlossbergareal, die der Förderung des sanften Tourismus dienen. Dafür schlagen rund 370 000 Euro zu Buche, wovon ein Teil im Rahmen der EU-Projekt zur ökologischen Sanierung von Teileinzusgebieten beiderseits der Oder gefördert wird. Zu diesem Vorhaben zählen auch die Sanierung des Schlossbergturms sowie die Sicherung der Burgruine. Das Wohnumfeld am Grünen Weg steht ebenfalls auf der Agenda

Im Straßenbereich sind 246 000 Euro für die Fischerstraße im Rahmen der Altstadtsanierung zu nennen. Weitere 120 000 Euro stehen für Befestigung von Siedlungsstraßen im Rahmen der erweiterten Straßeninstandsetzung zur Verfügung.

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