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Trotz Regenschauer und Gewitter bleiben Niederbarnimer Seen und Bäder Magnet für viele

Ferienauftakt bei durchwachsenem Wetter

Die Berliner Nina Neef und Markus Willeke haben sich mit Tochter Mira an der Surfschule von Karsten Vehma am Wandlitzsee eingefunden.
Die Berliner Nina Neef und Markus Willeke haben sich mit Tochter Mira an der Surfschule von Karsten Vehma am Wandlitzsee eingefunden. © Foto: Wolfgang Rakitin
Brigitte Horn / 14.07.2014, 07:50 Uhr
Bernau/Biesenthal (MOZ) Es ist das erste Wochenende der großen Ferien. Das Wetter sollte eigentlich schön werden, so dass die Strandbäder den ersten Ansturm erleben. Doch Gewitterschauer machten daraus eine sehr durchwachsene Veranstaltung.

Den noch sehr schönen Sonnabendmorgen nutzten Sven Kowalski und seine Töchter für einen Badeausflug zum Strandbad Liepnitzsee. Mit kompletter Ausrüstung streben sie dem tiefen, klaren Eiszeitgewässer zu. Es sind vor allem Berliner Badegäste, die an den Liepnitzsee kommen, weiß René Poppel. Er ist der zuständige Leiter für das Bad am Liepnitzsee, die Bernauer Plansche und das Freibad in Bernau-Waldfrieden. Letzteres werde mehr von Bernauern besucht.

Das Freibad sei ideal für Familien und Sportler mit seinen Angeboten. So springen beispielsweise die größeren Kinder gern vom Dreimeterbrett, die Kleinen können im Nichtschwimmerbecken baden. Sportler, wie etwa Triathleten, würden gern kommen, weil es im Freibad in Waldfrieden noch 50-Meter-Bahnen gibt, die man inzwischen nicht mehr allzu oft findet. Aber auch Die Wasserwacht des DRK oder Taucher vom Wandlitzer Tauch Inn kommen ins Freibad. Aber am frühen Sonnabendnachmittag musste er wegen eines aufziehenden Gewitters die Badelustigen zunächst einmal aus dem Wasser beordern.

So war das erste Ferienwochenende nicht der ganz große Besucherhöhepunkt, auch wenn es sich viele gewünscht haben. Am Freitag waren in Waldfrieden 286 Badegäste gezählt worden. Im Monat Juni wollten sich 4118 Gäste in dem erneuerten Freibad mit Edelstahlbecken und modernen Wasserreinigungsanlagen erfrischen. Seit dem 1. Juli sind 2552 Gäste, und dazu 1087 Schüler, gezählt worden, was angesichts etlicher Regentage ganz gut sei, schätzt der Badleiter ein. Nicht zuletzt könne in Waldfrieden nicht nur gebadet werden, sondern es laden auch zwei Volleyballplätze, davon ein Beachvolleyballfeld, ein.

Ähnlich wie im Freibad Waldfrieden hat auch das Strandbad Wukensee in Biesenthal mehr als nur Wasser zu bieten. So konnte man dort die Fußball-WM auf der Großleinwand verfolgen. Außerdem gibt es einen abgezäunten Wasserballspielplatz mit zwei Toren und ein Parcours aus auf dem Wasser liegenden Hartschaumplatten, so Strandbadbetreiber Gerd Sievers. Beliebt bei den Allerkleinsten sei auch der "Matschpampeplatz".

Was die Besucherzahlen angeht, so sei er nicht unzufrieden. Am Sonnabend waren trotz des wechselhaften Wetters immerhin etwa 250 Personen gekommen. Am sommerlich heißen Pfingstmontag wurden hingegen zehnmal mehr gezählt. An einem solchen Tag stoße das Bad aber auch an seine Grenzen. Daher hoffe er, dass die Stadt Biesenthal noch ein Nachbargrundstück dazu kauft, so dass das Strandbad erweitert werden kann. Im Übrigen verstärke sich immer mehr die Tendenz, dass unter den Besuchern relativ viele aus den westlichen Bundesländern sind, die hier in der Region Urlaub machen, so Sievers.

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