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Das Beeskower Altstadtfest präsentierte sich in vielen Facetten / Vereine sehr aktiv

Kulturvoll, freundlich und sportlich

Ruth Buder / 15.06.2014, 19:26 Uhr - Aktualisiert 17.06.2014, 14:11
Beeskow (MOZ) Klein, aber fein - das war das Altstadtfest 2014. Nach dem Familienfest, Chortreffen, Marktflair und Big-Band-Musik auf der Burg gestaltete sich der Altstadtlauf am Sonntag zum Höhepunkt.

 

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Altstadtfest Beeskow 2014

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Bis auf ein paar Regenhuschen und einen geplatzten Reifen am Kremser ist das Altstadtfest sehr gut gelaufen. Petrus hatte es in diesem Jahr gut gemeint mit den Veranstaltern. Dazu gehörte zum letzten Mal Judith Schulz, Leiterin der Märkischen Tourismuszentrale, die am Sonnabend ihren letzten Arbeitstag und eine andere Arbeit aufgenommen hatte. Viele schüttelten ihr die Hand und wünschten alles Gute. Nach einem etwas verhaltenen Anlauf füllten sich am Sonnabendnachmittag zusehends der Markt- und Kirchplatz. Auch das Familienfest an der Stadtmauer startete verhalten, und obwohl sich die Musiker Sven Loichen und Jürgen Bethke alle Mühe auf der kleinen Bühne gaben, waren sehr wenige Zuschauer da. Als dann das Bühnenprogramm mit Beeskower Kindern startete, nahmen aber viele Eltern und Großeltern auf den Rängen Platz, um zu sehen, was ihre Kleinen schon alles können. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Kita-Kindern aus der Partnerstadt Sulecin in historischen Trachten. Die polnische Delegation war von der Kita Kiefernzwerge betreut wurden, wo es schon am Vormittag ein Treffen, gemeinsames Essen und Spielen gab. "Wir wollen die Kontakte ausbauen, Kinder verstehen sich auch ohne Sprache", sagte Ramona Ludwig, Leiterin der Kita, die von einem Dolmetscher unterstützt wurde. Mauerstraße und Innenhof gestalteten sich wieder zu einer langen Meile, die gerade bei jungen Familien Anklang fand. Die Kinder konnten zum Beispiel mit der Feuerwehr und ihrer 30 Meter langen Drehleiter in die Luft gehen oder beim Flugmodellverein Frankfurt (der Chef Matthias Galle kommt aus Beeskow) Flugzeuge basteln. Fast alles gab es gratis, nur eine Spende konnte man geben für die Bratwurst vom Burgförderverein, den zahlreichen selbstgebackenen Kuchen in der Bibliothek, der Erdbeerbowle beim Verein Bahrensdorf oder dem Beeskower Eis der Beeskower Firma Ice Guerilla. Am Stand der Märkischen Oderzeitung konnten die Gäste ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen. Der NABU ließ wieder Vogelhäuschen bauen, der Anglerverein hatte Fische im Aquarium zum Angucken mitgebracht, beim Frauenladen konnten die Kinder Kräuter und Gewürze erschnuppern oder beim DRK-Familienzentrum sich schminken lassen, wie zum Beispiel Bennet Pahlow, der sich von Anja Keß einen feuerspeienden Drachen auf das Gesicht malen ließ und den ganzen Nachmittag damit herumlief. Überall konnte geraten und gewonnen werden. Auch die Evangelische Kirche hatte einen Stand, wo unter anderem die Frage gestellt wurde: Wie lange brennt die Osterkerze? Die Antwort: Bei jedem Gottesdienst, nur an Karfreitag nicht. Nur wenige haben es gewusst.

"Alle haben sich große Mühe gegeben", lobt Melanie Krüger, die mit ihrem 5-jährigen Marlon erschöpft und voller Tüte nach Hause ging. "Man bekommt ja überall was geschenkt", freute sie sich. Als Besucherin der vergangenen Familienfeste hatte sie nur irritiert, dass die Bühne jetzt im Innenhof aufgebaut war, was sie nicht gleich entdeckt hatte. "Vielleicht wären noch mehr Leute gekommen, wenn nicht am gleichen Tag die Landpartie stattgefunden hätte", sagte sei. "Das sollte man nicht mehr zusammenlegen."

Zum Höhepunkt bei wunderbarem Wetter gestaltete sich am Sonntag der 3. Altstadtlauf mit über 600 Teilnehmern und zahlreichen anfeuernden Zaungästen.

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Trauriger Beeskower 16.06.2014 - 10:22:42

Wieder einmal ein "voller Erfolg"

Ich weiß nicht, warum es unsere Stadt nicht schafft einmal im Jahr eine erfolgreiche Veranstaltung ohne größeres Disaster durchzuführen. Der Erfolg des Altstadtlaufes ist allein den Teilnehmern geschuldet. Auch hier hat man es nicht geschafft entsprechende T-Shirts bereitzustellen und die Teilnehmer wurden vertröstet... die T-Shirts würden irgendwo bei einer Spedition liegen und man würde als Telinehmer die T-Shirts später zugestellt bekommen.... Halllloooo????? Also bitte selbst da versagt man... Aber anscheinend interessiert es niemanden... der Damen und Herren. Dann frage ich mich ernsthaft, warum muss man ein Stadtfest thematisieren... Ritterfest, Osterspektakulum, Räuberfest (auch wenn extern organisiert).... und dann das Altstadtfest auch noch einmal auf 1900 getuned werden... Jeder klardenkende Mensch ist sich bewusst, dass dies die anzusprechende Zielgruppen einschränkt. Dem nicht genug wird das Publikum... auseinandergerissen... Familien mit Kindern werden an der Kupferschmiede bespaßt... dann die nächte Gruppe bekommt ihr Programm rund um die Kirche präsentiert und der Markt soll zu gleichen Zeit der nächsten Gruppe als Programmebene dienen. Somit "zerschießt" man die demographische Zusammensetzung der avisierten Zielgruppen. Warum schafft man nicht für die Kinder den Raum direkt vorm Rathaus? Somit sind schon einmal die Familien auf dem Markt "gebunden" dann noch passendes Entertainment auf der Bühne und schon läufts... Warum muss in jedem Jahr das Rad "neu" erfunden werden...Warum lernt man nicht aus Fehlern und gesteht auch ein, dass welche gemacht wurden. Das Datum war auch höchst effizient gewählt... das Altstadtfest am gleichen Wochenende wie die Landpartie stattfinden zulassen war natürlich eine ganz besondere Idee....!!!! Wahrscheinlich würde versucht dem Besucherandrang gerecht zu werden und die Besucherströme zu entzerren um entsprechende Verkehrsstaus im LOS zu umgehen.... Ich verstehe einfach nicht warum nicht dazu gelernt wird.... Das ist einfach nur traurig...

p.krüger 15.06.2014 - 23:37:38

sorry LESER,

da wissen sie mehr als ich ... kann aber durchaus sein auf jeden Fall war es wieder mal eine Nullrunde, hoffentlich sehen es die neuen Abgeordneten genauso und ändern endlich mal was an der Verfahrensweise Frau Müller war hier wieder federführend , aber ausser Vorschusslorbeeren gab es eben nichts was erwähneswert war (wie vergangenes Jahr, aber da wurde es ja auf das Wetter geschoben ...) wenn ihr es nicht besser hinkriegt dann lasst es einfach bleiben, Geld verbrennen kann Herr Schulze woanders noch viel besser Peter

Leser 15.06.2014 - 23:11:07

@ P. Krüger

Soweit ich mich erinnere, war die Stadt mit 20.000 Euro dabei.

P.Krüger 15.06.2014 - 22:27:04

Hofberichterstattung ?

. werte Leserschaft, schaut euch die 67 Bilder auf der MOZ-Galerie an und ihr werdet sehen dass auf dem Marktplatz an beiden Tagen gähnende Leere herrschte eigentlich schade aber man muss sich so langsam mit der Realität abfinden werter Herr Bürgermeister wenn ich mich recht entsinne war die Stadt diesmal mit 15 . ooo € dabei ich hoffe dass die Händler wenigstens etwas davon hatten

Beeskowerin 2 15.06.2014 - 22:11:51

OHNE WORTE!!!!

Einfach lachhaft,wie die Jahre zuvor.... Mir fehlen einfach die Worte für so ein komisches "Altstadtfest". Wo soll das bloß noch hin führen?!?!

beeskowerin 15.06.2014 - 20:12:42

erbärmlich

Bis auf den Altstadtlauf,war das Stadtfest einfach nur ein Witz...

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