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Alles klar zum Ankern vor Ort

Klare Botschaft: Markus Hoffmann (links) und Frank Görden setzen auf Teamarbeit - auch im Wahlkampf.
Klare Botschaft: Markus Hoffmann (links) und Frank Görden setzen auf Teamarbeit - auch im Wahlkampf. © Foto: MZV
Jürgen Liebezeit / 17.05.2014, 12:07 Uhr
Gransee (MZV) Erstmals treten im Altkreis Gransee auf kommunaler Ebene auch die Piraten zur Wahl an. Die Kandidaten sind Frank Görden aus Seilershof, Fabian Babnik aus Gransee und Markus Hoffmann aus Wolfsruh.

Görden und Hoffmann kandidieren für den Kreistag und für die Kommunalparlamente, Babnik nur für das Granseer Parlament.

Der 52-jährige Görden ist selbstständiger Ergotherapeut. Er weiß, worauf er sich einlässt. Der damals parteilose Seilershofer war in den 90er-Jahren Mitglied im Gemeinderat und im Ortsbeirat. Zudem arbeitete er 13 Jahre lang im Kreiselternrat. Folglich gehört Bildungspolitik zu seinen Spezialgebieten. Görden ist gegen Schulschließungen in dünn besiedelten Räumen. "Manche Kinder sitzen täglich zwei Stunden im Bus. Das darf nicht sein", sagt Görden. Am liebsten würde er die Schulämter abschaffen und stattdessen den Schulen mehr Eigenständigkeit bei der Finanz- und Personalplanung geben.

Der gebürtige Bayer Markus Hoffmann ist Künstlervermittler, Spezialgebiet Oktoberfestmusik. Der 49-jährige Wolfsruher ist schon seit 2011 Mitglied der Piraten. Er ist Bundeskoordinator der Arbeitsgruppe Friedenspolitik. Zuvor war er Mitglied bei "Die Violetten" und sympathisierte kurz mit den Linken. "Aber mit Marxismus habe ich nichts am Hut." Er tritt ebenso wie Görden für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz an. Hoffmann will sich dafür einsetzen, dass Großwoltersdorf eine eigene Internetseite bekommt und in seinem Wohnort Wolfsruh ein Fest stattfindet. Das will er aber zunächst mit den Einwohnern besprechen. "Denn bevor Tatsachen geschaffen werden, ist das immer der erste Schritt", beschreibt Hoffmann seinen praktischen Politikansatz. Hoffmann ist auch Mitinitiator der Initiative "Willkommen in Gransee".

Görden und Hoffmann wollen sich auch für eine bessere dörfliche Infrastruktur einsetzen. So bemängeln sie zum Beispiel, dass Ortsbeiräte keine Entscheidungskompetenz haben. So verschwinde Stück für Stück das Identitätsgefühl mit den Orten.

Näheres zum dritten, allerdings parteilosen Kandidaten Fabian Babnik aus Gransee konnten beide nicht liefern. "Der hat sich seit der Nominierung nicht mehr gemeldet", bedauern die Piraten.

Görden und Hoffmann sind am Dienstag, 20. Mai, von 9 bis 13 Uhr an einem Stand auf dem Zehdenicker Markt zu sprechen.

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