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Ausgaben im Amt Biesenthal-Barnim differieren stark von Gemeinde zu Gemeinde

Jugendarbeit mit guten Noten

Brigitte Horn / 08.06.2014, 07:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) In vier von sechs Kommunen des Amtes Biesenthal-Barnim bestehen eigene Jugendtreffs. Die dortige Arbeit koordiniert die Amtsjugendpflegerin Renate Schwieger. Sie sorgt zusammen mit den Trägern der Treffs für qualitativ gute Angebote.

Beispielgebendes ist in der Jugendarbeit des Amtes Biesenthal-Barnim umgesetzt worden. So lernen die Jungen und Mädchen in der jährlichen Woche der Kinderrechte, welche Rechte sie haben und wie sie zur Ausschöpfung dieser Rechte beitragen können.

Neben dem Biesenthaler Jugendtreff "Kulti" in Trägerschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gibt es in Rüdnitz den Jugendclub "Creatimus", dessen Träger ebenfalls die Stiftung Lobetal ist. Der Melchower Treff besteht in Regie der Gemeinde und widmet sich dem Musikunterricht und der Bandarbeit. Es gibt aber auch Workshops, Arbeit fürs Gemeinwesen und Kochprojekte, um nur einiges zu nennen. In Tempelfelde ist ebenfalls die Gemeinde Träger des Jugendtreffs. Dort steht der Sport im Vordergrund. Daneben kommen die Jugendlichen auch zusammen, um einfach zu erzählen und Musik zu hören.

Neben dem Kinderrechteprojekt nennt Renate Schwieger das Kinderfilmfest als weiteren Schwerpunkt der Jugendarbeit in den Orten des Amtes. Hinzu kommt das überregional bekannte Bandfestival "Rockende Eiche". Sie verweist auch auf eine sehr gute und umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit in Kooperation mit dem "Kulti" und der Jugendkoordination in den Schulen von Marienwerder, Grüntal und Biesenthal. Mit Blick auf die Gemeinden Marienwerder und Breydin sagt sie, dass diese zwar keinen Jugendtreff, aber rege Vereinsarbeit zu verzeichnen haben.

Melchows Alt-Bürgermeister Wolfgang Lindt, der bis zur konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung noch amtiert, ist zufrieden mit den Betreuung des Melchower Treffs durch die Amtsjugendpflegerin sowie der Treffleiterin in Melchow Manuela Körtge. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren sei die Arbeit vielfältiger und die Resonanz bei den Jugendlichen größer geworden.

Auch Biesenthals Bürgermeister André Stahl stellt der Amtsjugendpflegerin und dem Träger des Biesenthaler Treffs, der Stiftung Lobetal, ein gutes Zeugnis aus. Die Angebote seien vielfältig, von der Musik bis hin zu verschiedenen Projekten, so dass er keinen Korrekturbedarf sehe. Doch auch von Seiten der Stadt sei der Treff immer bedacht worden. Er erinnert an die energetische Sanierung sowie die für dieses Jahr geplante Skaterbahn.

Im Jahr stellt Biesenthal für die Jugendarbeit 115 900 Euro zur Verfügung. Und das bei einer Zahl von 981 Kindern und Jugendlichen von sechs bis 27 Jahren. In Rüdnitz gibt es 367 Kinder und Jugendliche in dieser Altersklasse. Dort werden 110 200 Euro ausgegeben.

In beiden Orten machen die Personalaufwendungen in den Einrichtungen unter Trägerschaft der Stiftung Lobetal einen hohen Anteil aus. In Biesenthal sind es 57 300 Euro und in Rüdnitz 40 200 Euro. Demgegenüber sind es in den Treffs von Melchow und Tempelfelde, getragen jeweils von der Gemeinde, 600 beziehungsweise 500 Euro. Insgesamt gibt die GemeindeMelchow für den Jugendtreff im Jahr 4600 Euro aus. In Tempelfelde sind es auch 4600 Euro.

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