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"Polonia" wird saniert

Eingerüstet: An dem Gebäude, in dem einst die Gaststätte "Polonia" zum Speisen und zum Tanzen einlud, ist ein Baugerüst aufgestellt worden. Das Haus wird jetzt saniert.
Eingerüstet: An dem Gebäude, in dem einst die Gaststätte "Polonia" zum Speisen und zum Tanzen einlud, ist ein Baugerüst aufgestellt worden. Das Haus wird jetzt saniert. © Foto: MOZ
Frank Groneberg / 23.08.2014, 07:05 Uhr
Frankfurt (MOZ) Ein stadtprägendes Gebäude ist nicht länger dem langsamen Verfall preisgegeben: Das Haus, in dem zu DDR-Zeiten die Gaststätte "Polonia" zu Hause war, wird in den nächsten Wochen und Monaten umfassend saniert. Mitarbeiter der Zabel Gerüstbau GmbH aus Frankfurt haben in dieser Woche ein Baugerüst mit Schmutzfangnetz an dem Gebäude aufgestellt. In Kürze werden die Sanierungsarbeiten starten.

Was die neuen Eigentümer des Gebäudes mit dem Haus, dessen Eingang seit Jahren zugemauert ist, vorhaben und ob sie wieder eine Gaststätte integrieren möchten, ist noch nicht bekannt. Die MOZ wird weiter berichten.

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abc schüler 26.08.2014 - 22:19:59

stilles Gewerbe und Hostelcharakter

.. tja so beschrieben vor Jahren Zdesenko´s als Eigentümer ihr Bauvorhaben. Die Gerüchteküche soll gerne kochen, denn es wird nie was so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.

Falco Tannhäuser 26.08.2014 - 09:18:36

Genehmigung

Die Baubewilligung für Sanierungsarbeiten muss am Gebäude sichtbar befestigt werden. Und darauf steht das, was der Öffentlichkeit zu interessieren hat.

maxe 25.08.2014 - 11:56:07

@ Lupo @ D. Wolf

Also ich weiss ja nicht, was ihr beide für 'nen Artikel gelesen habt, aber in diesem hier steht mit keinem Wort, dass die Stadt und die entsprechenden Behörden nicht Bescheid wüssten. Es steht dort, dass die MOZ (die meines Wissens nach immernoch 'ne Zeitung ist und nicht die Pressestelle der Stadt) es derzeit nicht weiss und dass sie es aber in Erfahrung bringen will. Also wo ist Euer Problem? Und verlasst Euch drauf, sollte der Beistzer etwas Öffentliches wie ein Kaffee oder 'ne Tanzlokal oder 'n Aquarium da rein bauen wollen, dann wird er der Erste sein, der das der Allgemeinheit mitteilen will. Sollte es allerdings privat sein, dann geht es Euch schlicht nix an.

derHans 24.08.2014 - 23:45:36

aus "Leipziger Garten" wurde "Polonia"

Also sorry, ich kenne dieses Gebäude noch unter "Leipziger Garten". Von Frühjahr 1969 bis im Sommer 1991 hieß es dann "Polonia". Als es noch "Leipziger Garten" hieß gab es im Kolonadengarten gab es Konzerte.

Einer aus Altberesinchen 23.08.2014 - 21:02:30

Bin ich hier im falschen Film?

Da kommt einer daher, der will das marode Kleinod "Polonia" sanieren. Es deutet sogar alles darauf hin, daß er es ernst meint, sonst wäre ja das Baugerüst nicht aufgestellt worden.... Das "Polonia“ ist m.E. keine kommunale Immobilie, sondern in privater Hand. Wieso maßen sich da irgendwelche Klugsch*** an, über das zukünftige Nutzungskonzept informiert oder gar in den Entscheidungsprozeß einbezogen zu werden? Sofern der Investor und/oder der zukünftige Nutzer sich an die Vorgaben des Gesetzgebers hält, ist es doch eigentlich völlig egal, ob dort ein Hotel, eine Gaststätte, ein Puff oder Eigentumswohnungen geplant werden. Entscheidend ist, daß ein weiterer Schandfleck der Stadt verschwindet. Bitte – liebe Gutmenschen – denkt einfach vor Euren Stellungnahmen mal im Interesse unserer Stadt. Das meine ich ohne die jeweils regierende Mehrheit im Stadtparlament zu berücksichtigen, sondern einfach als Bürger von Frankfurt (Oder), als Einer , der gern hier lebt und auch gern hier bleiben will.

tiger 23.08.2014 - 20:28:44

@lupo

und nu?

Polier 23.08.2014 - 20:24:12

Neugieriger wolf

Gehen sie einfach hin und fragen sie. Am Leipziger Platz gibt es Parkmöglichkeiten und an der Ecke ein Bistro.

Lupo 23.08.2014 - 20:23:04

@Tiger

Aber ich sage, das es ein Haus wird, wo ich wohnen werde.

tiger 23.08.2014 - 20:20:47

@d.wolf

ganz einfach....wenn es von öffentlichem interesse wäre, dann kommt auch irgendwann a statement. wenn nicht, dann eben nicht. sie bauen ja auch kein haus und erklären jedem nachbarn, wo ihr schlafzimmer ist...

D. Wolf 23.08.2014 - 20:09:58

@Tiger

Warum soll der Einwohner nicht Neugierig sein dürfen. Warum sagt die Stadt nicht, ob es ein Hotel, ein Wohnhaus, oder ein Puff geplant ist. Was ist daran so geheimnisvoll. Oder zieht der BND oder die Rechten dort ein. Nur eine Frage.

tiger 23.08.2014 - 20:05:22

@d.wolf

aus dem artikel ist ersichtlich, dass bauarbeiten beginnen. welches interesse sollte bestehen, was die weiterführende nutzung angeht? das ist sache des eigentümers....

D. Wolf 23.08.2014 - 19:39:37

@Czeslaw Poloni

Grundsächlich richtig. Aber die Frage war anders. Im Artikel wird behauptet, die Stadt weiß nicht, was dort geschehen soll. Ich bezweifle das, weil in Deutschland jeder Eigentümer an Gebäuden oder Grundstücke eine Genehmigung braucht (Baugenehmigung) um den bestehenden Zustand zu verändern. Ob das gut ist oder geändert werden sollte, ist eine andere Frage. Ich vermute, das auch das Denkmalamt eine unrühmliche Rolle spielen wird. Auch im Kapitalismus kann der Eigentümer nicht machen was er will, leider.

Czeslaw Poloni 23.08.2014 - 19:18:56

Privat ist Privat

Die volkseigen denkenden Frankfurter sollten endlich 25 jahre nach der politischen Wende begreifen, dass es ein Privateigentum gibt. Ist natürlich für linke Kader schwer nachzuvollziehen! Mit seinem Privateigentum kann man machen was man will, so lange es nicht öffentliches Ärgernis erregt. Also freuen wir uns auf eine neue Fassade und warten ab , was im Inneren gemacht wird. Vielleicht gibt es "Meckerstuben" für besondere Frankfurter.

tiger 23.08.2014 - 18:14:27

@lupo

wenn ein bis dato öffentliches gebäude veräussert ist, ist das ein fakt. hier wird offenbar mit baumassnahmen begonnen, unwahrscheinlich, dass die stadt mit drinnen hängt. was hat die öffentlichkeit zu interessieren, was ich mit meinem erworbenen eigentum anrichte???

Lupo 23.08.2014 - 18:07:25

@tiger

Es ging darum, dass der Artikel behauptet, das Amt weiß nicht, was dort geplant sein soll.. Da es sich um ein bisher öffentliches Gebäude handelt, ist die Frage wohl erlaubt, was dort entstehen soll. Wird es ein Puff? Nichts gegen einen Puff, aber wenn es alle wissen, kann man auch einen Besuch planen. Oder? Oder darf die Bevölkerung nicht mitreden über die Gestaltung der Stadt?

tiger 23.08.2014 - 17:58:57

warum....

....sollte der allgemeinheit kundgetan werden, ob baugenehmigungen vorliegen oder nicht? (ohne eine solche keine sanierung, also wird sie vorliegen). ebenso hat es niemanden zu interessieren, was ein neuer besitzer mit dem gebäude plant, dass ist auschliesslich dessen angelegenheit. hier wird jetzt offensichtlich ein seit ewigkeiten verfallendes gebäude auf vordermann gebracht, alles andere sollte wohl doch zweitrangig bleiben...so long

D. Wolf 23.08.2014 - 13:15:59

D. Wolf

Wenn eine Baumaßnahme beginnt, muss eine Baugenehmigung, oder so was genehmigt werden. Oder etwa nicht? Als ob die Aussage, dort macht jemand etwas, und keiner weiß was? richtig ist, wage ich zu bezweifeln. Abenteuerlich, denke ich. Oder wird jetzt eine neue Verfahren begonnen und jeder Besitzer einer Liegenschaft kann selbst bestimmt dieses Grundstück zu bebauen oder herrichten. Es wäre nur zu begrüßen. Aber im Gegenzug bitte die Behörde auflösen und entlassen. Das heißt, Ausgaben sparen und dann den Haushalt der Stadt entlasten. Oder sehe ich das falsch? Sorry

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