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Werlcup des Saarower SSVaW

Sportlich fair und ohne zu kentern

An der Wendemarke: Aline Lenke von der einheimischen SG Scharmützelsee macht das Segel klar zum Vorwindkurs. Am Ende landete sie in der Bootsklasse Laser 4.7 auf einem hervorragenden 3. Platz im Gesamtklassement.
An der Wendemarke: Aline Lenke von der einheimischen SG Scharmützelsee macht das Segel klar zum Vorwindkurs. Am Ende landete sie in der Bootsklasse Laser 4.7 auf einem hervorragenden 3. Platz im Gesamtklassement. © Foto: alexander winkler
Maik Boggasch / 05.06.2014, 20:22 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Laser, diesen Begriff kennt man sonst aus Science-Fiction-Geschichten, aus der Technik, aber auch im olympischen Segelsport. Auf dem Wasser ist es eine Einmann-Jolle, sehr sportlich und körperlich anspruchsvoll zu segeln und die am weitesten verbreitete Regattaklasse auf dieser Welt. Diese Bootsklasse traf sich im Saarower Seglerverein am Werl (SSVaW) zum traditionellen Werl-Cup.

Neben dem Sieg ging es auch um Qualifikationspunkte zur Deutschen Meisterschaft. In den vergangenen Jahren traten immer die älteren Laser Standard und Laser Radial an, die in diesem Jahr leider nicht genügend Segler gemeldet haben.

Um Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Bootsklasse zu ermöglichen, wird der Laser seit einigen Jahren in einer Kleinversion gesegelt - dem Laser 4.7. Die ausgeschriebenen vier Wettfahrten wurden gesegelt. Der verdiente Sieg ging an Carolin Müller vom Fürstenberger Yachtclub vor Theresa Splitt vom Segelverein Ciconia Storkow sowie Aline Lenke von der Seglergemeinschaft Scharmützelsee (SGS), die den dritten Platz ins eigene Revier holte.

Zeitgleich mit dem Laser 4.7 gingen auch die Cadets an den Start. Diese Bootsklasse, die für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahre konzipiert ist, segeln zwei Aktive als Team zusammen. Als Siegerteam standen nach der vierten Wettfahrt Fenja Szymanski vom Segelclub Zeuthen und Jula Kirchhoff vom Berliner Sportverein Akademie der Wissenschaft fest.

Von der Trainingsgruppe des Jugendwartes des SSVaW, Maik Boggasch, konnten sich die Mannschaften Annika Lehmann und Maxine Kniepphoff von der SGS auf dem vierten Platz und Celine Reismann mit Theresa Schewe vom SSVaW über einen guten fünften Platz freuen. Auch bei den Cadets ging es um Punkte für die Qualifizierung zur Deutschen Meisterschaft.

Die Wettfahrtleitung unter der Leitung von Jörg Binder (SSVaW) konnte am Ende der zweitägigen Veranstaltung als Resümee feststellen, dass die 39 Seglerinnen und Segler sportlich sehr fair agierten und ohne witterungsbedingte Kenterung auskamen.

Am Wochenende wird nun im SSVaW die älteste Regatta gestartet. Seit mehr als 60 Jahren wird die Scharmützelsee-Woche für die Bootsklassen 420er und Flying Dutchmann traditionell am Pfingst-Wochenende ausgesegelt.

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