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Jubiläumsfest: 80 Jahre Feuerwehr Nietwerder

Bunter Tross: Beim Festumzug in Nietwerder waren von Groß bis Klein alle mit dabei.
Bunter Tross: Beim Festumzug in Nietwerder waren von Groß bis Klein alle mit dabei. © Foto: MVZ/Eckhard Handke
Eckhard Handke / 10.07.2014, 13:08 Uhr - Aktualisiert 10.07.2014, 13:14
Nietwerder (MZV) Mit einem Umzug und stimmungsvoller Musik feierten die Feuerwehrleute in Nietwerder am Sonnabend das 80-jähriges Bestehen ihrer Wehr.

Die Sonne strahlte über Nietwerder, als sich der Festumzug aus Anlass des 80. Jahrestages der Gründung der Feuerwehr auf dem Weg zur Festwiese begab. Vorweg fuhr ein Löschfahrzeug der Feuerwehr; die Sänger des Möhring-Chors Alt Ruppin führten im blauen Frack den Tross an. Zuvor hatten die Sänger bereits beim Festempfang in der örtlichen Gaststätte Bärenschenke mit stimmungsvollen Wein- und Bierliedern für Unterhaltung gesorgt.

Beim Festumzug hielten auf beiden Seiten Nietwerderaner und Gäste einen Feuerwehrschlauch als Spalier, in dem die Feuerwehrkameraden - in der Mitte Ortswehrführer Joachim Bartel - bis zur Festwiese begleitet wurden. Dort gab es für die Chorsänger, die Kameraden und die Zaungäste kostenlos eine deftige Suppe aus der Gulaschkanone, und nicht selten wurde ein Nachschlag geholt. Sogar ein Glas Freibier gab es an diesem Ehrentag für die Brandbekämpfer.

Die Feuerwehr in Nietwerder feierte ihr Gründungsjubiläum
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Feuerwehrfest in Nietwerder

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Organisiert wurde die Jubiläumsfeier von den Mitgliedern des Heimat- und Kulturvereins Nietwerder. Kinder hatten extra für diesen Tag kleine Fähnchen mit Feuerwehrmotiven bemalt, und „Löschfrau“ Ingrid Bauer hatte eine ganz besondere Torte mitgebracht: ein zuckersüßes, knallrotes Feuerwehrauto zum Anbeißen. Die Idee dazu hatte Ingrid Bauer, die beim ASB arbeitet. Gebacken und gestaltet hatte das vergängliche Kunstwerk eine Arbeitskollegin.

Am Nachmittag fanden auf der Festwiese am Bolzplatz dann Schauvorführungen und Wettbewerbe wie etwa das Balancieren mit einem Tablett über einen Feuerwehrschlauch oder das Wasserumfüllen nach Zeit statt. Jene Kandidaten, die am schnellsten und mit den wenigsten Fehlern die Herausforderungen meisterten, wurden mit Preisen belohnt. Die jüngsten Besucher konnten sich außerdem beim Angelspiel und Minigolf beweisen. Ein falscher Alarm durfte auch nicht fehlen: Auf dem Weg zur Festwiese ließen die Feuerwehrkameraden zur Feier des Tages das Martinshorn ertönen.

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