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Nymphensee: Vertrag mit neuem Betreiber wird unterzeichnet

Der Nymphensee wird an Attraktivität gewinnen. Schon jetzt ist er brandenburgweit ohnehin beliebt.
Der Nymphensee wird an Attraktivität gewinnen. Schon jetzt ist er brandenburgweit ohnehin beliebt. © Foto: Hahn
Patrik Rachner / 27.03.2014, 20:28 Uhr
Brieselang (MZV) Klar Schiff: Der neue Betreiber für den Nymphensee in Brieselang steht mit der Seebad Caputh GbR wie erwartet fest. Im nichtöffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung haben die Abgeordneten am Mittwochabend mit breiter Mehrheit bei nur einer Gegenstimme für das von der Verwaltung vorgelegte Vertragswerk, das am Montag offiziell unterschrieben werden soll, abgesegnet. Damit ist das im Juli des vergangenen Jahres initiierte Interessenbekundungsverfahren nahezu abgeschlossen. Das teilte Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) auf Nachfrage am Donnerstag mit.

12 Grad Celsius Wassertemperatur hat der Nymphensee momentan. Spürbar wärmer ist er nun zumindest für die Gemeindeverwaltung schon geworden. Mit dem neuen Pächter, den Betreibern des Seebads Caputh, ist der Verwaltungschef sehr zufrieden. "Wir haben einen Pächter gefunden, der weiß, wie man ein Strandbad betreibt. Die Philosophie passt. Wir freuen uns über eine sehr große Perspektive für unseren Badesee", sagte er, nachdem noch im November die Verhandlungen mit einem damals "Wettbewerbs"-Erstplatzierten gescheitert waren. Von einer zweiten Wahl will niemand etwas wissen.

Warum auch, schließlich bleibt als Bedingung der Gemeinde zum einen der der Charakter des Nymphensees als Naturbad erhalten und zum anderen sei festgeschrieben worden, dass künftig "Früh- und Spätbader" neue Optionen mit Blick auf die Öffnungszeiten erhalten werden. "Wir wollen erweiterte Eintrittsmöglichkeiten schaffen. Es wird explizit eine Lösung gefunden werden, die im Detail noch geklärt werden muss. Wir setzen aber bekannterweise weiterhin auf gute und hohe Qualität. Mittelfristig wird sich auch im Hinblick auf Freizeit- und Kulturangebote etwa tun", so Garn weiter.

Zunächst gelte es jedoch, die Vorbereitungen auf die bald startende Saison anzugehen. Zu der Höhe der zu entrichtenden Pacht wollte der Verwaltungschef vor Vertragunterzeichnung noch nichts sagen, nur soviel: "Ein warmer Händedruck reicht nicht."

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