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In Lawitz haben Bewohner eine Bürgerstreife gegründet

Bürgerstreife im Einsatz
Bürgerstreife im Einsatz © Foto: MOZ
Andreas Wendt / 10.09.2014, 06:17 Uhr - Aktualisiert 10.09.2014, 08:26
Lawitz (MOZ) Sie schießen wie Pilze aus dem Boden - Bürgerstreifen oder -wehren. Gerade im Osten des Landes, nahe der Grenze zu Polen, verlassen sich viele Einwohner nicht mehr auf die Polizei. Die steigende Kriminalität hat sie verunsichert.

Längst hat sich die Nacht über die kleine Gemeinde Lawitz (Oder-Spree) gelegt. Der fast runde Mond wirft sein Licht auf das ehemalige Konsumgebäude. Doch die vermeintliche Ruhe ist trügerisch. Als die meisten der 630 Einwohner schon lange in ihren Betten liegen, tauchen im Lichtkegel der Straßenlaternen aus verschiedenen Richtungen die Konturen mehrerer Männer auf, die gezielt den alten Dorfkonsum ansteuern. Es ist Schichtbeginn für die Bürgerstreife.

Seit Mitte August wissen sich die Lawitzer wie andere Gemeinden in der Grenzregion auch nicht mehr anders zu helfen, als selbst in den Nächten Augen und Ohren offen zu halten. Roman Kühne, Initiator der Streife, sind innerhalb kürzester Zeit drei Motorräder gestohlen worden. Als im Juli der Alarm auf dem Grundstück von Bürgermeisterin Gudrun Schmädicke anschlug, ihr Sohn aus dem Haus lief und sich drei düsteren Gestalten gegenüber sah, stand die Gemeinde vor der Frage: Kapitulation oder Gegenwehr? 200 Einwohner kamen zur Bürgerversammlung und entschieden sich für Letzteres. Seitdem halten drei Zweier-Teams auf den Straßen Nachtwache.

Alles, was sie dazu brauchen, ist im Konsum deponiert: Warnwesten, Taschenlampen, Sprechfunkgeräte zur Verständigung untereinander sowie Pfefferspray - das einzige Mittel zur Verteidigung. Finanziert hat das die zuständige Amtsverwaltung.

Die Kriminellen sind da schon besser ausgerüstet. Herbert Schneider* weiß das aus eigener Erfahrung. Auch er ist ein Opfer - und jetzt Teil der Bürgerstreife. Der Mann streift sich die Warnweste über, checkt das Walkie-Talkie und geht mit seinem Partner die Gartenstraße hinauf. Auch weit nach Mitternacht sind die Straßenlampen hell erleuchtet. Bis die Grenzkriminalität in Lawitz zum Problem wurde, waren sie nachts außer Betrieb - oder wurden zumindest gedimmt. Jetzt strahlen sie bis zum Morgen durch.

Am Ortseingang haben die Lawitzer eine Botschaft angebracht - und das in mehreren Sprachen: "Wir schützen uns selbst", steht dort. Das soll abschrecken. Mehr als 22000 Straftaten registrierte die Polizei im vergangenen Jahr in den 24 Gemeinden entlang der Grenze. Die Bürgerstreife hat an 240 Haushalte Trillerpfeifen verteilt. Wird irgendwo ein Einbrecher entdeckt, so die Vorstellung von Roman Kühne, soll ihn ein gellendes Pfeifkonzert in die Flucht schlagen.

Einmal wöchentlich werden die Schichten für die nächste Woche eingeteilt. An Einsatzbereitschaft mangelt es nicht. Es geht darum, Kriminelle zu vertreiben. Verhaftungen sind Sache der Polizei. Die lässt sich gelegentlich im Dorf sehen, man kennt sich. Erst vor wenigen Tagen ist eine Streife von den Beamten nach Waffen abgesucht worden. Die Angst vor Selbstjustiz geht im Brandenburger Innenministerium um. Es ist und bleibe Aufgabe der Polizei, Straftaten aufzuklären, heißt es dort. "Wir sagen Ja zu Sicherheitspartnerschaften in vertrauensvoller Zusammenarbeit von Polizei und Bürgern, aber Nein zu "Bürgerwehren' als einer Form von Selbstjustiz", stellt Ministeriumssprecherin Susann Fischer klar. 73 dieser Partnerschaften mit 400 Bürgern zählt Brandenburg inzwischen. Ihre Mitglieder werden von der Polizei eingewiesen, sind unbewaffnet und sollen potenzielle Täter abschrecken und Ermittlungen unterstützen. Mehr ist nicht erlaubt. In Kürze erwarten mehrere Einwohner von Kremmen (Oberhavel) ihr Gerichtsurteil, die zwei polnische Erntehelfer des Einbruchs verdächtigten, sie verfolgt, verprügelt und stundenlang festgehalten haben sollen.

Herbert Schneider hat den Ortsausgang von Lawitz erreicht. Er ist Fremden gegenüber skeptisch. Warum fotografieren sie die Häuser? Warum fahren Polen mit einem kleinen Pkw ziellos durch die Straßen des Ortes und fragen, ob jemand Schrott abzugeben hat? "Mit dem Pkw würden sie den nie weg bekommen", betont er. Vielmehr gehe es darum, die Grundstücke auszukundschaften, glaubt er. "Die wissen mehr als wir. Ich lebe schon lange hier, aber wer ein Motorrad hat, erfahre ich erst, wenn es gestohlen ist", erzählt Schneider.

Fünf Wege führen nach Lawitz und wieder hinaus. Roman Kühnes Leute halten die Augen offen. Notieren sich Pkw-Kennzeichen und gleichen sie am Morgen danach mit der Polizei ab. In dieser Nacht rauscht nur gelegentlich mal ein Taxi durch den Ort. In der Ferne schnattern ein paar Gänse und aus einem angeklappten Fenster dringt lautes Schnarchen nach draußen. Lawitz schläft ruhiger, seit die Bürgerstreife auf Achse ist.

Wie lange das noch so sein wird, dass sich die Bewohner förmlich auf die Einsatzlisten drängen, weiß Roman Kühne nicht. Seit vier Wochen haben sie ihren Ort im Griff. Kein Einbruch, kein Diebstahl. Da lässt früher oder später die Motivation nach, der Sommer geht und kalte Nächte kommen. "Wenn die Nachtwachen irgendwann eingestellt werden, ist das nicht so schlimm", findet Kühne. Man sei inzwischen gut organisiert. Komme es dann doch wieder zu einem Einbruch, sei die Streife schnell und ohne viel Aufwand reaktivierbar.

Geht es nach Kühne, ist das alles erst der Anfang, um auf Dauer mehr zu erreichen. Mehr Polizeipräsenz zum Beispiel, wie es Guben dank einer Petition erzwungen hat. Auch in Lawitz werden Unterschriften gesammelt, "vor denen die Politik nicht die Augen verschließen kann". 600 sind es bislang. Kühne denkt an Interessengemeinschaften - mit Guben, mit dem benachbarten Eisenhüttenstadt, wo sich eine Bürgerwehr gebildet hat. Einwohner von Cottbus beauftragten gar einen privaten Wachschutz. Hunderte Freiwillige schlagen sich in Brandenburg die Nächte um die Ohren, um ihr Zuhause sicherer zu machen.

Leute wie Herbert Schneider. Als sich seine Schicht dem Ende neigt, folgt doch noch ein Aufreger: Ein Unbekannter rast um 1.05 Uhr mit einem Skateboard die Gartenstraße hinunter und setzt die Streife in Alarmbereitschaft. So schnell wie er kam, ist er auch wieder verschwunden. Dass er akzentfrei "Guten Abend" im Vorbeifahren sagt, scheint die Nachtwächter zu beruhigen. Wer der Skater war und was er nachts auf der Straße zu suchen hatte, bleibt allerdings ein Rätsel.(*Name geändert)

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.... 12.09.2014 - 10:22:50

Meinst das die Geschichtsbücher ...

... um dem Zeitpunkt "des Zurückschiessens" neu geschrieben werden müssen ?

ar 12.09.2014 - 09:46:53

Grenzkontrollen

Wenn man in die Vergangenheit blickt ist es komisch das Verrat, Heimtücke, Teuschung und Hetze gegen andere immer von Polen aus ging!?!?!? Ein Schelm der böses dabei denkt!

Gartzer 10.09.2014 - 22:37:09

Gartz

Ich fühle mich auch tagsüber in Gartz nicht mehr sicher. Auf der Internetseite der Amtsangehörigen Gemeinde Tantow sind die Meldungen des Dauerdienstes der Polizei und Bundespolizei tagesaktuell verfügbar. Weder meinem Amtsdirektor noch dem Bürgermeister ist ein Kraut gegen die Kriminellen gewachsen,,, Soll heißen Koffer packen und nach Bayern. Der Freistaat führt die Kontrollen wieder ein und ein funktionierendes Ordnungsamt gibt es dort mit Sicherheit.

Leser 10.09.2014 - 21:30:35

Grenzkontrollen wieder einführen

Es ist schlimm genug, dass die Bürger sich und ihr Eigentum jetzt selbst schützen müssen. Die Polizei ist machtlos. Hier hilft nur die Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Aber das will die Politik ja nicht. Man will ja sein Gesicht nicht verlieren und zugeben, dass die Abschaffung der Grenzkontrollen ein Fehler war. Und den baden die Bürger jetzt aus.

Klaus Scholtigs 10.09.2014 - 17:36:12

Ja so ist es

Traurig aber war !! genau so wie sie es schreiben ist es ! Hauptsache es lachen alle !!

.... 10.09.2014 - 17:13:02

@D.Braun

... wenn das Diebesgut erst mal östlich der Oder ist, guckt dort kein Mensch mehr ob da künstliche DNA drauf geschmiert wurde ...

D. Braun 10.09.2014 - 16:28:46

Ein Projekt aus Wuppertal könnte als Vorbild dienen.

In Wuppertal helfen sich die Bürger auch selbst gegen Einbrecher, und zwar mit künstlicher DNA. Das Projekt heißt dort Sichertal (www.sichertal.de). Ich finde solch defensiven Einbruchsschutz besser als Bürgerwachen. Hier kann es sehr schnell Konflikte geben, die dann von dem Einzelnen nicht mehr beherrschbar sind.

Leserlotte 10.09.2014 - 13:41:26

Besser die 112?

Wenn mir was geklaut wird in der Nacht würde ich immer die 112 anrufen oder den örtlichen Feuerwehrchef. Dann können sich die Freiwilligen auf der Straße quer stellen und die Fahrt mit dem Diebesgut Richtung Polen hat sich erledigt. Ordnungsämter in der Uckermark die bestehen doch größtenteils aus Versorgungsposten!! Ich habe einmal in der Nacht wegen ruhestörendem Lärm die 110 angerufen und da hieß es ich soll das Ordnungsamt verständigen. Doch wie hier angesprochen drücken sich die Ämter ausgerechnet in der Uckermark eine Bereitschaft zu installieren.

Andreas Schwarze 10.09.2014 - 13:24:15

Ein weiteres Problem...

was dann allerdings eher auf kommunaler Ebene gelöst werden sollte: Was machen eigentlich die ORDNUNGSÄMTER??? Mal abgesehen von den TV-Formaten wie "Auf Streife mit dem Ordnungsamt" pp. weiss man das in anderen gegenden Deutschlands die Ordnungsämter mit ERKENNBARTEN Dienstwagen ausgestattet sind, die Mitarbeiter wenigstens etwas Judo können, Pfefferspray und Handschellen dabei haben. Auch NACHTS vefügbar sind! Einfach auch mal zu Fuß, per Fahrrad ihre Anwesenheit zeigen! Bei uns im Amt Gartz (Oder) läuft es seit Jahren so; Riesiger Verwaltungsapparat; das Bau- und Ordnungsamt zählt 9 (!!!) Mitarbeiter in dieser Abteilung. Zum Vergleich: Amt Gartz hat ca. 6700 Einwohner. Der Schlüssel Ordnungsamtmitarbeiter auf Einwohner dürfte höher sein als Fallmanager auf Arbeitssuchenden. Was will ich sagen? Was sollen 9 Mitarbeiter wenn sie nicht mit eigenen Fahrzeugen sich mal auf der Straße sehen lassen, Bürgernähe suchen. Nur von 8-16.30h (idR) am Schreibtisch anzutreffen sind? In Abend und Nachtstunden nicht mah eine (Notfall)Handy)erreichbarkkeit! Hier verstehe ich die Verwaltungsspitze (den Amtsdirektor) / den Amtsausschuss nicht. Soll man die Leute ordentlich ausrüsten und auf die Straße schicken! Klar, OA ist nicht die Polizei aber in meinen Augen eine sinnvolle Ergänzung. So wird es anderswo gehandhabt, nur nicht in Brandenburg! P.s. ZUSTIMMUNG: Protest- oder Nichtwahl scheint die einzige Lösung?! WAhlbeteiligung unter 30% AM BESTEN!

Mir reichts 10.09.2014 - 12:36:55

Friedliche Revolution in Brandenburg - am Sonntag an der Wahlurne !

Es wird höchste Zeit, Schluss mit rot/rotem Filz, Politik-Nullen und Alt-IM`s in Brandenburg, raus mit diesen Schlusslichtern ! Leute, lasst euch das nicht länger bieten, diese Politik ruiniert das Land restlos.

Egal 10.09.2014 - 12:14:03

@Nichtwähler

das einzige, was die Etablierten eventuell erschüttert, ist massive Protestwahl ... und mitzählen ab 18.00 Uhr ... damit das Wahlergebnis nicht nach der Krenz-Methode ermittelt wird ...

Nichtwähler 10.09.2014 - 12:04:12

@Andreas Schwarze

Bis vor Kurzem habe ich auch an den Quatsch geglaubt "Nur wer wählt, kann auch was verändern". Inzwischen ist das alles nur noch eine riesengroße Verarsche der Bürger. Rot/Rot hat offensichtlich versagt, aber wo ist denn die Alternative??? Es gibt keine!!! CDU, Linke, Grüne...man muss sich nur mal die "Wahlplakate" anschauen. Völlig inhaltsfrei werden da irgendwelche Gesichter zur Schau gestellt oder sinnfreie Sprüche präsentiert. Ich bin ebenfalls der Meinung, daß nur ein massiver Wahlboykott noch etwas erreichen kann.

Isenhagen 10.09.2014 - 12:02:32

es reicht nicht aus Nachtwache

auf der Straße zu schieben. Die Bürger sollten endlich in die Parlamente ziehen und nachsehen, was die Leute dort machen. Arbeiten bestimmt nicht und wenn dann nicht zum Wohle der Bürger. Anders ist die hier gegebene Situation nicht zu erklären. Und Wahl am Sonntag? Ich nicht oder extrem. Ich habe noch nicht endgültig entschieden. Ich will mich so verhalten, dass es den SPD/CDU/PDS und Grünen Selbstbedienungs-Etablierten am meisten schadet.

Andreas Schwarze 10.09.2014 - 10:40:16

Meinung

Da gibt es stets ein Rätselraten weshalb es nicht gelingt insbesondere junge Familien, Gewerbetreibende aufs flache Land zu locken. Die Antwort ist ganz einfach. Wer will schon dort leben wo ein - vielleicht 2 Funkstreifenwagen in der Nacht einen ganzen Landkreis bedienen müssen (ich denke da an die UM), oder wenn eingebrochen wird oder das Fahrrad gestohlen auf die Internetwache verwiesen wird anstatt das ein Streifenwagen kommt. Ältere oder Menschen ohne DSL Anschluss kapitulieren da gleich mal. Die Polizeireviere sind in manchen Gegenden nur noch an einzelnen Werktagen besetzt. Die Wachen des Nachts mit 1 maximal 2 Beamten die aus Gründen der Eigensicherung die Rollos runter lassen oder sich gut einschließen. Wen ich mir das das Alter der Beamten so ansehe, hier in Gartz (Oder) zum Beispiel. Alle jenseits der 50+, flüchtet ein Täter zu Fuß... da ist wohl klar wer den Vorsprung hat! ;) Ansonsten fahren kaum noch Bussse, nicht genügend (Kinder-)Ärzte in der Fläche, keine oder nur unterbezahlte Arbeitsplätze. Brandenburg baut sich ab. Nicht nur die Polizei. Für mich steht fest, ich gehe NICHT wählen!!!

Pozilist 10.09.2014 - 10:01:34

Richter

Warum hat noch niemand darüber nachgedacht, die Verantwortlichen der Polizeireform wegen Begünstigung von Straftaten anzuzeigen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Sonnengott 10.09.2014 - 09:48:42

Was soll's

Ja! Am Sonntag ist Wahl. Und dieses Thema spielt überhaupt keine Rolle. http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1322560/ Und weil es keine Rolle spielt wird das Ganze auch unterstützt ;-) : „Finanziert hat das die zuständige Amtsverwaltung.“ Irre. Ich frage mich wie diese Parteien überhaupt zu ihren Stimmen kommen. (Na ja wir haben schon immer xy gewählt.) Viel Glück den Lawitzern und allen sich im Stich gelassen fühlenden Bürgern. Bitte KEINEN Aufdruck wie: Shariah Police oder Ähnliches auf die Warnwesten geben.

.... 10.09.2014 - 09:22:47

Und erst die bescheidene CO2 Bilanz ...

... wenn da Tag und Nacht die Laternen leuchten, wie soll da ohne Grenzkontrollen jemals die Energiewende gelingen ? Ja die Frage soll den Grünen gestellt sein :)

Diego 10.09.2014 - 09:18:57

Zweifel

Ich bin mir nicht sicher, ob sich diese aggressiv nach außen demonstrierte Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit mit der momentan allseits geforderten Willkommenskultur in unserem Land deckt. ( Ironie-Modus aus)

Frank 10.09.2014 - 09:01:19

Schon bemerkt?

es wird im Beitrag darauf verzichtet, die besorgten Bürger in die rechte Ecke zu stellen. Wäre doch jeden Monat eine Landtagswahl ...

Andreas M. 10.09.2014 - 08:54:07

D.Wolf

Das ist wohl die Bankrott Erklärung. Man sollte den Bürgern einen Grossteil der eingezahlten Steuern zurück zahlen, denn die eingezahlten Steuern dienen schon lange nicht mehr zum Schutz des Bürgers. Dem Staat ist das Leben,die Sicherheit und Gesundheit seiner Bürger schon lange egal. "Alle Macht geht vom Volke aus" ist vielleicht ein Satz aus dem Wörterbuch, nicht aber in der heutigen Zeit, wo Vetternwirtschaft,Korruption und Wirtschaftskriminalität auf der Tagesordnung stehen. Vom Versenken der hart erarbeiteten Steuergelder ganz zu schweigen.

D. Wolf 10.09.2014 - 07:16:04

Meine Gedanken

Es gibt mehrere Ansätze, die zu bedenken sind. 1. Es ist traurig, dass die Sicherheit der Bewohner nicht vom Staat gesichert werden kann oder will. Obwohl alle Bürger Steuer zahlen, um die Exekutive des Staates zu bezahlen, bzw. die eigene Sicherheit an den Staat delegiert zu haben. 2. Wenn das Amt die Ausrüstung finanziert, ist das eine Bankrotterklärung der Exekutive und wir sollten mal über unser Staatswesen nachdenken. 3. Welchen Unterschied gibt es zwischen den Bürgerwehren und der Salafisten-Police? Oder liege ich da völlig falsch?

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