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Breites Spektrum im Blick

Jung und Alt aus Gorgast für Küstriner Vorland: Andreas Fröhlich, Thomas Wurl, Mike Schwudke, Holger Hackbarth, Kurt Kreutz, Mike Schmidt, René Schubert, Jaty Stamnitz und Dieter FrankeF
Jung und Alt aus Gorgast für Küstriner Vorland: Andreas Fröhlich, Thomas Wurl, Mike Schwudke, Holger Hackbarth, Kurt Kreutz, Mike Schmidt, René Schubert, Jaty Stamnitz und Dieter FrankeF © Foto: Tim Elsholz
Ulf Grieger / 21.05.2014, 03:06 Uhr
Gorgast (MOZ) Die Wählergruppe "Gemeinschaft Feuerwehr und Familie" hatte am Sonntag zum gemütlichen Familiennachmittag eingeladen, um bei Kaffee und Kuchen mit den Bürgern über ihre Vorstellung zur Gemeindeentwicklung zu sprechen. Jaty Stamnitz, Sprecherin der Gruppe, freute sich über das rege Interesse, das die Aktion am Feuerwehrgerätehaus geweckt hatte. Die Bildung dieser Liste, der vor allem Einwohner aus Gorgast und dem Gutsvorwerk Schäferei angehören, geht auf eine Anregung der Ortsvorsteherin Gudrun Wurl zurück, die nicht mehr für die Gemeindevertretung kandidiert. Ihre Kandidatur als Ortsvorsteherin will die Liste unterstützen, so Jaty Stamnitz, die mit 26 Jahren noch immer zu den jüngsten Kandidaten gehört. Bereits in der vorigen Wahlperiode war sie in den Gemeinderat gewählt worden, musste das Mandat aber wegen ihres Studiums abbrechen. Inzwischen arbeitet sie in der Lebuser Amtsverwaltung wieder in der Region.

Ein Hauptanliegen der Gruppe ist es, den Zusammenhalt und das Zusammenleben in den Dörfern auch in Zeiten knapper Kassen aufrecht zu erhalten. Die Dorffeste sollen Tradition bleiben, die Kinderspielplätze sollen attraktiver werden und die älteren Bürger sollten auch künftig versorgt werden können. Dadurch, dass mit Kurt Kreutz auch ein erfahrener Brandschützer in der Liste kandidiert, sehen die Kandidaten ein breites Spektrum der Einwohner von Küstriner Vorland repräsentiert. In punkto Kommunalpolitik wünschen sich die Gorgaster Kandidaten eine größere Transparenz bei Entscheidungen. "Das Thema Schule haben wir noch nicht thematisiert", erklärte Jaty Stamnitz. Vor allem auch, weil es sich Mitglieder bei ihrer Meinungsbildung darüber, wie es im Bereich der Grundschulen weitergehen soll, nicht so leicht machen. Grundsätzlich gehe es darum, kurze Schulwege zu erhalten. Am besten auch in der eigenen Gemeinde. Aber mit dem Flex-Modell, das in Manschnow praktiziert werde, seien nicht alle so einverstanden.

Ein weiteres Thema, dessen sich die größtenteils dem Förderverein der Feuerwehr Gorgast angehörenden Kandidaten widmen wollen, ist das der Entwässerung. "Da wünschen wir uns eine stärkere Nachhaltigkeit", erklärte Jaty Stamnitz. "Das wollen wir auch immer wieder ins Bewusstsein heben. Bereits jetzt können wir beobachten, dass die Gräben wieder zuwuchern und nicht mehr in dem Maße Aufmerksamkeit erfahren, wie es nötig wäre."

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Küstriner Vorland 23.05.2014 - 11:19:45

Lesen kann ich schon,

aber es ist doch komisch, dass Frau Wurl auf der Liste der eveangl. Kirche mit 6 Anderen antritt, Leuten sagt, dass sie eine Liste gründen sollen und diese dann direkt in Konkurenz zur eigenen Liste stell

hinter den Kulissen 22.05.2014 - 09:01:21

@küstriner Vorland

Wer lesen kann ist klar im Vorteil . Dort steht, dass die Liste Frau Wurl in ihrer Kandidatur zur Ortsvorsteherin unterstützt und nicht andersrum .

Küstriner Vorland 22.05.2014 - 07:13:39

Das versetehe ich nicht

sie schreiben "Die Bildung dieser Liste, der vor allem Einwohner aus Gorgast und dem Gutsvorwerk Schäferei angehören, geht auf eine Anregung der Ortsvorsteherin Gudrun Wurl zurück, die nicht mehr für die Gemeindevertretung kandidiert. Ihre Kandidatur als Ortsvorsteherin will die Liste unterstützen, so Jaty Stamnitz, die mit 26 Jahren noch immer zu den jüngsten Kandidaten gehört." Das muss ihnen doch jemand so gesagt haben! Was stimmt eigentlich in dem Artikel? Aus welchem Grund wurde die Liste gebildet? Warum tritt Frau Wurl für die evangelische Kirchengemeinde an und unterstützt nicht diese mit ihren Kandidaten, sondern die Feuerwehrtruppe? Oder verstehe ich etwas falsch?

Ulf Grieger 21.05.2014 - 18:39:47

Korrektur

Natürlich haben Sie Recht, Küstriner Vorland. Es ist mein Versehen. Frau Wurl kandidiert. Entschuldigung. Ulf Grieger

Küstriner Vorland 21.05.2014 - 18:14:40

wie will die Trupp in die Gemeindevertretung,

wenn bereits jetzt Unwahrheiten verbreiete werden. Frua wurl tritt nicht nur als Ortsvorsteherin an, sondern kandidiert auch als Gemeindevertreterin für die Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde! Hat sich die Truppe nicht die Kandidatenlisten durchgelesen oder werden hier absichtlich Unwahrheiten verbreiet

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