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Großeinsatz an den Gleisen

Beobachten den Verkehr: J³rgen K³chler (l.) und Bernd Purps an der Vierradener Chaussee.
Beobachten den Verkehr: J³rgen K³chler (l.) und Bernd Purps an der Vierradener Chaussee. © Foto:
sklingbeil / 11.04.2008, 07:45 Uhr
Schwedt Drei Monate Führerscheinentzug und 450 Euro Bußgeld. Diese Strafe droht allen lebensmüden Autofahrern, die erwischt werden, wenn sie an Bahnübergängen die geschlossenen Schranken umkurven - falls sie nicht vorher von vorbeirauschenden Zügen erfasst worden sind. Gleiches gilt, wenn rote Ampellichter vor solchen Passagen ignoriert werden. Um derartige Verkehrsgefährdungen einzuschränken, kontrollieren Ordnungshüter regelmäßig in zeitgleich koordinierten Einsätzen das Fahrverhalten vor solchen Gefahrenstellen.

Im Rahmen einer "Themenwoche Bahnübergang" der uckermärkischen Polizei sind Beamte auch in Schwedt unterwegs. Am Donnerstag standen die Polizeihauptmeister Jürgen Küchler und Bernd Purps von der Revierpolizei in ihren neongelben Leibchen an der Kreuzung Vierradener/Passower Chaussee.

Für jeweils 20 Minuten haben die beiden Polizisten seit den frühen Morgenstunden in mehreren Einsätzen über den Tag verteilt den Verkehr beobachtet.

An der Kreuzung ist genauso wie an den Übergängen in Heinersdorf und an der Försterei Berkholz seit ein paar Jahren eine Gelb-Rot-Ampel angebracht. "Wenn ein Verkehrsteilnehmer während der Gelbphase die Schienen überquert, aber gefahrlos hätte anhalten können", sagt Küchler, "dann gibt es drei Punkte in Flensburg, 150 Euro Strafe und einen Monat als Fußgänger." Doch zumindest in den vergangenen fünf Jahren blieb diese Gefahrenstelle unfallfrei. Auch am Donnerstag war außerhalb des Berufsverkehrs nicht viel los auf der Verbindungsstraße nach Gartz. Nicht einmal 150 Autos überquerten die Gleise während der Kontrolle.

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