Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Rene Wilke äußert sich zu Sanierungsstau

LR FRA / 17.06.2014, 04:10 Uhr
Frankfurt (MOZ) Linken-Kreischef René Wilke sieht viele Frankfurter Versäumnisse bei der Pflege von Schulgebäuden. Er teile die Auffassung von Bildungsministerin Martina Münch (SPD), dass der Reparaturrückstau größtenteils hausgemacht sei, schrieb Wilke am Montag in einer Mitteilung. Im Gegensatz zur CDU sehe er die wesentliche Verantwortung dafür bei Stadtverordnetenversammlung und Verwaltungsspitze. In anderen Kommunen seien deutlich andere Prioritäten gesetzt worden. "In der Prioritätensetzung bei Investitionsmaßnahmen in Frankfurt (Oder) gab es in der Vergangenheit- auch entgegen der Forderung des Jugendhilfeausschusses und insbesondere unserer Fraktion - leider immer eine Mehrheit aus CDU und SPD zugunsten anderer Projekte (z.B. Marina Winterhafen, Bollfrashaus, Georgenhospital) und zu Lasten von Schulen und Kitas" so Wilke. Dazu müsse die Politik ehrlicherweise stehen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Besorgter Bürger von FF 17.06.2014 - 21:22:55

Armes Frankfurt an der Oder.

In dieser Stadt ist eine konservative Planung am Bedarf unmöglich. Regiert wird sie von Profilneurotikern wo jeder gegen jeden arbeitet. Die Kritiker von der Opposition sind nicht besser, eher schlimmer. Das Insek zeigt es auch wieder, dass vor allem „visionäre“ Luftschlösser aufgeblasen werden, wo wir uns in der Zukunft wieder um die Schäden kümmern dürfen. Völlig überdimensionierte Verkaufsflächen, wortreiches Blablabla von irgendwelchen Standortbeziehungen nach Stettin (lach!) die es nicht gibt und zusammen gewürfelte Einzelprojekte – was der Fördertopf vom Land oder der EU gerade ausspuckt. Konzeptionslose Flickschusterei von ahnungslosen Vollprofis, wo sich jeder schlauer wähnt als der andere. Beenden wir dieser Spuk wohl nur eine Zwangsverwaltung, was die Sache auch nicht besser machen wird. Ein Trauerspiel ohne Gleichen endet dann mit einem chaotischen Rückzug in die Größe einer Kleinstadt – wo der Zug eh hingeht, aber niemand will es wahrhaben. Man könnte die Sache auch konzeptionell angehen, aber mit „Visionären“ im Tunnelblick ist keine reale Planung möglich.

agneta noack 17.06.2014 - 09:31:06

@Hans Georg

Selbst wenn es auf Grund der "Förderitis" so wäre, entbindet dies nicht die Fördermittel Intelligent und Bedarfsgerecht einzusetzen. Jedoch hat CDU-Dezernent Derling die Denke, dass Fördermittel für Lobbyisten und Freunde beschafft werden sollten und in "Prestigeobjekte" untergehen müssen. Die Fördermittel hätten bei bestehenden Willen der Stadtverantwortlichen in Schulen und sanierungsbedürftige, städtische Gebäude fließen können. Warum man den Millionenbatzen der WoWi für das Bolfrashaus zu schob, und nun horrende Folgekosten (z.B. Mietverträge subventionieren etc.)zu tragen hat, möchte CDU-Derling erklären. Herr Wilke ist ehrlich, er hat sich sogar zu einer Mitverantwortung der Linken bekannt. Einige Abgeordnete der Linken mauschelten bei diesen Projekten fleißig mit. Ebenso wie bei der Hochkulturpolitik. Fast keiner der Staatsorchestermitglieder und Besucher wählt die Linke. Trotzdem bedient man das Wählerklientel der CDU und SPD.

Ex-Abonnent 17.06.2014 - 09:29:09

Oder-Heimat

Und die Eltern nehmen diese desaströsen Verhältnisse de facto widerspruchslos hin. Scheinbar alles egal.

Hans Georg 17.06.2014 - 09:13:10

Förderitits

Weil man vor allem danach schaut ob etwas gefördert wird und meint damit Geld zu sparen. So baut man am Bedarf vorbei.

Oder-Heimat 17.06.2014 - 08:09:52

Ablenkungsmanöver

Der Fraktionsvorsitzende der Linken, René Wilke, versucht mit seinem Beitrag von den wirklich wichtigen Problem abzulenken. Die eigentlichen Problem des Lehrermangels und Stundenausfalls sind ein "Verbrechen" an unseren Kindern und dafür trägt die rot-rot Landesregierung die Verantwortung.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG