Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Zu Fuß über die Stadtbrücke

Annette Herold / 10.06.2014, 07:19 Uhr
Frankfurt/Slubice (MOZ) Für die Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft ist die Sperrung der Stadtbrücke ab heute eine logistische Herausforderung. Der Bus der Linie 983 kann nicht mehr seinen gewohnten Kurs nehmen, sondern wird nur noch auf Slubicer Seite verkehren. Dafür wird jeden Morgen ein Frankfurter Erdgasbus über die Autobahn nach Polen fahren, dort tagsüber seine Runden drehen und abends wieder zurück nach Frankfurt ins Depot in Neuberesinchen gebracht.

Fahrgäste müssen die für den Fahrzeugverkehr gesperrte Brücke zu Fuß überqueren. Auf deutscher Seite können sie mit Bussen der Linie 980 und 981 von der und bis zur Haltestelle An der Alten Universität aussteigen. Es ist auch möglich, vom Bahnhof aus und dahin zurück die Straßenbahn der Linie 1 (Haltestelle Magistrale) zu nutzen.

Für den Fußweg über die Brücke veranschlagt die SVF zehn Minuten. In Slubice beginnt der Rundkurs der Linie 983 während der bis 4. Juli geplanten Sperrung an der Haltestelle Collegium Polonicum, der Bus fährt die gewohnte Strecke und endet am Plac bohaterow. Montags bis freitags verkehrt der Bus zwischen 5.33 Uhr und 22.03 Uhr.

Informationen im Internet: www.svf-ffo.de

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
A. Wednikoski 11.06.2014 - 17:54:23

Wie Krause?-Na Hallo

Was hat ihm der kurze Fußmarsch durch die Magistrale genutzt. Nur dieses Stückchen Straße wurde herausgeputzt. Der Herr Krause ging nicht durch Altberesinchen, durch die Bergstraße, den Bahnhofstunnel, die Gubener Straße, die Leipziger und die August-Bebel-Straße . Auch die Fischerstraße und der Ziegenwerder wurden gemieden. Was an alten Gebäuden noch störte wurde abgerissen. Was ein OB Wilke und seine Vorgänger nach der Wende zur positiven Veränderung des Stadtbildes geleistet haben, ist enorm und anerkennenswert. Eine Krausezeit wünscht sich wohl keiner mehr zurück!

na Hallo 11.06.2014 - 17:30:55

@Wilke

Dann sollen diese Radfahrer sie auch benutzen. Und zu den Fußgängern, wann wurde das letzte mal ein Fußweg erneuert? Kann mich nicht erinnern das ein Fußweg überhaupt mal komplett saniert wurde. Meistens nur wenn es mal einen Rohrbruch gab und dann auch nur Stückchenweise. Richtig oder Falsch? Und wenn sie der OB Wilke sind dann sollten sie es mal wie Fritze Krause machen und jeden Montag früh durch die Stadt zu Fuß zur Arbeit gehen. Da sehen sie mal wie FF beschaffen ist. MfG

Wilke 11.06.2014 - 16:25:12

@Na Hallo

Auch "Fußgänger und Radfahrer" sind Steuerzahler und haben ein Recht auf sanierte Wege und Straßen! Auch Autofahrer sind ab und zu mal "Fußgänger und Radfahrer"!

SeroEna 11.06.2014 - 10:19:11

Parkplätze

Keine Ahnung was Sie unter Parkplätzen verstehen, aber in der Magistrale, im Oderturm, auf dem Brunnenplatz und sogar in der Lenne Passagen befinden sich ausreichend kostenpflichtige Abstellplätze für Fahrzeuge. Wer mal in der Lenne Passage in die zweite Etage fährt, versteht erst recht was Platz bedeutet. Ganz in der Nähe wäre dann noch das Kauflandparkhaus, und einige andere Straßenbegleitabstellplätze. Wem das nicht ausreicht, dem ist nicht mehr geholfen! Am besten wir bauen die Magistrale zu einer Driv-In-Shopping-Mall um, das die bequemen Herrschaften mit dem Auto gleich in die Umkleide von Jump oder doch an den Tresen vom Bäcker fahren können -.-

B.Ratzlaff 10.06.2014 - 21:16:46

@Roland Totzauer+MARCO HABECK

Ihre Kommentare sind gut aber nicht zu ende gedacht. Was passiert dann mit dem Zentrum der Stadt? Oder glauben sie nach 20 Jährigen Versprechungen der Umgestaltung des Stadtzentrum zu einem atrativen Einkaufmeile zu machen noch woher sollen dann die Investoren kommen vorallem die Massen die dort dann auch einkaufen wenn die Stadtbrücke für den PKW-Verkehr gesperrt ist und wo sind dann die Parkplätze im Zentrum, für die Leute, die von ausserhalb kommen um in der City einkaufen zu können. Solange die Stadt kein Geld hat wird es so bleiben wie es war bzw. wie es ist! Da ändert auch keine Wahl was dran! auch in den nähsten 10 Jahren wird sich in der magistrale nicts geändert haben!!!!!

Marco Habeck 10.06.2014 - 20:13:45

mal was Inhaltlichen

Beobachtet irgend jemand wie sich die gesperrte Brücke auf den Verkehr der Innenstadt und auf die Feinstaubbelastung auswirkt? Das wäre dann mal Interessant dies zu Untersuchen. Als zu Diskutieren wer wann wo seine Einkäufe erledigt.

Gaspedalo 10.06.2014 - 19:35:55

Genauer hinsehen

Offensichtlich ist dem Herrn Radfahrer T. entgangen, dass es sich beim Grenzübergang um eine Bundestrasse (B5) handelt. Da schaut man natürlich als Radler nicht so hin. Auch der gesamte Rückbau der Grenzanlagen wird mit vom Bund bestritten. Es ist auch nicht weltfremd im Nachbarland seine Konsumbedürnisse zu befriedigen. Das ist an allen europäischen Grenzen so. Dieses Klein-Klein-Denken eines Frankfurter Radlers ist fast peinlich.

forumgott 10.06.2014 - 19:34:10

Äh

Die Słubicer Straße ist ne Bundesstraße, von daher sollte die Frage an Herrn Dobrindt gehen :)

na Hallo 10.06.2014 - 17:56:36

@Roland Totzauer

Ja da müssen sie sich doch die Frage gefallen lassen, warum Herr Roland Totzauer soll den die Straße saniert werden? Da sie, wie sie es gerne hätten, doch nur von Fußgängern und Radfahrer benutzt werden soll. Na ja da ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Aber es wird nie so kommen das die Benzinpreise in PL so wie in Deutschland ansteigen werden. Und noch eins, wäre unsere Bürokratie so wie in Polen würden viele Deutsche Autofahrer ihre Autos auf den Alternativen Kraftstoff (Flüssiggas) umbauen. Und da würden die Polnischen Werkstätten unsere Deutschen im Regen stehen lassen. Die schaffen es in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine Fahrzeug auf Flüssiggas um zu bauen. Und warum sollten immer die Autofahrer die Leidtragenden sein. Wir Zahlen, zahlen und müssen immer die Zahler der Politiker sein. Und leider wird das immer mit der Umwelt begründet. Mahl die Frage gestellt, warum müssen wir Waren einführen wo wir wisse, dass in diesen Ländern die Umwelt mit Füßen getreten wird, wie China, Indien usw.? Ach ja ist ja so schön billig. Aber billig gekauft ist eben doppelt gekauft. So das reicht mal wieder. Sie werden gleich wieder, wie immer einen neuen Spruch parat haben. MfG

Roland Totzauer 10.06.2014 - 15:29:52

@Frieda + Bertha

Ich habe gar kein Auto und ich bin auch kein Einkaufstourist. Ich bin ein Frankfurter Radfahrer, der regelmäßig in der Umgebung von Slubice, Rzepin, Lagow, Gorzyca, Kostrzyn und Urad auf dem Rad unterwegs ist. Meine Einkäufe besorge ich - schon aus Patriotismus - nur in Frankfurter Läden+Supermärkten etc. Trotzdem erinnere ich an die Versprechungen der Frankfurter Stadtverwaltung und ich nehme die Verwaltung beim Wort, die im Zuge des Abrisses der Grenzanlagen an der Stadtbrücke eine Erneuerung der Slubicer Straße angekündigt hatte! Auch als Radfahrer lege ich wert darauf, dass Straßen und Radwege super sind - in diesem Fall beziehe ich mich konkret auf die Slubicer Straße! Alle anderen Frankfurter Straßen können gern ebenfalls repariert werden - aber jetzt beziehe ich mich auf den konkreten MOZ-Artikel und daran knüpfe ich mit meinem Kommentar konkret an! Jetzt ist durch die Brückensperrung die Gelegenheit zur Straßensanierung günstig - aber scheinbar läßt die Stadtverwaltung diese gute Gelegenheit leider ungenutzt. Dass bedeutet, dass die Straße später noch einmal extra gesperrt werden müsste, damit sie saniert werden kann. Auf dieses Problem weise ich mit meinem Kommentar konkret hin. Das Ideal einer generellen Brückensperrung für PKWs bleibt aber weiterhin ein anzustrebendes Ziel, das mit Unterstützung und durch Zusammenarbeit vieler politisch Agierenden erreichbar bleibt. Vielleicht erst dann, wenn die Benzinpreise in Polen steigen und die polnischen Tankstellen für deutschen Kunden nicht mehr attraktiv sind. Dieser Tag wird garantiert kommen ...

EU Freund 10.06.2014 - 13:39:46

Wie jetzt

in Frankfurt wird die Brücke gesperrt. Habt ihr endlich die Faxen dick mit der ausufernden Kriminalität die aus dem Osten rüberschwappt. Das kriegt ihr doch nie durch in Brüssel. Also bei unserer Regierung

Marco Habeck 10.06.2014 - 13:37:33

aber

Die ist erst zu zahlen ab einen Gewinn größer 20000€ . Für Gewinne unter 20000€ fällt keine an. Deswegen ja damals mein Hinweis warum die Händler so laut schreien sie zahlen ja Gewerbesteuern. Die meisten zahlen wohl er keine, bei mäßiger Kundschaft. Die Empörung über die diese eigentlich Zahlen müssten aber dies durch Steuervermeidung und verschiebung nicht machen ist auch deutlich klein. Dazu hat man ja den Mittelstand der kann nicht davonlaufen.

Bertha 10.06.2014 - 12:55:12

Umsatzsteuer geht direkt an den Staat, da hat der Händler nix von

die Gewerbesteuer ist was anderes, die besteuert am Ende das Einkommen des Händlers, berücksichtigt aber auch dessen Verluste. http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbesteuer_%28Deutschland%29#Bemessungsgrundlage

Luwigal 10.06.2014 - 12:44:27

Bertha

Gewerbesteuern fallen für den Händler auch dann an, wenn niemand einkauft. Veielleicht meinst Du ja die Umsatzsteuer ...

Bertha 10.06.2014 - 12:30:05

Du Frieda

vielleicht weiß der Roland aber auch gar nicht das Er mit einem Einkauf in Frankfurt und den daraus resultierenden Gewerbesteuern zum Bau einer schöneren und besseren Brücke nach Polen beiträgt ?

max 10.06.2014 - 12:04:50

BRÜCKENSPERRUNG

APPLAUS;APPLAUS ein schlupfloch weniger für diebe und andere gestzesbrecher.

Frieda 10.06.2014 - 11:57:31

@Roland Totzauer

Gut gebrüllt, Löwe! Aber ich denke doch, dass es im Frankfurter Straßennetz wichtigere, weil marodere Dringlichkeiten gibt, als dem Einkaufstourismus nach Polen den "roten Teppich" auszurollen, gell !?

Roland Totzauer 10.06.2014 - 10:33:55

Früher waren auch Straßenbauarbeiten geplant

Als die Grenzabfertigungsanlagen abgerissen wurden, hieß es von der Stadtverwaltung und in der Presse, dass demnächst auch die Slubicer Straße bis zur Stadtbrücke erneuert werden soll. Inzwischen ist davon offensichtlich längst keine Rede mehr? Mehr als ein paar weiße Striche auf der vergammelten Straße sind anscheinend für die nächsten 20 Jahre nicht mehr drin? Dabei wäre jetzt, wo die Brücke wegen des Baus der neuen Wärmeleitung total gesperrt ist, die beste Gelegenheit, auch gleichzeitig den alten Straßenbelag zu erneuern und überflüssige Mauerreste abzutragen. Wann passiert das? Wann bekommt diese Straße endlich ein anständiges Gesicht?

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG