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Erster Spatenstich im "Knirpsenland" / Stadt Biesenthal gibt 450 000 Euro aus

Start für Kita-Erweiterung

Bei der Zeremonie: Während Kita-Leiterin Katrin Krüger und Bürgermeister André Stahl den ersten Spatenstich vornehmen, darf Moritz den Grundstein, einen Ziegelstein mit entsprechender Aufschrift, halten.
Bei der Zeremonie: Während Kita-Leiterin Katrin Krüger und Bürgermeister André Stahl den ersten Spatenstich vornehmen, darf Moritz den Grundstein, einen Ziegelstein mit entsprechender Aufschrift, halten. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 14.05.2014, 06:50 Uhr
Biesenthal (MOZ) Zum ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Biesenthaler Kita "Knirpsenland" hatte die Stadt am Dienstag eingeladen. Kinder und Erzieher, Bauleute sowie der Bürgermeister und einige Stadtverordnete hatten sich dazu auf der Baustelle eingefunden.

Die ersten Baufahrzeuge haben schon Position bezogen, Absperrgitter sind aufgestellt, Container für Bauschutt platziert. Bevor es aber richtig losgeht, gab es eine feierliche Zeremonie für den ersten Spatenstich auf dem Gelände der städtischen Kindertagesstätte "Knirpsenland". Die Kitagruppe "Wackelzähne" sang "Wer will fleißige Handwerker sehen" und andere Lieder, während sich alle Kinder sowie die Vertreter der Baufirmen und der Stadt darum versammelt hatten. Kita-Leiterin Katrin Krüger und Bürgermeister André Stahl nahmen je einen Spaten in die Hand, brachen die Grasnarbe auf und versenkten dort einen Grundstein, einen beschrifteten roten Klinkerziegel.

Mit dem Erweiterungsbau sollen die Qualitätsstandards in dem viel gelobten Kita-Gebäude, einer sanierten alten Villa, verbessert werden. Auch die Kinderzahl, die dort künftig betreut werden kann, wird etwas steigen. Derzeit beträgt die Kapazität 109 Kinder. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 20 000 Euro für die Konzeption sowie auf 450 000 Euro für den Erweiterungsbau selbst.

Bürgermeister André Stahl (Linke) nannte in seiner Rede die wichtigsten Verbesserungen. So wird es nicht mehr nur einen kleinen Bewegungsboden, sondern einen richtigen Bewegungsraum geben. Er wird neun Mal neun Meter groß sein und für 50 Personen Platz bieten. Außerdem werden Erzieher und Kinder nicht mehr nass werden, wenn sie sich von Haus 1 zu Haus 2 begeben, weil zwischen beiden ein Verbindungsbau errichtet wird.

"Ich bin jetzt zwölf Jahre in der Einrichtung und die ganze Zeit habe ich davon geträumt, dass beide Häuser verbunden werden", sagt eine zufriedene Kita-Leiterin nach dem ersten Spatenstich. Gleichzeitig werde der Verbindungsbau der zentrale Eingang mit einer entsprechenden Garderobe, so dass die Kinder nicht mehr mit schmutzigen Schuhen durch mehrere Räume durch müssten.

Auch der Bewegungsraum sei ein Gewinn, natürlich für den Sport der Kinder, aber auch für Veranstaltungen wie beispielsweise den Oma- und Opa-Tag. Katrin Krüger macht mit einer Handbewegung auf die Ausdehnung des Bewegungsraums aufmerksam. Er wird rechts von dem kleineren Gebäude, in dem jetzt insbesondere die Krippenkinder betreut werden, stehen. Mit großen Fenstern und Türen kann er zum Hof geöffnet werden.

Zusätzlich entsteht, ebenfalls mit dem kleineren Kita-Gebäude verbunden, ein zusätzlicher Gruppenraum. "Ich bin der Stadt sehr dankbar, dass in dieser kurzen Zeit das Projekt in Gang gekommen ist", sagt die Kita-Leiterin. Anfänglich habe man sich das noch gar nicht richtig vorstellen können, doch jetzt freuen sich alle, dass es losgeht. Den Baulärm nehme man auch in Kauf, da die Bauarbeiten ja bei laufendem Betrieb stattfänden, zeigte sich Katrin Krüger optimistisch.

Wenn es nach den Planungen der Stadt Biesenthal geht, dann sollen die Bauarbeiten auf dem Kita-Gelände an der Bahnhofstraße bis zum 50. Geburtstag des Kindergartens im September dieses Jahres abgeschlossen sein, kündigte Bürgermeister André Stahl an.

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