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Teenager fiebert Führerschein entgegen

Die erste Fahrstunde

Frau am Steuer: Celin Winkelmann im Fahrschulwagen. Bei ihrer ersten Tour ging es durch den Stadtverkehr und über Land durch ein paar Oderbruch-Dörfer.
Frau am Steuer: Celin Winkelmann im Fahrschulwagen. Bei ihrer ersten Tour ging es durch den Stadtverkehr und über Land durch ein paar Oderbruch-Dörfer. © Foto: Celin Winkelmann
Celin Winkelmann / 03.07.2014, 16:41 Uhr
Bad Freienwalde/Freudenberg (MOZ) Zum ersten Mal hinterm Steuer sitzen: nervös, angespannt, schwitzige Hände, ein mulmiges Gefühl im Bauch - das waren zumindest meine Reaktionen, als ich meine erste Fahrstunde hatte. Die Aufregung hat sich immer mehr gesteigert, vom Motor anschalten zum Gang einlegen bis zum Losfahren. Erst als ich ein paar Minuten auf einer nicht so stark befahrenen Straße in Bad Freienwalde gefahren bin, ist die Nervosität immer weiter von mir abgefallen. Der Grund dafür war vor allem, dass mein Fahrlehrer mich unterstützt hat, mir gesagt hat, was ich machen soll und das es richtig ist wie ich gefahren bin.

Ich hatte meine erste Fahrstunde spontan nach der Schule, vor dem Theorieunterricht. Wir sind 1,5 Stunden von Freienwalde nach Altranft, dann durch ein paar Oderbruch-Dörfer nach Neuenhagen gefahren, wo der Unterricht dann begann. Mittlerweile bin ich schon ein paar Mal selber gefahren, und das mulmige Gefühl verfliegt immer mehr.

Ich hatte vorher überhaupt nicht erwartet, dass man schon während der Theoriestunden mit der Praxis anfangen kann, aber ich saß schon nach der zweiten theoretischen Stunde hinterm Steuer und bin, mit der Unterstützung meines Fahrlehrers Patrick Heuser, alleine im normalen Straßenverkehr gefahren. Ich habe mich für die Fahrschule König entschieden, weil mir nur positive Dinge über diese zu Ohren gekommen sind, wie die 91prozentige Besteherquote beim ersten Mal.

Nachdem die Abschlussprüfungen der 10. Klasse abgeschlossen sind, man keine Zensuren mehr bekommen kann und in der Schule insgesamt nicht mehr viel Stoff behandelt wird, habe ich mich entschieden mit der Fahrschule zu beginnen. Damit ich auch genug Zeit habe mich darauf zu konzentrieren und für die Theorieprüfung zu lernen.

Als Teenager, in unser Region, fiebert man schließlich sehr auf die Fahrerlaubnis hin. Man freut sich, wenn man endlich selbstständig von einem Ort zum Anderen kommt und nicht mehr auf die Eltern oder auf die schlechten Anbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist.

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