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Gastgeber tritt mit zwei Mannschaften an / Bei der Jugend macht Frankenfelde das Rennen

Rathsdorf verteidigt Wriezener Feuerwehr-Stadtpokal

Behende: Luca Wartenberg von der Jugendfeuerwehr Rathsdorf überwindet ein Hindernis.
Behende: Luca Wartenberg von der Jugendfeuerwehr Rathsdorf überwindet ein Hindernis. © Foto: MOZ
LR FRW / 24.09.2014, 06:09 Uhr
Rathsdorf (sg) Die Rathsdorfer Gastgeber haben den Pokal der Wriezener Feuerwehren zum dritten Mal verteidigt. Zu den Augenzeugen gehörte auch Bürgermeister Uwe Siebert (parteilos), der zur Eröffnung des Wettkampfes gekommen war. Die erste von zwei Mannschaften der Rathsdorfer Feuerwehr war am Sonnabend mehr als drei Sekunden schneller als die Zweitplatzierte aus Frankenfelde. Allerdings reichte es für die zweite Rathsdorfer Mannschaft nur für Platz vier.

Die beiden Mannschaften aus Rathsdorf sowie die Teams der Feuerwehren Frankenfelde, Altwriezen/Beauregard, Schulzendorf und Wriezen kämpften auf dem Antennenplatz in Rathsdorf in der Königsdisziplin "Löschangriff nass" um den Pokal. Alle anderen Löschgruppen hatten abgesagt. "Es sind meistens nicht mehr Teilnehmer", sagte Stadtbrandmeister Dirk Hartinger etwas enttäuscht. Die eine Frauenmannschaft aus Frankenfelde kämpfte gegen sich selbst. Wriezen, Rathsdorf und Frankenfelde schickten zudem Jugendfeuerwehren ins Rennen, die sich in unterschiedlichen Wettbewerben verglichen. Am "Löschangriff nass" Jugend A sowie an der Jugendhindernisbahn Jugend B nahmen Frankenfelde und Wriezen teil, alle drei Mannschaften hingegen an der Disziplin Jugendhindernisbahn Jugend A.

"Mir machen die Wettbewerbe einfach Spaß", sagte Luca Wartenberg. Für den achtjährigen Rathsdorfer war es zudem eine Premiere. Er ist erst seit 14 Tagen bei der Jugendfeuerwehr, hatte am Freitag erstmals trainiert und nahm gleich am Sonnabend am Pokalausscheid teil, wie Papa Benny Wartenberg stolz erzählte. Er selber ist bereits seit mehr als 20 Jahren Mitglied der Rathsdorfer Feuerwehr und hilft aktiv mit Nachwuchs zu gewinnen.

"Bis jetzt sieht es so aus, als dass der Wanderpokal bei uns bleibt", ahnte Ortswehrführer Heiko Dewitz bereits nach dem Lauf. 14 aktive Mitglieder zähle die Rathsdorfer Feuerwehr, die wegen ihrer Atemschutzträger bei Brandeinsätzen der Wriezener Feuerwehr häufig nachalarmiert werde. Die letzten großen Einsätze waren Sturmschäden im August und ein Wohnungsbrand in Wriezen.

Trainiert für die Wettkämpfe werde stets am Wochenende, vor dem jeweiligen Pokalausscheid eben 14 Tage oder drei Wochen vorher. "Alle Handgriffe müssen wie im Schlaf sitzen", nannte der Ortswehrführer als Rezept zum Erfolg.

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