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Bürgerbündnis feiert Abwahl / Michaela Waigand übernimmt heute die Amtsgeschäfte

Jubel über Handkes Sturz

Sabine Rakitin / 30.03.2014, 22:25 Uhr
Bernau (MOZ) Das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Abwahl von Bürgermeister Hubert Handke (CDU) ist eindeutig. Sechs von zehn Bernauern, die am Sonntag ihre Stimme abgaben, votierten gegen einen Verbleib Handkes im Amt.

Im Wahllokal 7 in der "Waldschänke" in Birkenhöhe, liegt die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei rund 20 Prozent. Das ist relativ hoch im Vergleich zu anderen Orsteilen wie beispielsweise in Schönow, wo im Gemeindezentrum gleich zwei Wahllokale untergebracht sind und um diese Uhrzeit lediglich zehn Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben haben. "Es ist ein ständiges Kommen und Gehen", sagt Thomas Rebs, Wirtschaftsamtsleiter der Stadt und an diesem Sonntag Wahlhelfer in Birkenhöhe.

Das stellen auch Michael Marschhauser und seine Frau fest, die auf der Terrasse der "Waldschänke" in der Frühlingssonne bei Kaffee sitzen. Das Paar lebt in Birkholzaue und hat bereits votiert - für die Abwahl des Bürgermeisters. "Wir haben öffentlicht demonstriert, dann können wir auch öffentlich wählen", sagt Michael Marschhauser.

Das Ehepaar lebt seit 1997 in dem Bernauer Stadtteil. Beide haben Arbeit, es geht ihnen finanziell gut. "Wir überleben die Beitragszahlungen. Aber viele andere nicht. Da werden ganze Existenzen zerstört", steht für die Marschhausers fest. Was für sie aber mindestens genauso schwer wiegt: "Mindestens ein Drittel der Bevölkerung sind von den Beiträgen betroffen und trotzdem wurde versucht, Grundstücksbesitzer und Mieter gegen einander aufzuhetzen. Das ist kein politischer Stil", findet Michael Marschauser. Er hofft deshalb, "dass die Leute heute zur Abstimmung gehen und ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen". Sein Wunsch wird erhört. Im Abstimmungsbezirk 7 beteiligen sich rund 54,5 Prozent der 444 Wahlberechtigten am Bürgerentscheid. 202 stimmen für Handkes Abwahl, 37 dagegen. Im Wahllokal der Marschhausers, im Feuerwehrgerätehaus Birkholz, liegt die Beteiligung sogar noch um zwei Prozentpunkte höher. Fast neun von zehn Wählern haben hier gegen Handke gestimmt.

Als um 19.14 Uhr die Stimmen in den 33 Wahllokalen und dazu auch die 2046 Voten der Briefwähler ausgezählt sind, steht fest, dass der Bürgermeister sein Amt nach 22 Jahren verliert. Gegen 20 Uhr verkündet Wahlleiterin Viola Lietz das vorläufige Abstimmungsergebnis. "Der Bürgerentscheid über die Abwahl des Bernauer Bürgermeisters Hubert Handke ist zustande gekommen", teilt sie mit. Von den 31461 abstimmungsberechtigten Personen in der Stadt haben 13528 am Bürgerentscheid teilgenommen. Damit lag die Wahlbeteiligung insgesamt bei 43 Prozent. Von den 13478 gültigen Stimmen entfielen 8153 auf "Ja" und 5325 Prozent auf "Nein". Damit war das 25-prozentige Quorum - mindestens 7866 "Ja"-Stimmen für eine Abwahl des Bürgermeisters - erfüllt.

"Wir für Bernau", die Unterstützer von Hubert Handke aus SPD und CDU, die sich im "Casa Vicina" in der Breitscheidstraße versammelt haben, sind entsetzt. CDU-Stadtverbandschef Frank Goral geht die Niederlage Hubert Handkes ganz besonders an die Nieren. Der von den Bürgern nicht mehr gewollte Bürgermeister ist routiniert genug, mit dem Ergebnis umzugehen. "Ich hätte mir das natürlich anders gewünscht", sagt der 61-Jährige. Aber es sei eine starke Wahlbeteiligung gewesen und letztlich hat jeder Wähler die Argumente abgewogen und sich entschieden." Handke bedankt sich bei seinen Kollegen im Rathaus für die Zusammenarbeit und wünscht den Stadtverordneten "auch weiterhin eine glückliche Hand und kluge Entscheidungen". Am heutigen Montag, nach der Verkündung des amtlichen Abstimmungsergebnisses durch den Wahlausschuss, wird er die Geschäfte an Vize-Bürgermeisterin Michaela Waigand übergeben - und gehen.

Im "Weißen Hirsch" feiern die Bürgerinitiative, das aus ihr hervorgegangene Bündnis für Bernau (BfB) und zu späterer Stunde auch die Unabhängigen den Ausgang des Bürgerentscheids. BfB-Vorsitzender Andreas Neue gibt zu: "Ich habe mit einem knapperen Ergebnis gerechnet". Übermütig will er dennoch nicht werden. "Die Abwahl Handkes ist ein kleiner Etappensieg auf dem langen Weg zu unserem Ziel: einer gerechten Wasser- und Abwasserpolitik", sagt der 54-Jährige. Und er hofft, "dass sich die Bernauer Parteien nun endlich unbeeinflusst dem Dialog mit uns stellen".

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Herbert Klage 03.04.2014 - 09:17:50

Lieber Ben,

wer heute noch schreibt, dass die Leute nicht wussten wofür sie auf den Listen unterschrieben, der meint auch, dass der Zitronenfalter Zitronen faltet. Einige Kommentatoren behaupten immer wieder, dass alle Bernauer, die unterschrieben und dann auch noch so „falsch“ abgestimmt haben, etwas blöd sein müssen. Das glaube ich nicht! Meinen Sie ernsthaft, dass die 8.153 Stimmen manipuliert sind? Oder um es in der Sprache der Facebook-Seite „Wir für Bernau“ zu sagen, dass dies den „Politaasgeiern“ gelungen ist? Warum haben Sie Unregelmäßigkeiten, die Sie in den Wahlbüros festgestellt haben, nicht angezeigt? Das wäre eine Straftat. Wenn Sie aber unwahre Behauptungen öffentlich aufstellen, kann das für sie strafrechtliche Folgen haben. Bitte konkretisieren Sie Ihre Vorwürfe und zeigen diese an. In der SVV können nicht alle mitbestimmen! Wenn das so wäre, dann bräuchten wir doch keine Vertreter wählen. Wieder – Vorsicht mit Behauptungen! Was läuft nicht sauber ab? Bitte konkret werden und nicht nur so als Behauptung! Wenn Sie meinen, dass die vielen sprachlichen „Glanz“leistungen nicht sauber sind, dann stimme ich Ihnen zu. Hier meine ich durchaus alle. Die Gegenseite herabzuwürdigen als “Mob“ oder sogar sehr persönlich sind nicht hinnehmbar! Auch nicht die Versuche der Gegenseite kriminelle Handlungen zu unterstellen! Haben Sie Vertrauen, wenn Ihnen vorgeworfen wird, kriminell, blöd, geldgierig, unfähig usw. usw. zu sein? Wenn auf der oben zitierten Facebook-Seite zugelassen wird, dass pauschal behauptet werden kann, das die DDR-Leute sich bereichert haben, ist wiedermal das alte Vorurteil bedient. Ist damit „Gerechtigkeit“ hergestellt? Für freie Meinungsäußerung bin ich. Das muss auch von Allen ausgehalten werden. Persönliche Beleidigungen, Verunglimpfungen usw. sind damit aber nicht gerechtfertigt. Aus den Reihen der SVV wurde mehr Demut von den Demonstranten gefordert, das halte ich für falsch. Gegenseitigen Respekt von allen Akteuren. dass muss die Forderung sein und das auch von Allen. Demütigung muss sich keiner gefallen lassen!

Ben 02.04.2014 - 21:08:50

Wer macht seinen Job nach 20 Jahren noch gut?

Warum wurde bei der Unterschriftensammlung nicht erwähnt, dass diese für die Abwahl sind des Bürgermeisters sind, sondern erzählt, dass sie gegen die Abwassergebühren sind. Warum wurden in einigen Wahllokalen keine Personalausweise verlangt? Ist das gute Arbeit? Ist das noch gerecht? Ihr konntet alle in der SVV und in den ausliegenden Bauplänen für Bernau mitbestimmen. Warum seid dir dort nicht hingegangen und habt von eurem Mitspracherecht Gebrauch gemacht? Auch das wäre gute Arbeit gewesen. Hinterher könnt ihr alle nur meckern... Und wenn es jetzt schon nicht sauber abläuft, gewinnt man gar nicht erst an Vertrauen.

der Holgo 02.04.2014 - 11:00:19

@L.Berger

"Unkosten" steht im Duden und ist dort auch erklärt. Nur weil es keine definierte Größe in der Betriebswirtschaft ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. "Strickjacke" gibts auch kein betriebswirtschaftlicher Begriff, ist deswegen die Bezeichnung Strickjacke falsch?

L.Berger 02.04.2014 - 10:19:31

Frage an Ben und andere

Kosten kenne ich ja, aber was bitte sind Unkosten? Und offensichtlich denken immer noch einige, dass ein gewählter Mandatsträger heilig ist und Gott gleich. Falsch. Was wir wählen, das dürfen wir auch abwählen. Das ist das demokratische Prinzip, für das sich nach 1945 die Deutschen entschieden (im Osten dann seit 1990). Und nun finden es einige exkrement, wenn wir von diesen demokratischen Grundrechten Gebrauch machen. Ist immer wieder beeindruckend, in welcher Blase manche leben....

Vasallen 01.04.2014 - 18:14:38

@Gast

...die "Jünger" vom BI haben nur in 6 Wahllokalen nicht die Stimmenmehrheit erreicht. Alles Geldgierige Bürger mit 2 Wagen, 3 Urlaubsreisen usw.? Die alten Leutchen, die ich in der SVV kennengelernt hatte, waren alle sehr verzweifelt und hatten mehr die Sorge um ihre Wohnung. Die SVV hat das Bürgerbegehren so abgeschmettert, dass ich mir ernsthaft Sorgen machte, als ein älterer Mann weinend den Saal verließ. Die "Fürsorge" der Vertreter des Volkes hat mich erschüttert und ich bin gespannt, auf Ihren Kommentar, wenn der Erste die Nerver verliert.

Gast 01.04.2014 - 17:49:15

Rechte wahrnehmen

@Frank Frei: ... korrekte Wahrnehmung "dass es Leute gibt die ihre Rechte wahrnehmen". Ich bin gespannt, wer sich von denen daran erinnert, wenn es um die Wahrnehmung der Pflichten geht. Meckern können sie alle, Forderungen aufstellen, persönliche Kosten sparen wollen (schließlich muss ja auch das neue Auto und die dritte Urlaubsreise finanziert werden) - aber dann auch Verantwortung übernehmen... Ein Ergebnis der Abwahl ist u.a. dass Herr Handke seine Bezüge bis 2017 weiter erhält (ca. 100.000 € p.a.). Und der neue Bürgermeister hat natürlich die gleichen Ansprüche - also doppelte Bürgermeisterkosten in Bernau. Danke an die Initiatoren für dieses erste Ergebnis, diese Mehrkosten zu Lasten des Steuerzahlers. Ich wüsste gerne ob die Herren Vida, Neue & Co. ihre Jünger auch darüber vorab offen und transparent informiert haben?!

Kai Wagner 01.04.2014 - 10:39:50

Krokodilstränen

haben "Bild"-Niveau.

bob 01.04.2014 - 10:10:10

angeblich

soll sich ja ca. ein viertel der Deutschen die Monarchie zurück wünschen. Ben, was ist so schlimm daran, wenn Steuergelder zur Abwechslung mal... für die politischen Interessen der Steuerzahler verwendet werden? Ich denke, kein Bürgermeister macht nach 20(!) Jahren noch einen guten Job.

Frank Frei 01.04.2014 - 08:58:05

Lieber trauriger Ben,

es ist schon eine riesen Sauerei, dass es Leute gibt die ihre Rechte wahrnehmen. Das sollte verboten werden, damit wir Steuern sparen und uns ein schönes großes Rathaus bauen können. Die wissen nicht einmal, dass Kondome nicht angedroht werden dürfen. Diese sind doch schön verpackt in der Kirche zu überreichen! So macht der ordentliche Mensch das! Dieser unverschämt undemokratisch agierende Mob hat es durch das Verbreiten von populistischem Unsinn verstanden 8.153 Bernauer zu verführen. So kommt es, dass von 32 Wahllokalen plus 5 Briefwahllokalen nur in 6 (!) Wahllokalen eine Mehrheit für „NEIN“ zustande kam. Kann dieses Volk nicht ausgetauscht werden? Diese Geldverschwender sind in unserer schönen Stadt unerwünscht. Nie wieder teure Wahlen – mit Demut nehmen wir die Entscheidungen der Stadt-Verwaltung-Regierung entgegen und werden alle reich… Immer raus mit Ihrer Wut! Lieber Ben, wir schließen uns an und irgendwann nach Jahren (vielleicht 25) kommt dann die Rechnung dafür…

Hussit 01.04.2014 - 04:55:42

1.Hussitenfest ohne Bürgermeisters

"Jubel" hat" Bild" Niveu.

G. Wilke 31.03.2014 - 23:20:46

@ Es ist einfach nur traurig

Steuerverschwendung war und ist das Versenden von tausenden von Altanschließerbescheiden!!! Hoffentlich erfolgt bald eine Entscheidung vor dem BGH, denn alle anderen Stufen scheinen hier blind zu sein! Oder wie können die Bürger zu Altanschließerbeiträgen für Trinkwasser, deren Anschlüsse zu DDR-Zeiten bereits in den 80-er Jahren zum großen Teil in Eigenleistung realisiert wurden, herangezogen werden, wo im Einigungsvertrag zwischen beiden deutschen Staaten vom 6. September 1990 in Kapitel XIV, Abschnitt II, Absatz 11 mit den in bundesdeutsches Recht übernommenen Paragraphen der Bauplanungs- und Zulassungsordnung der Deutschen Demokratischen Republik in Bezug auf die Erschließung geschrieben steht: „11. (Erschließung) Anstelle von § 124 ist § 54 der Bauplanungs- und Zulassungsverordnung der Deutschen Demokratischen Republik anzuwenden. Für Erschließungsanlagen oder Teile von Erschließungsanlagen, die vor dem Wirksamwerden des Beitritts bereits hergestellt worden sind, kann nach diesem Gesetzbuch ein Erschließungsbeitrag nicht erhoben werden. Bereits hergestellte Erschließungsanlagen oder Teile von Erschließungsanlagen sind die einem technischen Ausbauprogramm oder den örtlichen Ausbaugepflogenheiten entsprechend fertig gestellten Erschließungsanlagen oder Teile von Erschließungsanlagen. Leistungen, die Beitragspflichtige für die Herstellung von Erschließungsanlagen oder Teilen von Erschließungsanlagen erbracht haben, sind auf den Erschließungsbeitrag anzurechnen.....“ ???????

Ben 31.03.2014 - 22:48:20

Es ist einfach nur traurig

...da können wir uns nur anschließen! Wer bezahlt diese Abwahl- Wahl? Das ist doch nur Steuerverschwendung! Sollen doch die, die demonstriert haben auch die Kosten übernehmen!!! ...Für die Druckkosten der Wahlbenachrichtungen, für die Wahlabstimmungszettel, für die Unkosten der Wahlhelfer in den Abstimmungslokalen.... Eine zweite Wahl muss ja nun erfolgen, wer soll das bezahlen? Und wir hoffen, dass ihr nun noch mehr zahlen müsst für eure Abwasserkosten! Weil ihr einfach nicht beim Punkt geblieben seid, ihr habt euch alte Sachen, die längst behoben sind oder die ihr auch nicht ändern könnt, aus den Fingern gezogen und wer nicht weiß, wie man sich Bürgern, ob alt oder jung, gegenüber benimmt, ist hier falsch am Platz. Wer feiern kann, sollte das auch zahlen können! Wir hoffen, das eure Siegesfeier nicht auch noch die Steuerzahler bezahlen müssen. Zweitens war die Wahl nur Betrug! Bürger wurden zu einer Unterschrift gegen die Abwasserkosten aufgerufen, aber sie unterschrieben für die Abwahl von Hubert Handke - Leider!!! Heute bereuen sie dies. So Herr Neue, Herr Werner, Herr Vida < bitte keine Kartons voller Werbung von ihnen & ihrer Partei mehr vor Geschäften abstellen!!! Wir sind nicht verpflichtet diese zu verteilen - gegebenfalls nur zu entsorgen!!! Welche Stadt, welche Gemeinde, welcher Ort kann von sich behaupten: "Wir haben keine Schulden"... Danke Hubert Handke & an die Stadtverordneten!!!!!! Sollte sich unsere schöne Stadt Bernau wieder veschulden, kommen Sie bitte auch für die Kosten auf!

Hubert Bernau 31.03.2014 - 21:15:02

WELTUNTERGANG

Hilfe, liebe Mitbürger! Hubert Handke ist abgewählt. Ich sehe Mond- und Sonnenfinsternis am Horizont. Gleichzeitig. Wann kommen die zehn Plagen über die Stadt? Kann Pfarrer Gericke Auskunft geben? Oder zählt er noch nach wegen der Gehaltserhöhung? SPD, CDU, FDP, Grüne, "Freie" Fraktion, Wir "für" Bernau, evangelische Kirche - alle gegen die Abwahl und trotzdem haben die Bürger mit Ja gestimmt. Wie geht das? Warum hören die Bürger nicht zu? Die haben keinen Respekt vor den Stadtverordneten. Na, die trauen sich aber was, diese Bürger da...

von Hayek 31.03.2014 - 20:45:57

In Bernau bricht alles zusammen?

"Frank Frei", ich habe selten so gelacht. Deck dich mit Notvorräten ein, verbarrikadier dich. Der Tag des jüngsten Gerichts droht, jetzt wo der Heilsbringer H. H. nicht mehr am Werke ist. "Mieter müssen für die Großgrundbesitzer" --> Sehr, sehr geil :) "Ohne H. H. geht es uns allen schlecht" --> Mir kommen die Tränen

Frank Frei 31.03.2014 - 19:10:22

Ab jetzt gehts bergab

Ab Mitternacht bricht in Bernau ALLES zusammen! Ohne Hubert Handke geht es uns nun ALLEN schlecht... Bernau wird verkommen, wenn erst der Mob regiert bekommen wir alle Kondome, dürfen uns nicht mehr vermehren, die Mieter müssen für die Großgrundbesitzer arbeiten, der Bahnhofsvorplatz wird wieder ein Sandplatz, die dunkelsten Zeiten ziehen wieder bei uns ein... Aber 10 Km weiter ist ja gutes Land in Sicht! I us apud me!

Helge 31.03.2014 - 19:07:42

Misstrauensvotum II

Zur Abstimmung standen die bisherige Arbeit und insbesondere die politischen Ziele des bisherigen Bürgermeisters. Insofern ging es um mehr als nur ein einfaches "Ja" oder "Nein" zur Abwahl eines Bürgermeisters. Da die bisherige Politik durch einen demokratischen Entscheid als gescheitert betrachtet werden muss, kann der neue Bürgermeister bzw. die neuen SVV nicht dieselbe Meinung vertreten wie bisher. Das gestrige Votum wird berücksichtigt werden müssen. Es sollte möglich sein, einen zielführenden Ausgleich zwischen Mietern und Eigentümern zu finden.

Bernauer 31.03.2014 - 18:57:33

Zynisch

Schlimm? Nein! Wie gesagt ich akzeptiere die Wahl, wie auch die Demokratie. Was die Zukunft bringt wird sich ja jetzt zeigen.

Vassalle 31.03.2014 - 18:42:38

Mea Culpa

... Sie bekennen sich schuldig und werden zynisch? So schlimm?

Bernauer 31.03.2014 - 18:24:25

Das Ziel

Mea Culpa! Abwahl erfolgreich, Probleme gelöst.

Kuno 31.03.2014 - 18:18:09

Jubel über Handkes Sturz

Als ein in Ost - Berlin erwachsen gewordener kenne ich zwar Prozentangaben von "....120 % über Plan....", aber 5325 Prozent in Bezug auf eine Wahlbeteiligung sind mir doch fremd. Nicht's für Ungut - Frau Rakitin.

Basale 31.03.2014 - 18:01:56

Was war das Ziel?

Auf meinem Stimmzettel konnte ich nur Ja oder Nein wählen. Abwahl= Ja und keine Abwahl= Nein! Ja hat gewonnen. Welche Ziele gab es gestern noch?

Bernauer 31.03.2014 - 17:55:56

@ Vasallen

Ich akzeptiere die Niederlage auch wenn ich das Ziel der Wahl als nicht erreicht sehe. Bernau hat kein Bürgermeister und die Bescheide gehen weiter raus. Am Ende ist mir das egal wenn die neuen Wasserpreise kommen kann ich 10 km weiter weg ziehen.

Vasallen 31.03.2014 - 17:43:09

deutliches Misstrauensvotum?

Ja! Jedenfalls viel deutlicher als die Wiederwahl 2009. Aber diese Zahlen wollen Sie einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Mehrheit ist Mehrheit! Zur Demokratie gehört auch, dass ein Niederlage mit Anstand (ohne Jammern und Heulen) hingenommen wird.

Unser 31.03.2014 - 16:58:37

Handke - Abwahl - Altanschliesserbeiträge

Anscheind sind alle Altanschlieser zur Wahl gegangen. Mieter leider nicht, weil sie nicht genügend informiert wurden, dass sie durch höhere Beiträge die Kosten der Eigenheimbesitzer tragen müssen. Da frag ich mich, ist das gerecht ???? Also alle Mieter demonstrieren gegen Eigenheimbesitzer. Gruß R. Wolter

Bernauer 31.03.2014 - 16:45:53

deutliches Misstrauensvotum?

Von einem deutlichen Misstrauensvotum kann ja angesichts der Wahlbeteiligung nicht die Rede sein. Die 8000 Stimmen gegen Handke waren vorher klar, das 19000 keine Stimme abgegeben haben hat den Ausschlag gegeben. Nun ja bin gespannt wenn der neue Bürgermeister bzw. die neue SVV die gleiche Meinung vertreten wie bisher, was dann passiert.

helge 31.03.2014 - 15:25:21

Misstrauensvotum

Die gestrige Entscheidung war ein deutliches Misstrauensvotum gegen Herrn Handke und stand in einem engen Zusammenhang mit der Diskussion um die Altanschließerbeiträge. Ein "Weiter so" und eine einseitige Belastung von Wohneigentümern kann es nun nicht mehr geben. Die Beitragserhebung muss einem fairen und gerechten Gebührenmodell folgen. Andere Kommunen in Brandenburg machen es vor.

G. Wilke 31.03.2014 - 13:29:03

@ Denk-Anstoß

Muss man jetzt Mitleid haben ........? Für einen über 60-Jährigen, der 22 Jahre Bürgermeister von Bernau war, wird die soziale Absicherung bestimmt besser als Harz-IV sein .... Ganz im Gegensatz zu vielen Altanschließerbescheid-Betroffenen, die eine kleine Rente beziehen, sich mit ihrem Eigenheim versucht haben, eine Altersvorsorge zu schaffen und sich jetzt verschulden sollen! G. Wilke

Dr. Marlinde Mißlitz 31.03.2014 - 12:59:17

Denk-Anstoß

Nicht Verdienst oder eine Pension sind das Entscheidende. Wie sich Menschen fühlen, die mit über 60 Jahren von einem auf den anderen Tag ihre Arbeit verlieren, das verstehen viele oft erst, wenn es ihnen einmal ebenso ergeht. Der Denk-Anstoß in der Märkischen Oderzeitung neben dem Foto von Herrn Handke hätte nicht besser ausfallen können. Er könnte allerdings für ihn jetzt lauten: Vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

Gast- alte Bernauerin jetzt Berlinerin 31.03.2014 - 12:42:45

Bin sehr enttäuscht von den Bernauern

Mit der Abwahl von Bürgermeister Hanke bin ich nicht einverstanden. ES haben viele Bernauer vergessen was Herr Hanke alles für seine Stadt gemacht hat und auch manchmal darfür gekämpft hat.Als "alte"Bürgerin der Stadt würde ich auch noch heute meine Vertrauen Hanke geben. Die Abwahl war doch unnötig denn die Gerichte des Landes Brandenburg haben doch entschieden über die neuen Satzungen für die Preise der Abwasseranschlüsse.Der Nachfolger(wenn man einen gefunden hat)wird es doch durchesetzen ob es die Gegener wollen oder nicht. Danke nochmal füre deie tolle Arbeit Herr Hanke in all den Jahren, wo ich Bernauerin war( fast 30 Jahre).

Frank 31.03.2014 - 09:58:47

Ein Drittel ging zur Wahl

und das Quorum wurde nur knapp übertroffen. Beinahe hätte das gestrige Sommerwetter den Bürgermeister gerettet.

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