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Jenny Trommer spielt in den USA

Abenteuer USA: Jenny Trommer spielt ab September in der 1. Division für die "Roadrunners".
Abenteuer USA: Jenny Trommer spielt ab September in der 1. Division für die "Roadrunners". © Foto: Peter wricke
Peter Wricke / 08.08.2014, 19:10 Uhr
Strausberg (MOZ) Für die Gartenstädterin Jenny Trommer begann am Montag eine neue Herausforderung nicht nur im beruflichen, sondern auch im sportlichen Leben. Die 18-jährige Fußballerin, deren erste Schritte auf dem Rasen von ihren Eltern gelenkt wurden, hat sich im Laufe der Jahre vom Verein über die Kreis- und Landesauswahl und die Frauenmannschaft des 1. FC Union zu einer erfolgreichen Angreiferin und Torjägerin entwickelt. Mit der Regionalliga-Frauenmannschaft des Hauptstadtklubs stieg sie in der vergangenen Saison in die 2. Bundesliga auf. In den zwei Jahren, in denen Jenny Trommer bei den "Eisernen" spielte, erzielte sie 24 Tore. Im Pokalfinale gegen den Berliner Meister Blau-Weiß trug sie zwei Treffer zum 4:1-Sieg bei.

Am Montag begann für sie der Trip in die USA. Mit einem eigenen Fußball-Video hatte sich die Gartenstädterin beworben und - wurde angenommen. Ab September spielt sie in der 1. Division für die "Roadrunners" der University of Texas at San Antonio. Der erste Trainingstag war am Donnerstag. Gleichzeitig beginnt sie dort ein Studium "Communication". Die Agentur "Schoolarbook" der Universität, bei der sie sich per Videoclip beworben hatte, hat ihr ein Sportvollstipendium bewilligt. Erst einmal für die Dauer von einem Jahr. Die nicht nur in Sachen Fußball ehrgeizige junge Frau will sich natürlich neben der sportlichen auch auf der beruflichen Strecke beweisen. "Vielleicht kann ich auch in den kommenden Jahren beweisen, dass ich beide Seiten gut meistern kann", sagte sie. Die Familie unterstützt sie dabei nach allen Kräften. "Etwas wehmütig ist es schon, Jenny in solcher Ferne zu wissen. Ich hoffe jedoch, dass sie ihren Weg einschlagen und erfolgreich beenden wird", ist sich Mutter Ines sicher.

Nach fünf Jahren beim 1. FC Union ergeben sich für die Gartenstädterin neue große Herausforderungen und Möglichkeiten. Ob der Ausflug in die USA zu einer längeren Odyssee wird, entscheidet Jenny Trommer selbst. "Im Moment ist alles offen. Auch die Möglichkeit, in den Staaten für immer Fuß zu fassen, ist ein Kalkül wert. Im Moment überwiegt jedoch noch die Sehnsucht nach der Heimat und der eigenen Familie", lässt sie wissen.

Das Stipendium, dasssich die Sponsoren rund 34 000 Dollar kosten lassen, soll gut angelegt sein. Sie versprechen sich von ihrem Zögling natürlich auch dementsprechend Erfolg. Deshalb gilt es erst einmal nur für ein Jahr. Für jedes weitere Jahr bedarf es also seitens Jenny Trommer eine ergebnis- und erfolgsorientierte Zeit sowohl in beruflicher wie sportlicher Entwicklung. Dafür wünschen ihr nicht nur die Familie, sondern auch die zahlreichen Fans Erfolg und nochmals Erfolg.

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Nachbarn 08.08.2014 - 21:03:50

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