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Ausschuss plädiert für Mieterbefragung

Biesenthals Platten erhalten Umfeld mit Pep

An den Biesenthaler Wohnblöcken: Neuer Gehweg neben pflegebedürftigen Grünflächen.
An den Biesenthaler Wohnblöcken: Neuer Gehweg neben pflegebedürftigen Grünflächen. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 25.03.2014, 06:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) Etwa jeder achte Biesenthaler wohnt in den Wohnblöcken am Grünen Weg. Nach den Investitionen in die Außenanlagen im vorigen Jahr werden in diesem noch einmal rund 100000 Euro ausgeben. Um etwas zu schaffen, das Hand und Fuß hat, soll ein spezieller Fachplaner ran. Außerdem ist an eine Umfrage bei den Mietern gedacht.

Dass Platte nicht gleich Platte ist, kann seit Jahren in Bernau beobachtet werden. Schon von Anfang an ist dort mit einer attraktiven Gestaltung der Innenhöfe, einschließlich der Einrichtung von Mietergärten, eine besondere Wohn-atmosphäre entstanden. Das könnte unter Umständen als Anregung genommen werden, um im Wohnviertel am Grünen Weg zu Veränderungen zu kommen.

Wer zu Fuß in dem Biesenthaler Wohnviertel unterwegs ist, hat derzeit nicht allzu viel Anlass, im Freien zu verweilen. Vor und hinter den Viergeschossern gibt es überwiegend einfache Rasenflächen, deren Zustand auch nicht mehr der allerbeste ist, einen Spielplatz sowie ein paar Baumreihen.

Das heißt jedoch nicht, dass der Stadt das Viertel gleichgültig ist. Mehrere Millionen Euro sind in der Vergangenheit in die Hand genommen worden, um die Wohnungen auf einen modernen Stand zu bringen. Dazu wurden Kredite aufgenommen. Sie dürften keine Fehlinvestitionen gewesen sein. Die Wohnungen sind gefragt. Leerstand gibt es kaum.

An die Gestaltung des Umfeldes ist bereits im vorigen Jahr gedacht worden, insbesondere, um nach den umfangreichen Tiefbauarbeiten im Zusammenhang mit der Nahwärmetrasse ein Zeichen zu setzen. Mit neuen Parkplätzen und Gehwegen hat sich die Optik verbessert. Dennoch sind Wünsche offen geblieben. Im Haushalt stehen für dieses Jahr weitere 100 000 Euro zur Verfügung.

Davon sind rund 15 000 Euro für Parkplätze gegenüber dem neuen Appartementhaus in der Schützenstraße verplant. Mit den übrigen rund 85 000 Euro könnten beispielsweise lauschige Sitz- und Grillecken angelegt werden, regten die Mitglieder des Biesenthaler Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung an. Überhaupt: Mehr Pep brauche die Wohnanlage, finden sie. Dafür würde man jedoch spezielle Fachplaner benötigen, die auch die entsprechenden Referenzobjekte vorweisen können, sagte Bauausschussvorsitzender Andreas Jahn. Sicher war man sich im Ausschuss jedoch nicht, ob es im Planerpool der Amtsverwaltung ein Büro gibt, das auf diesem Gebiet schon Erfahrungen vorweisen kann. Unter Umständen müsse das Verfahren, immer nur ein Büro aus dem Pool zu nehmen, gelockert werden, schlug Jahn vor. Außerdem sollten die Bewohner gefragt werden, welche Wünsche sie an die Hofgestaltung haben. Auf einer Mieterversammlung könnten gleichzeitig mögliche Varianten vorgestellt werden.

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