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Mit Sangeslust und Smartphone am Liederweg

Florale Notenköpfe und -linien aus Eibe

Solche Noten brauchen Pflege: Inge-Lore Jung vom Rehfelder Sängerkreis versorgt die gepflanzten Noten mit Wasser (im Hintergrund weitere Akteure, v. l. Hans-Günter Hoffmann, Gisa Otto, Viktor Porodjuk und Dieter Kiesewetter).
Solche Noten brauchen Pflege: Inge-Lore Jung vom Rehfelder Sängerkreis versorgt die gepflanzten Noten mit Wasser (im Hintergrund weitere Akteure, v. l. Hans-Günter Hoffmann, Gisa Otto, Viktor Porodjuk und Dieter Kiesewetter). © Foto: MOZ Gerd Markert
Gabriele Rataj / 21.04.2014, 07:59 Uhr
Rehfelde (rj) Wer sich zu Ostern einen Spaziergang auf dem Deutsch-Polnischen Liederweg vorgenommen hat, wird schon am ersten von 33 Liedsteinen vor dem sanierten Bahnhof Neues entdecken können. Rechtzeitig zu Saisonbeginn haben Akteure des Rehfelder Sängerkreises ihren symbolträchtigen Buchsbaum-Notenschlüssel neben dem Tourismus-Pavillon noch besser in Szene gesetzt.

Als Einsatzort während des Frühjahrsputzes der Gemeinde hatten sich die Chormitglieder um Vereinsvorsitzende Inge-Lore Jung diesen Platz ausgesucht. Der bislang Grün-in-Grün auf Rasen wachsende Violinschlüssel sollte - wie bei einer niedergeschriebenen Melodie - in ein Liniensystem gebettet sein. Auch Noten sollten hinzukommen.

Für diesen schönen Einfall, zu dem Peter Jung und Frau auf einer Schwarzwald-Reise inspiriert worden sind, wurden vorab bei einer Baumschule kleine Eiben-Setzlinge geordert, die die Kommune kaufte. In Reihen gepflanzt, bilden sie nun die Notenlinien.

Zuvor jedoch galt es, den harten Boden aufzugraben, neue Erde einzubringen und schließlich mittels Töpfen samt bunten Frühjahrsblühern noch Noten zu setzen. Die sollen nach dem Willen der blumenliebenden Sänger jeweils der Jahreszeit angepasst sein. Notenkundige dürften sogar ein g für Gemeinde, ein a für ART (Arbeitskreis Rehfelder Tourismus) und ein c für Chor erkennen können - also einen symbolhaft-stimmigen Dreiklang.

Nicht genug damit, wartet Rehfelde seit dieser Woche mit einer weiteren Neuerung auf. Wer samt Smartphone den Liederweg bewandert, kann sich an jedem Stein die Melodie des dort angezeigten Liedes anhören. Hans-Günter Hoffmann hatte die Idee, die dafür nötigen QR-Codes (quadratische Würfelmuster) aufzubringen, die die Handykamera einliest. Die Umsetzung übernahm und sponserte Atelier/Galerie Jürgen Wenzel.

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