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Beeskower Geher Hagen Pohle bereit sich im Trainingslager in den USA auf die Saison vor

Berg, Schnee und Spielerparadies

Trainingslager mal anders: Hagen Pohle (hinten rechts) und seine Geher-Kollegen beim Ausflug nach Las Vegas
Trainingslager mal anders: Hagen Pohle (hinten rechts) und seine Geher-Kollegen beim Ausflug nach Las Vegas © Foto: Hagen Pohle
Roland Hanke / Hagen Pohle / 05.04.2014, 05:43 Uhr
Beeskow/Flagstaff (MOZ) Eine Übungseinheit der besonderen Art hatten der Beeskower Hagen Pohle und seine Geher-Kollegen um Coach Ronald Weigel im Rahmen des Trainingslager in Flagstaff/USA. Nach dem vollbrachten Tagwerk ging es abends ins Spielerparadies Las Vegas.

"Die Stadt ist immer etwa Besonderes. Wir waren ja im vorigen Jahr erstmals dort. Vor allem im Dunkeln sieht es schon klasse aus", berichtet der 22-Jährige. "Allerdings ist dort auch alles etwas übertrieben. Und wenn man das nötige Kleingeld nicht hat, kommt der Spaß auch nicht ganz so auf. Aber ist die ganze Stadt ist schon sehr beeindruckend."

Den nächsten Morgen ging es zurück nach Flagstaff, wo es auf einmal sehr kalt war. "Es hatte sogar geschneit. Mittlerweile ist aber auch alles wieder weggetaut", sagt der Beeskower. Unterdessen stellten sich in der Trainingsgruppe erste Verschleißerscheinungen ein. Bei der langen Strecke (30/35 Kilometer) waren von sechs Athleten nur noch zwei aktiv - Nils Gloger und Hagen Pohle. Der Rest lag im Krankenbett oder beschäftigte sich mit Alternativtraining.

Dazu beigetragen hat sicher auch der Trainingsblock vor Las Vegas, der es mächtig in sich hatte. "Begonnen haben wir mit einer Tempo-Einheit von achtmal 2,5 Kilometern. Das war zwar anstrengend, aber ich habe es gut überstanden und im Vergleich zum Vorjahr bei ähnlichem Tempo zwei Läufe mehr geschafft", erklärt Pohle. In den nächsten Tagen schlossen sich dann noch mal die 35 km sowie der Berg an.

"Die Bergstrecke ist hier 25Kilometer lang, wobei die ersten fünf Kilometer wenig ansteigend sind, ehe es richtig losgeht. Bis Kilometer 16 geht es eigentlich nur bergauf, danach für einige Stücke auch mal wieder kurz bergab", schildert der Geher. "Die Strecke ist wenig befahren, da sie sich in einem Nationalpark befindet, welcher in dieser Jahreszeit wenig frequentiert ist. Eine schöne Kulisse der Strecke bietet auch der Sunset Crater Volcano mit seinen erstarrten Lavaströmen." Die Strecke sei immer wieder sehr anstrengend, aber der Beeskower und seine Trainingskameraden waren gut unterwegs.

Neben dem Vormittagstraining steht nachmittags noch eine Einheit an. Diese besteht meist aus einer einem halbstündigen Lauf mit anschließendem Besuch im Flagstaff Athletic Club. Nach dem letzten Regenerationstag ging es in den abschließenden Trainingsblock, ehe dann am Dienstag die Heimreise ansteht.

"Ich hoffe, dass ich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager die entsprechende Form habe, um bei den folgenden Wettkämpfen gut abzuschneiden. Mein Ziel ist die Europameisterschaft", sagt Hagen Pohle.

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