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Rund 400 000 Euro teure Anlage in Biesenthal in Betrieb genommen / Erweiterung geplant

Schneller durchs World-Wide-Web

Bürgermeister André Stahl (2. v. l.) gibt den Startschuss für schnelles Internet in Biesenthal, indem er die Sicherung einschaltet.
Bürgermeister André Stahl (2. v. l.) gibt den Startschuss für schnelles Internet in Biesenthal, indem er die Sicherung einschaltet. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 17.05.2014, 08:00 Uhr
Biesenthal (MOZ) Großen Teilen der Stadt Biesenthal steht jetzt ein schnelles Internet zur Verfügung. Am Donnerstag ist die neue Anlage per Knopfdruck in Betrieb genommen worden. Die Stadt Biesenthal hat das Projekt mit rund 42 000 Euro unterstützt.

Großer Bahnhof vor einem relativ kleinen Steuergerät. Zur Inbetriebnahme sind Bürgermeister André Stahl, sein Stellvertreter Dirk Siebenmorgen, die Fachbereichsleiterin Michaela Müller-Lautenschläger vom Amt und Alexander Lucke, Geschäftsführer der ausführenden Firma DNS:NET, gekommen. "Ich glaube, dass das schnelle Internet heute zur Daseinsvorsorge zählt", sagt Biesenthals Bürgermeister André Stahl anlässlich der Fertigstellung der Anlage. Wer dies nicht habe, verliere im Wettbewerb. "Für Unternehmen beispielsweise sind die schnellen Internetleitungen sehr wichtig. Sie sind ein bedeutender weicher Standortfaktor", konstatiert der Bürgermeister.

Die Internetverteilerkästen fallen im Stadtbild kaum auf. Für die Internetnutzer haben sie jedoch eine entscheidende Bedeutung für den Datendurchsatz pro Sekunde. Vom Bahnhofsbereich bis hin zu den Wohngebieten Biesenthaler Markt sowie in den Ortsteilen Wullwinkel, Dewinsee und Danewitz kann jetzt schnell im World-Wide-Web hin und her geswitcht werden. Es bestünden Anbindungen mit einer Bandbreite von 30 Mbit/s wie in allen Ausbaugebieten der DNS:NET, erläutert Meik Osterberg, Vertriebsleiter Privatkunden. Biesenthal wurde mit Glasfaser an den 10-GBit/s-Ring über Bernau angeschlossen. Darüber hinaus weist Osterberg darauf hin, dass etwa 4,2 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 16 Kabelverzweiger aufgebaut wurden, mit denen die Gebäude und Haushalte direkt per Hochgeschwindigkeitsleitung an die moderne Glasfaserinfrastruktur angeschlossen werden können.

Besonders gute Bedingungen bestehen für Schule, Rathaus und Verwaltung. Sie haben nach Worten Stahls einen direkten Glasfaseranschluss. Besonders erfreulich sei, dass die Firma bereit sei, innerhalb der nächsten zwei Jahre auch das übrige Stadtgebiet, von der Stadtmühle bis hin zu Wullwinkel, mit schnellen Leitungen zu erschließen. Das Unternehmen investiert seit 2007 in Brandenburger Regionen. Seit 2012 betreibt es einen 10-Gigabit-Glasfaserring für Brandenburg.

Insgesamt hat das Projekt in Biesenthal rund 400 000 Euro gekostet. Aus dem Haushalt der Stadt sind 42 000 Euro als Zuschuss geflossen.

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