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Gremium des Wasser- und Abwasserverbandes konstituierte sich / Carsten Bruch Vorsitzender

Verbandsversammlung arbeitsfähig

Brigitte Horn / 11.07.2014, 04:45 Uhr
Bernau-Lobetal (MOZ) Zur konstituierenden Sitzung ist am Mittwoch die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes "Panke/Finow" (WAV) zusammen gekommen. Sie war ungewöhnlich kurz. Eigentlich standen eine Entscheidung zum Gebührenmodell, zur Hauptamtlichkeit des Verbandsvorstehers sowie die Finanzierung von Sachverständigenkosten der Arbeitsgruppe Satzungsüberarbeitung der Stadt Bernau auf der Tagesordnung. Auf Grund der fehlenden Entscheidung in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung zu diesen Fragen sind diese drei Punkte von der Tagesordnung genommen worden.

So blieb es bei der Konstituierung mit der Besetzung der zu vergebenden Posten in der Verbandsversammlung, was offensichtlich gut vorbereitet war. Denn man hatte sich bei jeder einzelnen Entscheidung einstimmig für eine offene Wahl ausgesprochen. Ebenso schienen Fragen zu den Kandidaten im Vorfeld ausgeräumt worden zu sein, so dass ohne weitere Diskussion einstimmig alle Posten besetzt wurden.

So wurde Carsten Bruch aus Biesenthal zum Vorsitzenden der WAV-Verbandsversammlung gewählt. Sein Stellvertreter ist Ronald Kühn, Bürgermeister von Melchow. Als Mitglieder des Vorstands erhielten Thomas Dyhr (Bernau) und Andreas Hoffmann (Rüdnitz) das Vertrauen. Stellvertretende Vorstandsmitglieder sind Michaela Waigand, amtierende Bürgermeisterin in Bernau, und Ronald Kühn (Melchow).

Die Wahlen erfolgten so zügig, dass die etwa 40 Besucher der Veranstaltung schon nach 20 Minuten den Saal Alt-Lobetal wieder verlassen konnten. Indessen meldete sich nach der Versammlung der stellvertretende CDU-Fraktionschef Daniel Sauer zur Wort. "Die Diskussion über Finanzierungsmodelle für den WAV wird uns voraussichtlich bis zum Jahreswechsel begleiten", erklärte er. Umso wichtiger sei es, dass der WAV nicht als Instrument zur Durchsetzung individueller Interessenlagen genutzt werde, sondern die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und Liquidität des Verbandes auf der Basis des Wirtschaftsplanes für das Jahr 2014 gesichert bleibt.

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Ein Altanschließer 11.07.2014 - 11:28:02

Zustimmung

Herr Dr. Valentin, ich stimme Ihnen teilweise zu ! Seitdem das BFB Stadtverordnete stellt, versuchen diese mit Unfähigkeit und Ignoranz zu regieren !!! Aber wenigstens sind diese durch Ihre selbstgeschaffene Uniform gut zu erkennen.

Dr. Frank Valentin 11.07.2014 - 08:44:16

Unfähigkeit und Ignoranz

" Umso wichtiger sei es, dass der WAV nicht als Instrument zur Durchsetzung individueller Interessenlagen genutzt werde, sondern die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und Liquidität des Verbandes auf der Basis des Wirtschaftsplanes für das Jahr 2014 gesichert bleibt." CDU heißt ja denn auch Club Deutscher Unternehmer, d.h. die Interessen der betroffenden Menschen kommen in diesen Denkmustern einfach nicht vor. Da muss man auch (nach den Kommunalwahlen) kein Interesse mehr an der " Handlungsfähigkeit und Liquidität" der Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet heucheln. Zuerst richtet man das Chaos an und dann kann man die eingezahlten Beiträge nicht zurückzahlen, weil sie schon verbraten sind. Unfähigkeit und Ignoranz regieren in Bernau.

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