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Diffizile Bewerbung

Jürgen Leibner
Jürgen Leibner © Foto: MOZ
Jürgen Leibner / 26.08.2014, 20:49 Uhr - Aktualisiert 26.08.2014, 21:30
(MOZ) Das Rennen ist eröffnet: Berlin und Hamburg haben ihren Hut in den Ring geworfen und dem Deutschen Olympischen Sportbund ihre Bereitschaft erklärt, sich um die Austragung Olympischer Spiele für 2024 oder 2028 zu bewerben. Was daraus werden wird, weiß im Augenblick niemand.

Olympia nach mehr als 50 Jahren wieder nach Deutschland zu holen - das hätte seinen Reiz. Ob aber die Mehrheit der Bevölkerung in beiden möglichen Kandidaten-Städten das weltgrößte Sportereignis mit all seinen positiven wie auch negativen Auswirkungen tatsächlich in ihren Mauern haben will, ist mehr als fraglich.

Das jüngste Beispiel der am Bürgerwillen kläglich gescheiterten Münchner Bewerbung für die Winterspiele 2022 steht noch immer als mahnendes Beispiel in der Landschaft. Nicht der DOSB oder das IOC müssen überzeugt werden - zuerst müssen die Menschen in Hamburg und Berlin für Olympia begeistert werden. Und das wird schwer genug, denn schon jetzt gibt es in beiden Städten viele, die No zu Olympia sagen.

Ein erneutes Scheitern schon in der ersten Stufe der Bewerbung wäre sowohl für die Politik als auch für den organisierten Sport eine herbe Klatsche mit Spätfolgen auf Jahre hinaus.

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