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Gescheiterter Bürgermeisterkandidat spricht nur noch über Sprecher

Ingolf BUNGE / 18.03.2010, 09:34 Uhr
Woltersdorf Andreas Heinitz, der es bei der Woltersdorfer Bürgermeisterwahl nicht in die Stichwahl am 28. März geschafft hat, redet mit den Medien nur noch indirekt. Er habe Angelika Bandelier aus Woltersdorf und Bernd Wohlers aus Waldsieversdorf "mit der Öffentlichkeitsarbeit für seine politische Arbeit" betraut, heißt es in einer Mail der beiden "Sprecher".

Die Vorgeschichte: Der parteilose Heinitz hatte sich am Wahlabend noch für Höhnes Stichwahl-Gegner stark gemacht: "Wir werden alles dafür tun, dass Dr. Vogel Bürgermeister wird." Am Montag ruderte Heinitz auf seiner Internet-Seite zurück nach dem Motto, er unterstütze niemanden, den bereits Parteien unterstützen. Am Dienstag räumte Heinitz auf MOZ-Nachfrage ein: "Ich habe (am Wahlabend - d. Red.) ein bisschen was anderes erzählt. Das war eine Bauch-Entscheidung." Dieses Verhalten stößt in seinem Unterstützer-Umfeld nicht nur auf Gegenliebe, meldete die MOZ in der Mittwoch-Ausgabe unter Hinweis auf Peter Reschenberg, der sagte: "Das spielt Höhne in die Hände. 60 Prozent wollen einen Wechsel." Im Ersten Wahlgang am Sonntag hatte Bürgermeister Wolfgang Höhne knapp 40 Prozent der Stimmen erreicht, Heinitz kam auf 18,34 Prozent, Daniel Kämpfe (parteilos) auf 20,77 und Dr. Rainer Vogel (Grüne) auf 20,97 Prozent.

In Reaktion auf die Mittwochs-MOZ teilte Sprecher Bernd Wohlers für Andreas Heinitz mit: "Ihre Aussage, dass Peter Reschenberg zu meinem Unterstützerfeld gehört, stimmt nicht. Peter Reschenberg hat mich einige Male besucht, später nur noch mit mir telefoniert, um mir seine Ansichten über Kommunalpolitik vorzutragen." Auf MOZ-Nachfrage sagte Peter Reschenberg am Mittwoch in Bezug auf sich und das Unterstützer-Umfeld des Kandidaten Heinitz: "Seit Dienstag gehöre ich wegen dieses Theaters nicht mehr dazu."

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