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Kleine Wiesel flitzen über Sportplatz

Stolz: Die Kinder der vier Grundschulen aus Schwedt und aus Passow freuten sich über ihre Medaillen. 207 Mädchen und Jungen hatten bei der Kinderolympiade auf dem Külz-Sportplatz mitgemacht und konnten sich unter anderem beim 400-Meter-Lauf beweisen.
Stolz: Die Kinder der vier Grundschulen aus Schwedt und aus Passow freuten sich über ihre Medaillen. 207 Mädchen und Jungen hatten bei der Kinderolympiade auf dem Külz-Sportplatz mitgemacht und konnten sich unter anderem beim 400-Meter-Lauf beweisen. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Josephin Hartwig / 10.09.2014, 05:45 Uhr - Aktualisiert 10.09.2014, 13:08
Schwedt (MOZ) Die Kinderolympiade "Wieselflink und Bärenstark" fand am Dienstag auf dem Sportplatz im Külzviertel statt. 207 Kinder aus fünf Grundschulen nahmen an dem Wettbewerb teil.

Klatschen, Jubel und lautes Freudenlachen hallen über den Sportplatz im Külz-Viertel, als die sieben- und achtjährigen Grundschüler gespannt auf die Siegerehrung warten. Jedes Kind, dass auf das Treppchen steigt, erntet tosenden Applaus. Auch von den anderen Grundschulen. Angetreten waren die vier Schwedter Grundschulen und die Cornelia-Funke-Grundschule aus Passow. In fünf Disziplinen gaben die Kinder ihr Bestes.

207 Grundschüler der 2. Klassen nahmen an der diesjährigen Kinderolympiade Wieselfling & Bärenstark in Schwedt teil und stellten sich in verschiedenen Wettbewerben großen Herausforderungen
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"Jedes Kind durchläuft jede Station", verrät Romy Gräfe, Organisatorin der Olympiade und Geschäftsführerin der IG Sport. "Wichtig ist, dass sich die Kinder mal kennenlernen und die Lehrer sehen können, was die Kinder schon gut können." Mit einer Lichtschranke wird beim 30-Meter-Sprint genau gemessen, wie schnell jedes Kind läuft.

Marlies Mrosek, Klassenlehrerin der 2a in der Grundschule am Waldrand, feuert ihre Schützlinge an der Ziellinie an. Jedes Kind strahlt über das ganze Gesicht und freut sich über ihre ermutigenden Zurufe. "Das brauchen die Kinder, weil sie ihre Kraft noch nicht so gut einschätzen können." Beim Sprint bekommen Jacob Gröschel und Joan Jahnke die Goldmedaillen für den schnellsten Lauf. Der Kanu-Trainer Michael Tümmler betreut den Stand und notiert die Zeiten der jungen Läufer.

Hin und wieder gibt er ihnen Anweisungen, wie immer nach vorn zu schauen oder konzentrierter zu laufen. Die Grundschüler sind mit viel Freude dabei und rennen sogar bis zur Schlange zurück. "Zu Hause übe ich auch manchmal, das Rennen macht mir am meisten Spaß", sagt die siebenjährige Maxime. Das Voll-Ball-Stoßen konnten Ayse Javus und Danny Janke am besten.

Bürgermeister Jürgen Polzehl und IG-Sport-Vorsitzender Jörg Anker überreichen Jendrik Schindler und Catharina Lemke ihre Medaillen, für den schnellsten Slalom-Lauf. Bei dem Geschicklichkeitsrennen mussten die Kinder durch gelbe Plastik-Stäbe rennen. Auf 400-Metern siegten Richard Thiele und Stella Beitsch als Schnellste. "Mein Papa hat gesagt, wenn ich keine Medaille mitbringe, muss ich weiter im Verein Sport machen, das will ich aber nicht", schmunzelt die Siebenjährige und hält gleich zwei Medaillen hoch. Der siebenjährige Marvin freut sich für seinen Freund Richard. "Der 400-Meter-Lauf hat mir am besten gefallen. Irgendwann will ich meinen Kumpel Richard auch mal überholen, aber dafür muss ich noch üben", sagt er.

Die Kinder betreten das kleine Podest und sind stolz auf ihre Auszeichnungen. Jörg Anker schüttelt jedem die Hand. "Es ist wichtig, dass die Kinder Sport treiben, um Koordinationsproblemen und Übergewicht vorzubeugen", sagt er. 40 Medaillen wurden verliehen.

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