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Top-Wasser-Qualität zum Ende der Badesaison

Sonnenbad: Wie hier am Grienericksee kann jeder unbeschwert zum - und auch ins - Wasser gehen.
Sonnenbad: Wie hier am Grienericksee kann jeder unbeschwert zum - und auch ins - Wasser gehen. © Foto: Holger Rudolph
Christian Schönberg / 04.09.2014, 22:23 Uhr
Ostprignitz-Ruppin (MZV) Nach dem durchwachsenen August bäumt sich der Sommer im September noch einmal auf: Am Wochenende werden Temperaturen von bis zu 28 Grad Celsius erwartet - und Sonnenschein gibt es satt dazu. Wer einen Sprung in den See wagen möchte, kommt also noch einmal voll auf seine Kosten - und muss auch nichts befürchten. Denn laut aktuellem Badegewässerbericht muss nirgendwo im Landkreis Ostprignitz-Ruppin die Qualität der Gewässer beanstandet werden.

Das wäre nur der Fall, wenn zum Beispiel ein Übermaß an bestimmten Mikroerregern wie Enterokokken oder Koli-Bakterien entdeckt werden. Darauf werden im Landkreis insgesamt 23 Seen regelmäßig untersucht, weil es eine EU-Richtlinie so fordert. Da der Badespaß zu einem der beliebtesten Freizeitvergnügen der Ruppiner gehört, lässt der Kreis außerdem 15 weitere Badestellen überprüfen.

Dabei werden unter anderem bis zum ende der Badesaison Mitte des laufenden Monats auch die Sichttiefen am Ufer sowie der pH-Wert des Wassers und die Temperatur des Sees gemessen. Das machen Betreiber von Badeanstalten bisweilen auch. So hat das viel besuchte Jahnbad in Neuruppin am gestrigen Donnerstag bereits eine Wassertemperatur von 18 Grad Celsius denjenigen angekündigt, die vielleicht noch darüber noch nachsinnen, ob sie baden gehen sollen oder nicht.

Die Sichttiefe dort liegt bei rund 90 Zentimetern. Sie sagt nichts über die gesundheitliche Gefährdung des Eintauchens aus, sondern wird vor allem ermittelt, um zu ergründen, wie schwierig die Lebensrettung ist, falls jemand droht unterzugehen. Beste Sichttiefen weisen derzeit der Kalksee bei Binenwalde und der Gantikower See. Ganze drei Meter kann man durchs Wasser auf den Grund blicken. Die anderen Top-Werte: Großer Zechliner See mit zwei Metern, Grienericksee mit anderthalb Metern und der Ruppiner See bei Wustrau mit 1,30 Metern. Mit deutlichem Abstand am geringsten ist die Sichttiefe im Vielitzsee mit einem halben Meter

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