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Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Werneuchen

Trecker zieht 10000-Liter-Fass

Der Riesentrecker vom Type Case Puma zeigt, wie ein Einsatz auf den Feldern abläuft.
Der Riesentrecker vom Type Case Puma zeigt, wie ein Einsatz auf den Feldern abläuft. © Foto: Renate Meliß
Renate Meliß / 13.05.2014, 07:50 Uhr
Werneuchen (mes) Bei ihrem Tag der offenen Tür bot die Feuerwehr von Werneuchen ein attraktives Programm. Gezeigt wurden ein für die Wehr gebauter Riesentrecker, das Löschen eines Fettbrandes, Höhenrettung und anderes mehr.

Blaulichter blitzen vor dem Gerätehaus der FFW, doch zum Glück signalisiert das keinen Unfall, sondern den Tag der offenen Tür, zu dem die Kameraden am Sonnabend ab 13 Uhr eingeladen hatten. Auf die Besucher warten jede Menge Attraktionen.

So zum Beispiel der eigens für die Werneuchener Kameraden gefertigte Riesentrecker vom Type Case Puma. Im Anhang hat er ein Löschfass, welches bis zu 10 000 Liter Wasser fasst. Fahrer und Feuerwehrmann Dieter Rabenow klettert ins Führerhaus des roten Riesentreckers. "Der ist im Sommer bei unseren Mähdreschern immer mit auf dem Feld dabei. So kann im Notfall ein Brand sehr viel schneller gelöscht werden", sagt er. Und im Nu verteilt die oben angebrachte Spritze eine ordentliche Menge Wasser auf die Wiese.

Vor Ort war am Sonnabend auch ein Präventionsmobil der Polizei. Wer will, kann mal ausprobieren, wie sich eine schusssichere Weste trägt. Der Motorrad-Simulator der Kreisverkehrswacht ist ebenfalls dicht umringt. Auch der Gurt-Simulator, der zeigt, dass bereits bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h jede Menge Schaden und Verletzungen entstehen können.

Der Kreisfeuerwehrverband simuliert wenig später einen Fettbrand, während die DLRG gemeinsam mit der Rettungshundestaffel anschaulich die Rettung eines Hundes darstellt. "Die hatten diese Übung schon mal vor drei Wochen gemacht", so Andreas Bugge, Vize-Stadtbrandmeister. Von daher nahm es "Bello" also relativ sportlich und entspannt, als er am Haken des Höhenrettungsgerätes hing und es von luftiger Höhe wieder hinunter ging.

Inzwischen hatten die Kameraden dann schon mal die Puppe aus einem "verunfallten Wagen" geschnitten und die Jugendwehr einen Löschangriff absolviert. Interessierte schauen sich derweil den Oldtimer ELW (Einsatz-Leitwagen) aus dem Jahr 1980 an. "Der war ausrangiert und von der Stadt an den Förderverein Sankt Florian übergeben worden", so Bugge und weist stolz auf das Traditionsfahrzeug und die verschiedenen Restaurierungsarbeiten hin, die den ELW wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Feuerwehrfrau Peggy Funder steigt gleich mal hinters Lenkrad und erzählt von den vielen Touren, die das Fahrzeug inzwischen bereits zurück gelegt hat. "Wir nehmen damit stets an den Feuerwehrsternfahrten in ganz Europa teil. Die weiteste ging nach Gyula in Ungarn und betrug 1144 Kilometer."

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