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Beim FV kommt in der nächsten Saison ein neuer Trainer / Auf Torsten Maerz folgt Gerd Pröger

Preussen bald unter neuer Führung

Gerd Pröger
Gerd Pröger © Foto: Stefan Zwahr
Siegmar Bessert / 20.03.2014, 07:40 Uhr
Eberswalde (MOZ) Die Rückrunde der Fußballspielklassen hat gerade erst begonnen, da gibt es bereits erste Neuigkeiten beim Brandenburgligisten FV Preussen Eberswalde. Auf einer Pressekonferenz wurde am Dienstag über das Ende der Trainerzeit von Torsten Maerz (37) zum Saisonschluss 2013/14 informiert. Mit Gerd Pröger (59) wurde gleichzeitig ein alter Bekannter als neuer Chef an der Seitenlinie präsentiert für die neuen Wettkampfsaison 2014/15.

"Es ist mein persönlicher Entschluss. Job, Training an vier Wochentagen und die Punktspiele sind schwer zu bewerkstelligen. Ich möchte auch mehr Zeit für meine drei Kinder und Ehefrau haben, die in den vergangenen Jahren etwas zu kurz kamen. Mit der Mannschaft werde ich alles versuchen, um am Ende einen Mittelfeldplatz zu erreichen", sagte Torsten Maerz, der die Mannschaft in den vergangenen vier Jahren erfolgreich in der Brandenburgliga gemeinsam mit Co-Trainer Christian Melchert betreut. Das Präsidium wurde über den Schritt von Torsten Maerz auf seiner letzten Tagung am 11. März informiert.

"Wir haben für seine Entscheidung vollstes Verständnis und stimmten zu. So haben wir auch zeitig handeln können. Mit Gerd Pröger kommt ein erfahrener Mann, der den Verein als Spieler und zuletzt als Trainer (2003 bis 2006) gut kennt", sagte Preussens Präsident Danko Jur.

Pröger war zuletzt von 2010 bis 2012 Trainer beim Oranienburger FC Eintracht und betreut zurzeit die Polizeiauswahl Brandenburg. "Unser Dank gilt natürlich Torsten Maerz, der sowohl als Spieler und danach als Trainer eine hervorragende Leistung abgeliefert hat. Wir haben immer ein offenes Verhältnis gehabt und gemeinsam auch die kritischen Momente der ersten Mannschaft überstanden. Es gab eine Zeit, als einige Anhänger schon den Trainer in Frage stellten. Ganz sicher ist ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen. Er wird bis zum letzten Punktspiel weiterhin alles geben. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft", betonte Jur. Die Mannschaft wurde beim anschließenden Training über den Wechsel informiert.

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