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Statt Bolzplatz jetzt Kleinspielfeld gewünscht / Empfehlung des Ausschusses erst nach Ortsbegehung

Neue Idee für den Schulhof

Bietet Platz zum Spielen und Toben: der Schulhof der Grundschule Biesenthal. Im Vordergrund ist eine gepflasterte Fläche, im Hintergrund der Bolzplatz mit Fußballtoren und einem Basketballkorb zu sehen.
Bietet Platz zum Spielen und Toben: der Schulhof der Grundschule Biesenthal. Im Vordergrund ist eine gepflasterte Fläche, im Hintergrund der Bolzplatz mit Fußballtoren und einem Basketballkorb zu sehen. © Foto: Wolfgang Rakitin
Brigitte Horn / 22.03.2014, 05:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) Neue Ideen gibt es für die Hofgestaltung an der Biesenthaler Grundschule. Die Kinder wünschen sich ein Kleinspielfeld. Um das zu realisieren, muss es für den vorhandenen Bestand ein neues Konzept geben. Der Bauausschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Thematik.

Eigentlich ging es um zwei neue Nestschaukeln, die die Grundschule erhält. Zusammen mit den Schülern wurde überlegt, wo die aufgestellt werden sollten, erfuhren die Mitglieder des Biesenthaler Bauausschusses am Mittwochabend. Im Zuge dieser Diskussion sei aber auch klar geworden, dass sich die Kinder ein Kleinspielfeld von 13 mal 20 Metern Größe wünschen. Angesichts der Tatsache, dass der Schulhof erst vor zwei Jahren für etwas mehr als 100 000 Euro neu gestaltet worden ist, wollten die Vertreter der Schule wissen, ob für die Stadtverordneten dieses Projekt im Bereich des Möglichen liegt. "Könnte das Vorhaben überhaupt zur Diskussion stehen", fragte die Schulleiterin Cornelia Grasse den Ausschuss. Sie, Elternsprecher Lutz Neumann und Sportlehrer Detlev Manietta erläuterten in der Sitzung des Bauausschusses, wie sie sich die Neugestaltung des Schulhofes der Grundschule vorstellen könnten.

So solle das Kleinspielfeld mit einem Tartanboden in etwa dort Platz finden, wo sich jetzt das sogenannte Atrium befindet. Das ist ein Klettergerüst. Das würde dann auf der einen Seite des Bolzplatzes Platz finden. Auf der anderen Stirnseite des Bolzplatzes könnten zwei Nestschaukeln stehen. Dazwischen sollte ein Reckstange installiert sein und dahinter wiederum wäre Platz für Fahrradständer. Darüber hinaus sollte der Bolzplatz nicht mehr Bolzplatz sein, sondern für Volleyball oder Ball über die Leine genutzt werden. Dadurch würde auch die Verletzungsgefahr eingeschränkt, die für kleinere Kinder bestehe, wenn die Größeren dort Fußball spielen, wurde zur Begründung angeführt. Schließlich käme auch eine Nutzung durch Sportvereine in Frage. Auch über die Kosten haben sich die Vertreter der Schule Gedanken gemacht.

Nach ihren Informationen könnte das ganze Vorhaben rund 71 000 Euro erfordern. Detlev Manietta berichtete, dass man sich auch schon um Sponsoren bemüht und die ersten positiven Rückmeldungen erhalten habe. Auch einen Sponsorenlauf könnte man sich vorstellen. Unterstützung gäbe es wahrscheinlich auch durch den Landessportbund, zeigte sich der Sportlehrer optimistisch. Die Umsetzung sei für den Haushalt des Jahres 2015 gedacht.

Für den Bauausschuss war die Vorstellung des Vorhabens interessant. Die Mitglieder wollten es nicht grundsätzlich ablehnen, könnten sich aber vorstellen, im Falle der Machbarkeit das Projekt bis ins Jahr 2016 zu strecken. Nach Ansicht des Ausschussvorsitzenden Andreas Jahn brauche man dazu einen Fachplaner sowie eine Baugenehmigung. Damit machte er auf die Dimension der Geschichte aufmerksam.

"Eigentlich hatten wir den Schulhof abgeschlossen. Um dazu etwas zu sagen, muss ich mir das ansehen", sagte Ausschussmitglied Uwe Bruchmann. Dem schlossen sich auch die anderen Mitglieder an. Darauf orientierte ebenfalls der Hauptausschuss der Stadt, der einen Tag nach dem Bauausschuss beraten hatte. Die Besichtigung des Schulhofes ist für Mitte April vorgesehen.

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