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Vizemeister legt nach: Sieben neue Spieler beim TuS

Die Neuen des TuS: Paul Döbbelin, Florian Schulte., Florian Wendorff, Kevin Höpfner, Leon Weigt und Niko José.
Die Neuen des TuS: Paul Döbbelin, Florian Schulte., Florian Wendorff, Kevin Höpfner, Leon Weigt und Niko José. © Foto: MZV
Stefan Zwahr / 07.07.2017, 18:09 Uhr
Sachsenhausen (OGA) Nach der besten Saison der Vereinsgeschichte, die auf dem zweiten Platz der Fußball-Brandenburgliga abgeschlossen wurde, mussten beim TuS 1896 Sachsenhausen aus Sicht von Trainer Oliver Richter neue Reize gesetzt werden. "Du kannst neue Spieler holen oder neue Trainingsmethoden anwenden. Wir haben uns für beides entschieden, um uns sportlich und menschlich weiterzuentwickeln."

Letzteres geschehe durch die Installation von Marc Flohr als gleichberechtigtes Mitglied im Trainerstab. "Es ist gut, wenn man jemanden mit rein holt, der auf einer Wellenlänge ist und neue Impuls gibt", so Richter über den Ex-Chefcoach des Ligakontrahenten MSV Neuruppin.

Bei den Fontanestädtern war einst auch einer der neuen Spieler aktiv. Benjamin Brandt, der schon höherklassig für Waren und Torgelow spielte, soll die Lücke schließen, die Edgar Kordecki (Studium in den USA) hinterlassen hat. Insgesamt sieben Neuzugänge kann der TuS präsentieren - allen voran Paul Döbbelin. Der 27-Jährige war in den letzten Jahren die Torgarantie von Schwarz-Rot Neustadt und bildet nun mit Andor Müller das Traumduo der Liga. Sie machten in den beiden zurückliegenden Spielzeiten zusammen 101 Tore.

"Wir freuen uns auf dieses Projekt und sind stolz, zwei solche Stürmer zu haben. Die gegnerischen Trainer werden nun etwas mehr den Kopf voll haben", so Richter - der betont, dass der TuS auch noch Christopher Groll habe. "Er hat in den beiden Vorjahren über 20 Treffer gemacht. Wir sind nun flexibler und nicht mehr so ausrechenbar."

In der Favoritenrolle sieht Richter sein Team nicht. "In der letzten Saison hat alles gepasst. Auf das Erreichte sind wir stolz. Wir hatten nicht die beste Mannschaft, waren aber charakterlich das beste Team." Der TuS-Coach weiter: "Ich kann nur warnend auf den Vize-Meister des Vorjahres hinweisen. Guben hat sich danach plötzlich in Abstiegsgefahr befunden. Ich sage nicht, dass wir den selben Weg einschlagen. Aber wir müssen uns alles wieder hart erarbeiten."

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