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Höhne und Vogel treten zur Stichwahl an

ESCHLEGELMILCH / 16.03.2010, 08:40 Uhr
Woltersdorf Am 28. März ist in Woltersdorf Stichwahl: Die Bürger sind aufgerufen, entweder Wolfgang Höhne oder Dr. Rainer Vogel zum neuen Bürgermeister zu wählen. Der parteilose Amtsinhaber Wolfgang Höhne hatte, wie berichtet, bei der Wahl am vergangenen Sonntag 39,93 Prozent der gültigen Stimmen erhalten und damit die absolute Mehrheit deutlich verpasst.

Dr. Rainer Vogel (Bündnis 90/ Die Grünen) konnte am Sonntag 20,97 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen und damit mehr als Daniel Kämpfe und Andreas Heinitz, die sich ebenfalls für das Amt des Woltersdorfer Bürgermeisters beworben hatten.

Ins Stechen gehen nun sowohl Höhne als auch Vogel. Wolfgang Höhne sagte gestern, dass er und seine Unterstützer noch dabei seien, das Ergebnis von Sonntag zu analysieren. So habe er gestern erst erfahren, dass Daniel Kämpfe und Andreas Heinitz nun Dr. Vogel unterstützen wollten. Wolfgang Höhne kündigte an, dass er bis Mitte der Woche entscheiden wolle, wie er vor der Stichwahl noch mal ein Zeichen setzen und sich den Wählern stellen werde.

Entgegen seiner Äußerung am Wahlsonntag gegenüber der MOZ, erklärt Andreas Heinitz jetzt allerdings auf seiner Internetseite, dass er Vogel für die Stichwahl nicht zur Seite stehen werde. "Ich werde keinen der beiden Kandidaten unterstützen, weil sie von Parteien unterstützt werden und damit von Parteien abhängig sind", heißt es in Heinitz´ Dementi.

Rainer Vogel, der Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen, und seine Mitstreiter wollen die nächsten Tage nutzen, um in einem Schreiben an die Woltersdorfer ihre Sicht zum Wahlergebnis vom Sonntag darzulegen und zur Stichwahl auffordern. "Wir werden auch unsere Plakate mit einem Aufkleber mit dem Aufruf zur Stichwahl versehen", so Dr. Vogel gestern. "Ob es unsererseits noch ein Wahlforum geben wird, das besprechen wir im Laufe dieser Woche", fügte er auf MOZ-Nachfrage hinzu.

Die Stichwahl am 28. März wird im Prinzip genauso verlaufen wie die erste Runde. In jedem Fall gilt: Wer gewinnen will, muss mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen - und er muss das Quorum von 15 Prozent der Wahlberechtigten erreichen.

"Es gibt keine neuen Wahlbenachrichtigungen, die alten bleiben gültig, auch das Personaldokument genügt, um sich auszuweisen", erläutert Wahlleiterin Sigrid Weber. "Wer schon vor der ersten Runde die Option Briefwahl genutzt hat, für den Fall der Stichwahl auch gleich die Unterlagen anzufordern, dem werden sie automatisch nach Hause geschickt."

Laut Sigrid Weber werden diejenigen Woltersdorfer, die vom 15. bis 28. März diesen Jahres 18 Jahre alt und damit wahlberechtigt werden, ebenfalls - wie gesetzlich vorgeschrieben - Briefwahlunterlagen erhalten."Ansonsten kann auch jeder andere Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen anfordern", so die Wahlleiterin.

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