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Konzertaktion für Protestcamp

Stefan Lötsch / 01.09.2014, 05:07 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Unter dem Motto "Machet die Tore weit - Music For Free Movement" fand am Sonntag, von 9.30 bis 11.30 Uhr eine Konzertaktion am Abschiebegefängnis statt. Die Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute hat dabei u.a. ein Konzert für Chor, Orchester und Sägen uraufgeführt und den ersten Zaun zum Abschiebegefängnis überwunden. Die 70 Musizierenden wollten nach eigenen Angaben das Gebäude menschenfreundlich zu einem "Probenpalast statt Abschiebeknast" umfunktionieren. Lebenslaute solidarisiert mit einem Protestcamp von Geflüchteten in Eisenhüttenstadt.

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G Sommer 09.09.2014 - 17:38:27

Habe mir das "Camp" selbst angesehen und war entsetzt

Diese Tribüne in der MOZ ist und war das Häuflein von Berufsprotestlern mit einschlägig bemalten Fahrzeugen aus B und PI nicht wert! Habe mir das "Camp" selbst angesehen und war entsetzt über die Polizeipräsenz – ein völlig falsches Signal in alle Richtungen!

Willi Lausebub 02.09.2014 - 15:07:11

Gute Frage, nächste Frage ...

Das ist doch schon mal eine interessante Frage. Für wen war die Polizei da???? Für den Protest, für den Asylsuchenden oder für den normalen Bürger? Wer sollte hier vor wem beschützt werden und vor allem was sollte beschützt werden? Fragen die keiner in dieser Stadt beantworten möchte. Erst Recht nicht zu Wahlkampfzeiten, da bleibt man doch lieber in der Deckung um nichts falsches zu sagen und den Bürgerunwillen heraufzubeschwören. Die jetzigen Machthaber haben ihren Anspruch verspielt aber Sie werden mit Sicherheit genug Worte finden um Ihren Machterhalt zu bekräftigen.

egal 02.09.2014 - 13:47:05

Und wo war die Polizei, als

der erste Zaun überwunden wurde?

Willi Lausebub 01.09.2014 - 20:21:41

Wie fantasielos war das denn?

Was hat's gebracht? Wo bitte war das Camp? Ich sah nur eine Wäscheleine mit bemalten Bettlacken, die von den Besatzungen von mehreren Mannschaftswagen der Polizei Tag und Nacht bewacht wurden. Das ist die konkrete Wahrnehmung die viele Bürger hatten von dieser politischen Demonstration. Woanders sind vielleicht Autos geknackt worden, oder in irgendwelchen Gärten eingebrochen worden und so weiter. Ich bin stinke sauer das durch solche Proteste Ressourcen gebunden werden die woanders notwendiger gewesen wären. Die Protestler schliefen auf einem Campingplatz in Neuzelle und die Polizei bewacht die Wäscheleine , in was für einer Welt leben wir. Lebenslaute werden wohl nur nachts zu hören gewesen sein wenn die Protestler geschnarcht haben und sich die Polizei die Nacht um die Ohren geschlagen hat um eine Wäscheleine mit bemalten Bettlacken zu bewachen. Das war Realität und nichts anderes. Darüber sollten die Worte geschrieben werden und nicht über fantasielose Proteste.

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