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Mehrfamilienhaus in der Breiten Straße fängt Feuer / Brandursache bisher noch ungeklärt

Mann aus den Flammen gerettet

Sophia Brandt / 02.09.2014, 20:25 Uhr
Biesenthal (MOZ) Rettungskräfte haben am Dienstag einen Mann aus einem brennenden Mehrfamilienhaus befreit. Das Haus in der Stadtmitte von Biesenthal hatte am Vormittag aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Dichte Rauchschwaden steigen gegen 11.30 Uhr aus dem Dach des brennenden Gebäudes in der Breiten Straßen in den Himmel auf. Die Hauptstraße in der Biesenthaler Altstadt kann nicht mehr passiert werden. Vor dem Haus, das in der Nähe der alten Stadtmühle steht, reihen sich zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen auf. Am Rande beobachten trotz der starken Rauchenwicklung Anwohner und Passanten das Geschehen.

Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken arbeiteten sich in dem brennenden Gebäude auf der Suche nach möglichen Verletzten vor. Ohne Schutzgerät wäre dies nicht möglich gewesen. Insgesamt waren acht Freiwillige Feuerwehren ausgerückt, darunter Grüntal, Marienwerder, Rüdnitz, Melchow, Danewitz, Ruhlsdorf/Sophienstädt und Lanke. Die Freiwillige Feuerwehr von Biesenthal übernahm die Einsatzleitung.

Schließlich konnte weitgehend Entwarnung gegeben werden. Heinz Goldbach von der Bernauer Polizei teilte mit, dass sich glücklicherweise nur eine Person im Haus befunden habe, als das Feuer ausgebrochen war. Der 47 Jahre alte Bewohner des Hauses hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er war zum Zeitpunkt der Rettung aber ansprechbar.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass das Haus durch die Flammen völlig zerstört wurde. Vermutlich entstand das Feuer im vorderen Teil des Hauses. Dort befindet sich wohl die Küche.

Die Kriminalpolizei wird sich mit der Aufklärung der Brandursache befassen. Sie ermittelt in alle Richtungen.

Die rund 50 Einsatzkräfte um Einsatzleiter Rainer Strempel von der Freiwilligen Feuerwehr Biesenthal waren mehrere Stunden im Einsatz. Zum Löschen des mit Efeu bewachsenen Mehrfamilienhauses wurde auch Wasser aus der nahegelegenen Finow genutzt.

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