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André Stahl, Bürgermeisterkandidat der Linken, will Bernau wieder zu einer selbstbewussten Stadt machen

Einer, der sich auf sein Gespür verlässt

Sieht in der Bürgermeisterkandidatur eine Herausforderung: der Biesenthaler André Stahl im Külzpark, seinem Lieblingsort in Bernau
Sieht in der Bürgermeisterkandidatur eine Herausforderung: der Biesenthaler André Stahl im Külzpark, seinem Lieblingsort in Bernau © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 10.09.2014, 05:45 Uhr
Bernau (MOZ) Am 14. September wählen die Bernauer nicht nur einen neuen Brandenburger Landtag, sondern auch ein neues Stadtoberhaupt. Drei Kandidaten haben ihren Hut in den Ring geworfen. Die MOZ stellt sie im Porträt vor. Heute: André Stahl (Linke).

Gerade rechnet Bernd Schuhmann auf der Dienstagsdemonstration den Menschen vor, was das so genannte Abschmelzungsmodell für die Altanschließer seiner Meinung nach bedeutet. Dabei jongliert er wild mit Prozentzahlen. Viele können ihm nicht folgen, eine Reaktion der Protestierenden bleibt aus. Doch André Stahl kommt die Erleuchtung. "Spätestens seit dieser Rechnung weiß ich, warum die DDR untergehen musste", verkündet er den Umstehenden. Der kurzen, wirkungsvollen Pause folgt die Erklärung: "Wenn solche Leute Finanzbuchhalter waren...", bemerkt er vielsagend mit einem Kopfnicken in Schuhmanns Richtung. Damit hat Andrè Stahl die Lacher auf seiner Seite.

Schlagfertig ist der Linke, das muss man ihm lassen. Und er ist einer, der mit seiner Art Menschen gewinnen kann. Die Biesenthaler Stadtverordneten hat er, unabhängig davon, welcher Partei sie angehören, in den acht Jahren seiner Amtszeit als ehrenamtlicher Bürgermeister zusammengebracht - zum Wohle der Stadt. Das bringt ihm selbst jetzt, während er um die Wählerstimmen in Bernau ringt, Punkte ein. Wahlkämpfer anderer Parteien, die glaubten, sie könnten Biesenthaler einspannen, um Stimmung gegen Stahl zu machen, erlebten eine Enttäuschung. Man kennt sich in der Nachbarstadt, man arbeitet zusammen, man feiert zusammen. Der Stil der politischen Auseinandersetzungen ist ein anderer als in Bernau - geradliniger, direkt.

André Stahl wird deshalb auch nicht müde, davon zu sprechen, dass Bernau einen Mentalitätswechsel braucht - im Rathaus, in der Stadtverordnetenversammlung, im Zusammenleben generell. Eine so wohlhabende Stadt könne es sich leisten, den Bürgern etwas zurückzugeben, ist er überzeugt. Da stimmt er mit seinem Mitbewerber Hennig überein. Die Aufhebung von Straßenreinigungsgebühren und Umlagen für den Wasser- und Bodenverband oder möglicherweise zur kostenlosen Milch- auch eine kostenlose Obstversorgung für Schulkinder einzuführen, müsse in Bernau drin sein.

Ihm als Linken wird an dieser Stelle sofort unterstellt, er wolle das Geld Bernaus "verprassen". Jeder wisse doch, dass Linke nicht mit Geld umgehen könnten. Andrè Stahl bleibt bei solchen Vorurteilen völlig gelassen. "Nicht nur Bernau, auch die Stadt Biesenthal hat einen ausgeglichenen Haushalt", pflegt er dann regelmäßig grinsend zu antworten. Und dann ist da ja auch noch die Tatsache, dass er seit zehn Jahren seine eigene Rechtsanwaltskanzlei mit zwei Mitarbeiterinnen unterhält. Geld verdienen und zusammenhalten, das kann er offenbar. Als Vater von drei Kindern muss er das wohl auch.

Manche sagen, dieser Stahl sei kein richtiger Linker. In die Wiege gelegt worden ist ihm die Partei tatsächlich nur bedingt. Der Vater war nicht unbedingt ein Anhänger der politischen Verhältnisse in der DDR, seine Mutter schon eher von der sozialistischen Idee überzeugt. Als die DDR im Wendejahr 1989 unterging, war der Sohn gerade 18 Jahre alt und auf dem Weg zum Abitur. Während die Genossen Lehrer scharenweise aus SED und PDS austraten, erklärte er seinen Eintritt. "Es war viel jugendlicher Oppositionsgeist dabei", sagt er rückblickend, "ein bisschen Märtyrerhaltung, in der ich mir damals gefiel".

Eigentlich wollte er immer Medizin studieren, doch drei Jahre Wartezeit waren ihm zu lang. "Also bin ich zur Uni gefahren und habe geguckt, wo was frei war. So bin ich zu Jura gekommen." Bereut hat er die Wahl nicht. "Ich gehörte immer zu denen, die ein sicheres Gefühl haben, was rauskommen muss", sagt der 43-Jährige. Er meint damit wohl auch die juristischen Fälle, die er zu bearbeiten hat. Doch nicht nur. Der Pragmatiker verlässt sich auch in anderen Lebenslagen auf sein Gespür. Und das sagt ihm, dass Bernau wieder eine selbstbewusste, prosperierende Stadt wird, wenn es ihr gelingt, "dieses Stadtmauerdenken, dieses Klein-Klein" zu überwinden. "Diejenigen, die hierher ziehen, wollen im Grünen, aber städtisch leben. Daraus muss man was machen - für die Ansiedlung der Wirtschaft und der Menschen", ist er sicher.

Diese Aufgabe reizt ihn. Deshalb tritt er in Bernau an. "Mit 43 Jahren Bürgermeister einer solchen Stadt zu werden, das ist wirklich anspruchsvoll und eine Herausforderung", sagt André Stahl. Und er ist selbstbewusst genug, auch das zuzugeben: "Dass ich diese Bürgermeisterkandidatur von den Linken angetragen bekommen habe, ist einfach schön."

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Dr. Frank Valentin 15.09.2014 - 20:30:59

Ach Gottchen, EIn Bernauer!

Sie muss ich aber richtig getroffen haben! Danke für das wütende Geheul. Für mich heißt das einfach: "Weiter so!" Ansonsten ist zu derartig albernen Menschen wie Ihnen alles gesagt.

stefan kranz: 14.09.2014 - 06:27:50

@A.F

Für mich war der MOZ- Artikel zur Vorstellung von Herrn Henning als Bürgermeisterkandidat sehr aufschlussreich.

A.F. 13.09.2014 - 22:53:19

@ Herr Kranz

Bitte, ist das ein Argument für sie? Herr Handke wurde nicht abgewählt weil er angeblich Herrn Hennig gemobbt hat. Meine Frage war ob sie Hintergründe wissen?

stefan kranz 13.09.2014 - 22:44:03

@A.F.

Die Tatsache, dass Herr Handke als Bürgermeister abgewählt wurde, sollte.doch wohl keine weiteren Fragen offen gelassen haben

A.F. 13.09.2014 - 22:22:12

@ Herr Kranz

Haben sie einen Überblick über die Vorgänge zwischen Herrn Hennig und Herrn Handke?

stefan kranz 13.09.2014 - 22:06:27

@A.F.

Die Tatsache, dass Herr Henning von Herrn Handke gemobbt wurde sollte doch ausreichender Hinweis auf seine Fähigkeiten sein - Mobbing ist ein Mittel um Kontrahenten, die gefährlich werden könnten, auszuschalten.

A.F. 13.09.2014 - 20:59:22

@ Dr. Frank Valentin

Schön schön ihre Interpretationen der Aussagen der beiden Kandidaten die sie nicht unterstützen! Das Herr Hennig nur kandidiert um Hubert Handke zu zeigen wer der bessere ist, nachdem er gemobbt wurde, wird von Ihnen gar nicht interpretiert? Finde es komisch wenn das der Antrieb ist, eine Stadt in der Größe von Bernau zu leiten. Wenn Herr Dr. Valentin gleiches Recht für alle. Das ihr Beitrag noch drin ist liegt eher daran das manche Leute auch Feierabend haben und weniger an ihrer Abokündigung!

Ein Bernauer 13.09.2014 - 19:45:23

Er kanns nicht lassen

Herr Dr. Valentin, wenn die Kündigung ihres MOZ Abos auch zur Folge hätte das der geneigte MOZ Leser in Zukunft von ihrer Art "Meinungsfreiheit" zu interpretieren verschont bliebe, wäre das schon ein ganz kleiner Schritt auf dem Weg hin zur Normalität in Bernau! Von einem Menschen der den Dr. vor seinem Namen trägt erwartet man eigentlich, dass er neben Fachwissen und Promotion welches dem Dr. wohl zu Grunde liegt, auch ein Mindestmaß an normalen Umgangsformen im Laufe seines Lebens erworben hat. Dazu gehört auch eine andere Meinung, welche der eigenen konträr gegenüber steht, zu respektieren und zu ertragen. Aber dazu sind sie nicht fähig und auch nicht willens. Jeder der nicht in ihr obskures Weltbild passt wird von ihnen in unverschämter Weise diskreditiert. In einer Form die ein bezeichnendes Licht auf ihre Person wirft. Sie sind, nach eigener Darstellung, umgeben und bedrängt von Linksradikalen, anonymen Wüterichen, von MOZ Zensoren, von Leuten mit Demokratiedefizite und und..! Montag werden sie es aber dem Chefredakteur geben!! Dr. Valentin, sie tun mir leid. Vielleicht sollten sie mal doch externe Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt da einen Zweig der Medizin .... Alles Gute für sie

Herr Lehmann 13.09.2014 - 19:22:05

Herr Schmidt

Sie meinen vielleicht nicht, dass jeder, der Herrn Stahl nicht wählt, unintelligent sei. Aber Sie liegen gedanklich natürlich richtig, dass Die, die Sie meinen, eventuell Denkfehler benennen. Ich glaube wie Sie, dass Stahl die beste Auswahl wäre. Übrigens fand ich im Unterschied zu manchen, namentlich hier nicht zu erwähnenden Kommantatoren, die drei "Porträts", die keine "Interviews" waren, recht ausgeglichen. Klar, wer einseitig liest, weil er die anderen, jedoch seinen Kandidaten nicht, kritisch betrachtet sehen will, der wird mit solchen Texten nie bedient. Ein solcher Leser will meist seine persönliche Parteilichkeit in der Zeitung wiedersehen. Irgendwie ist das menschlich, hat aber auch eine Form vieler kleiner Quadrate auf einem Stück Stoff.

Dr. Frank Valentin 13.09.2014 - 18:25:33

@Herrn Koslowski

Haben Sie die Interviews der drei Kandidaten gelesen? Man achte auf ihre Nebensätze: "Im Übrigen erkenne man am Gang, wie jemand arbeite, verblüfft die 55-Jährige den Ortsvorsteher ein zweites Mal." (Zitat MOZ) Der Hintergrund: Der Ortsbeirat Birkholz hatte die Dame Waigand nämlich gerade geärgert. Und als rechte Nachfolgerin ihres Herrn Handke versuchte sie eine mehr als billige Retourkutsche, indem sie dem politischen Gegner unterschwellig Faulheit unterstellt.. Weiter: Bei Stahl laut MOZ auch wieder ein Nebensatz. Dieses Mal soll er die Dummheit des politischen Gegners suggerieren:" "Spätestens seit dieser Rechnung weiß ich, warum die DDR untergehen musste", und "wenn solche Leute Finanzbuchhalter waren..." verkündet er den Umstehenden auf dem Bernauer Marktplatz", als sich ein Redner der Bürgerinitiative gegen die Altanschließerbeiträge anläßlich der Dienstagsdemo im undurchsichtigen Stahlschen Abschmelzmodell verheddert. Sehen Sie bei solchen überheblichen Anwürfen allen Ernstes Interpretationsmöglichkeiten? Warum soll man, soll ich, vor derartig respektlosen Menschen, denen man dazu noch Macht über andere Menschen anvertrauen soll, Respekt haben? Ist nicht zu vermuten, dass nach der Wahl sicher nicht nur Respekt, sondern wenigstens Unterwürfigkeit gefordert ist? Ansonsten empfehle ich jedem "Melder", der mit dem Kopf noch immer in der Zeit von vor 25 Jahren steckt, "respektlose" Kommentare einfach nicht zu lesen. Das ist ganz einfach, geht auch im Internet, nicht nur bei der Printausgabe. Zu Ihrer Eingangsfrage: Die öffentliche Ankündigung einer Kündigung des Abos hat immerhin bewirkt, dass der Kommentar nach dreimaliger Löschung beim vierten Mal noch da ist. Den Brief an den Chefredakteur wird es trotzdem geben. Ich möchte einmal gar zu gern wissen, welche Löschkriterien einzig für mich gelten. Und nicht für anonyme Schmierfinken. Letztens: Augstein, der alte, der mit dem ehemaligen Sturmgeschütz der Demokratie, hat mal gesagt: "Ehrfurcht vor Heuchelei und Machtmissbrauch empfinde ich nicht. Achtung vor angemaßter Autorität ist mir fremd." Das war zwar schon 1995, sollte aber trotzdem nicht vergessen werden. In diesem Sinne, Herr Koslowski!

Ignaz Koslowski 13.09.2014 - 17:34:02

Nachfrage

Was soll Ihre öffentliche Ankündigung einer Kündigung bewirken, Dr. Valentin? Denken Sie bitte daran, dass alle Nutzer dieser Seite das Recht haben Kommentare zu melden. Dies umfasst selbstverständlich auch eine Begründung, aber im Grunde sollte die MOZ solch einer Meldung mit einem entsprechenden Löschen nachkommen. Meinungsfreiheit bedeutet auch, diese Freiheit mit einem gewissen Maß an Verantwortung war zu nehmen. Das schreibe ich deshalb, weil ich persönlich Ihr Kommentar bezüglich der zwei Bürgermeisterkandidaten als sehr starke Wertung empfinde. Nicht nur als Wertung der Persönlichkeiten, sondern auch als Wertung der persönlichen Motivationen. Und gerade zweiteres kann nur eine Mutmaßung sein. Sie schreiben es aber, als wüssten Sie dies de facto. Gerade aus Sicht der Kandidaten - ob ich diese persönlich mag oder nicht sei dahingestellt - kann ich es nachvollziehen, wenn solch ein Kommentar gemeldet wird. Das hat nichts mit Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit Respekt im Umgang miteinander. Das soll aber nicht heißen, dass Sie nicht scharfzüngig schreiben dürfen; verpacken Sie es das nächste Mal nur diplomatischer. Einen Mann mit Ihrem Wortschatz dürfte dies doch nicht schwer fallen. Das ist einfach eine Sache des Respekts.

Herr Schmidt 13.09.2014 - 17:24:51

Was Bernau braucht ist doch klar!

Bernau braucht kein Mitglied der Verwaltungsleitung. Bernau braucht keinen Bürgermeister, der das Amt nur als persönlichen Rachefeldzug gegen seinen ehemaligen Chef nutzen will. Bernau braucht keinen Herrn Hennig, der lieber seine „unendliche Kompetenz“ in Hohen Neuendorf an den Start bringen will für den Fall, dass er nicht gewählt wird. (http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1315210/) Was Bernau braucht ist ein frischer Wind im Rathaus und dieser kann nicht von leitenden Mitarbeitern aus dem Rathaus kommen, die das System Handke Jahrelang mitgetragen haben. Also kann jeder intelligente Bernauer nur Herrn Stahl wählen.

.... 13.09.2014 - 13:42:47

nein Schade vor dem senden ...

...war hier noch einer im Textfeld drin, den meine Software Tastatur anbietet ...

.... 13.09.2014 - 13:40:03

und kommt hier gleich ein blauer Walfisch ? :)

Ex-Abonnent 13.09.2014 - 12:58:18

man hält es aus

ich habe mein Abo zum 1. Februar gekündigt, Keinerlei Entzugserscheinung. Es gibt zur Not ja noch den Online-Auftritt der MOZ, um sich die Taschen vollhauen zu lassen.

Dr. Frank Valentin 13.09.2014 - 12:41:18

Und am Montag gibt es einen grundsätzlichen Brief an den Chefredakteur,

verbunden mit der Kündigung meines MOZ-Abos. Die Partei hat nämlich nicht mehr Recht. Es kann nicht sein, dass man - sobald man an einem linken Kandidaten kratzt (das dann auch noch auf der Grundlage von MOZ-Artikeln tut) - sofort eine ganze Meute linksradikaler, anonymer Wüteriche auf dem Hals hat, die einem mittels MOZ-Zensor den Mund verbieten lassen. Und so unglaublich diese Zensierei eigentlich ist, langsam macht mir die Sache Spaß, wir können die Angelegenheit noch endlos so weiter treiben: Hier also zum vierten Mal mein Beitrag, ohne den man die Wutausbrüche einiger Kommentoren - die durften natürlich stehen bleiben - gar nicht versteht: "Bernau braucht keinen arroganten Selbstdarsteller und Sprücheklopfer, der natürlich auch genau weiß, wie Buchhalter in der DDR gearbeitet haben - nebenbei: die DDR haben nicht ihre Buchhalter zu Grunde gerichtet, sondern ähnlich "kluge" Genossen wie der Herr Stahl. Bernau braucht auch keine undurchsichtigen, rechtlich fragwürdigen Abschmelzmodelle a la Stahl, die extra für den Wahlkampf zusammen gehauen wurden und in denen sich alle intelligenten Menschen, nicht nur die Buchhalter, verheddern müssen. Bernau braucht auch keine in ihrer Selbstdarstellung emsige, besonders schnell laufende Arbeitsameise, die ihre Anweisungen, zumindest aber ihre social skills, offenbar noch immer von ihrem einstigen Chef empfängt und deren Meinung über die unzufriedenen Bernauer deshalb eisern feststeht. Was sie diese auch nach Kritik - z.B. aus Birkholz und noch nicht mal im Amt- umgehend spüren lässt. Bernau braucht einen Bürgermeister, der ALLEN Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe entgegentritt und der genügend Lebenserfahrung und vor allem soziale Kompetenz für dieses Amt besitzt. Wer einmal erlebt hat, wie Herr Hennig seinem stets unkonkret faselnden, bürgerfernen Chef Handke entgegen trat, weiß, wen er am Sonntag wählen muss!"

stefan kranz 12.09.2014 - 20:51:16

wo ist der Kommentar von Dr. Valentin

Hat die MOZ Probleme mit der Pressefreiheit? @_ⁿ

stefan kranz 12.09.2014 - 16:55:41

@nachtrag

So sehr mir die Lösung der Altanschließerproblematik am Herzen liegt, darf die Neuwahl des Bernauer Bürgermeisters nicht ausschließlich davon geprägt sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass es aus juristischer Sicht keine Alternative zum Gebührenmodell gibt und der Weg dahin ist vorgegeben, allerdings ohne das waghalsige Abschmelzungsmodell - das wird den Schmelztiegel des Rechtsweges nicht überstehen. Bernau hat einen Mann wie Herrn Henning auf dem Bürgermeisterstuhl verdient - er vereint offensichtlich alle Voraussetzungen dafür in optimaler Weise. Bernau braucht für seine Zukunft einen Bürgermeister, der das komplette Gegenteil des bisherigen ist.

stefan kranz 12.09.2014 - 13:54:31

Qual der Wahl?

Nein, denn von den 3 Kandidaten musste. sich nur der Kandidat der Unabhängigen nicht im Wahlkampf profilieren, da er genug Profil und Sachverstand besitzt, um das Amt des Bürgermeisters. in Bernau zu begleiten, Solch eine Kapazität darf man nicht ziehen lassen. Die Bürgerinnen und Bürger Bernaus haben mit der Abwahl von Herrn Handke schon einmal richtig gewählt - tun Sie jetzt folgerichtig den 2. Schritt !!!

Beobachter 11.09.2014 - 23:23:30

Dr. Frank Valentin@

Wenn es tröstet, Sie sind nicht allein, deren Kommentare gelöscht wurden.

Pressesprecher 11.09.2014 - 23:19:45

Sie wollen die Stadt voranbringen

Sie wollen die Stadt voranbringen Hohen Neuendorf Der Haushaltsentwurf ist schon in die erste Lesung gegangen. Im Fachbereich Finanzen fehlt aber immer noch ein Chef. Klaus-Dieter Hartung hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass der von den Stadtverordneten gewählte Fachbereichsleiter Ralf-Peter Hennig zum 1.Oktober kommt - sofern er nicht Bürgermeister von Bernau wird. http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1315210/

stefan kranz 11.09.2014 - 19:07:11

Demokratieverständnis

...ist keine Sache von Gespür sondern von Sachverstand. Ein Bürgermeister sollte beides haben, jedoch vor allem Sachverstand. Welches ist sein Plan "B", wenn sein "Abschmelzmodell" in dem Ofen der Justiz geschmolzen wird?

Dr. Frank Valentin 11.09.2014 - 11:09:22

Kann es sein,

meine sehr verehrten Damen und Herren Berbig, Meine (Q)Wahl A.S., Ein Bernauer und evtl. noch andere Verblendete, dass Sie ein gewaltiges Problem haben? Nämlich mit Ihrem Demokratieverständnis? An den Zensor der MOZ: Werden eigentlich nur die Kommentare, die die Defizite linker Kandidaten aufzeigen, gelöscht oder auch die Anwürfe irgendwelcher anonymen linken Sudel"helden" gegen den Überbringer der schlechten Nachricht? Ichn habe doch diesen Super-Helden nicht erfunden, ich habe nur geschrieben, dass er völlig nackt ist. Was wohl den Tatsachen entspricht...

stefan kranz 10.09.2014 - 23:50:13

Wer wird Buergeremeister von Bernau

Ich gehe davon aus, dass es mittlererweile wenig Sinn macht, mit der Buergermeisterwahl am 14. September eine politische Loesung der Altanschliesserproblematik verbinden zu wollen - hier geht es schon lange nicht mehr um ein Wunschmodell ueber Mehrheiten in der SVV - es kann nur noch eine juristische Loesung geben, die ueber Mehrheiten hinweggeht und diese aufhebt - mit dem Gesetzeswerk in seiner Gesamtheit kann mit nicht spielen, um Mehrheiten fuer politische Ziele zu erreichen. Das hoechste Ziel ist die Erhaltung des Rechtsstaates!!

Bernauer24 10.09.2014 - 22:35:53

Fornell heißt der Panketaler Bürgermeister

Herr Collin, Sie sollen sich besser um 16341 kümmern und dort wirklich alles mitschneiden und nachfragen. Auch Ihr Abwasserthema müssen Sie bei sich in 16341 bereden. Zur Information nur, Ihr Bürgermeister wird jetzt nicht gewählt, er heißt Fornell.

Joachim Collin 10.09.2014 - 20:55:08

Einfache Fragen

Vorausgesetzt der Kompromiss würde rechtlich umsetzbar sein ergeben sich folgende Fragen die sie ihren Abgeordneten in Bernau mal stellen sollten. Wozu wird ein Abschmelzmodell für Altanschließer von x-Prozent/a oder alle 5 Jahre benötigt wo doch klar ist das ein Sockelbetrag von 10oder16% auf jeden Fall zu zahlen ist? Trifft dies auf alle Altanschließer zu oder nur auf noch nicht veranlagte? Haben auch Neuanschließer/Nachveranlagte die Möglichkeit "abzuschmelzen"? Wie wird mit den bisher schon Veranlagten verfahren, wann erhalten sie ihr Geld zurück? Träfe dies nur für noch nicht rechtskräftige Bescheide zu? Wie wird mit verzinslichen Stundungs- und Grundbucheintragungen umgegangen? Evtl. finanzielle Auswirkungen lassen wir mal außen vor. Zu diesem Fragenkomplex hatte ich bereits Herrn Rehmer (Wahlkampfmanager von Herrn Stahl und SVV-Stadtverordneter) am 28. August per Mail angefragt. Keine inhaltliche Antwort, lediglich ein Gespräch mit Herrn Stahl nach der Wahl wurde in Aussicht gestellt. Herr Christoffers unterstützt nach eigenen Angaben alle Bemühungen die eine Lösung der komplizierten Situation in Bernau bringen können, inhaltlich wird er die Fragestellung an Herrn Stahl weitergeben. Also, um Antwort wird gebeten. Im Übrigen hat Biesenthal sicher einen ausgeglichenen Haushalt ist aber im Gegensatz zu Bernau und Panketal nicht schuldenfrei. Beleg hier, Seite 22: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2014/SB_L03-01-00_2013j01_BB.pdf Mal eben geflunkert Herr Stein, aber Frau Rakete nimmt dies gern auf.

Meine Wahl A.S. 10.09.2014 - 17:01:40

Und nun wieder zum Thema!

Herr Stahl hat einfach die besten Ideen, wie es mit unserer schönen Stadt weitergehen soll. Er wirkt bei jedem Gespräch natürlich und steht in der Mitte der Bernauer Bürger. Er hat hier einen super Wahlkampf gemacht, es ist leicht, ihm Glauben zu schenken, da er einfach glaubwürdig ist. Das Gespräch mit ihm findet immer auf Augenhöhe statt, er respektiert andere Meinungen, und es macht Freude ihm zuzuhören. Ich wünsche mir sehr und ihm natürlich auch, dass die Entscheidung am Sonntag fällt für einen neuen Bürgermeister Herrn Stahl! Viel Glück!!!

Ein Bernauer 10.09.2014 - 15:50:58

Und immer wieder Valentin

Solche Leute wie sie braucht Bernau nicht Hr. Dr. Valentin! Sie benutzen das Wort Selbstdarsteller, schauen sie in den Spiegel dann sehen sie einen. Sie haben doch nun oft genug ihre Geisteshaltung kund getan. Meinen sie nicht auch dass es langsam reicht? Oder haben sie Angst das sie in den grauen Alltag der Nichtbeachtung versinken wenn Bernau wieder zur Normalität zurückkehren wird? Gießen sie deshalb immer wieder Öl ins Feuer? Beraten sie sich doch mit Herrn Schuhmann, der hat offensichtlich das gleiche Problem wie sie.Vielleicht finden sie eine gemeinsame Lösung für sich! Aber in jedem Fall verschonen sie doch andere Menschen mit ihrer miesen Polemik.

Meine Wahl A. S.! 10.09.2014 - 12:44:42

Worüber ich mich am meisten freue...

Ich freue mich darüber, nach dieser langen Zeit, bald eine(n) neue(n) Bürgermeister(in) zu haben. WORÜBER ICH MICH JEDOCH AM MEISTEN FREUE: Dass diese ewigen vollbekloppten dummdreisten Sprüchemacher ihre Plattform verlieren, zumindest in dieser Frage! Wen wollen Sie mit ihren Verhöhnungen denn hinterm Ofen vorlocken? Eins dürfte mal sicher sein: Einem intelligenten Bernauer Bürger wird es hiermit leicht gemacht, das Kreuz am Sonntag an der richtigen Stelle zu setzen! Jedenfalls nicht an an der Stelle des Kandidaten, der sich mit dummen Sprüchen zum Ziel manövrieren lassen will. Geben Sie auf, Herr Dr. Valentin, es hat keiner mehr Bock diesen Mist zu lesen! Tschüss!

K.Berbig 10.09.2014 - 12:34:37

Wenn wunderts?

Es ist schon verwunderlich, wie sehr sich der Herr Dr. auf Andre Stahl eingeschossen hat. Liegt es vielleicht daran das sein Kandidat eher durch seine Bewerbung in Hohem Neuendorf in Bernau im Gespräch ist oder das er in Bernau nicht wahrgenommen wird. Warum muss ein Wahlkampf in Bernau immer persönliche angriffe beinhalten. Warum können nicht sachlich Argumente ausgetauscht werden und in Gesprächen den Bürgern überlassen werden wenn sie wählen. Vielleicht und ich denke das ist wohl das Hauptprobleme von Dr. Valentin, Andre Stahl kann auf kommunale Erfahrungen in Biesental verweisen, die man ihm nicht so einfach absprechen kann. Auf der anderen Seite habe ich nicht so sehr Vertrauen in jemanden der in einer Stadtverwaltung über Jahre die Politik des Stadtoberhauptes mit getragen und somit auch mit zu verantworten hatte.

Christian Rehmer 10.09.2014 - 11:15:44

Spiegel für den Doktor

"Bernau braucht keinen arroganten Selbstdarsteller und Sprücheklopfer". Richtig, Herr Doktor. Nehmen Sie mal nen Spiegel in die Hand!

honifan 10.09.2014 - 10:41:17

Ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt

Ansicht eines Bewerbers.. Die DDR in Ihrem Lauf hielt ein Finanzbuchhalter auf . in sein Gästebuch: Das Gebührenmodell in seinen Lauf halten weder Er noch Andere auf.

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