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Hafenbahnkreuzung gesperrt / Straßenbahn Linie 1 fährt zum Stadion

Bauarbeiten in Lebuser Vorstadt

Frank Groneberg / 26.09.2014, 03:50 Uhr
Frankfurt (gro) Wegen Bauarbeiten wird die Kreuzung Berliner Straße/Herbert-Jensch-Straße/Hafenstraße ab Montag nächster Woche, dem 29. September, bis zum 28. Oktober gesperrt. Davon betroffen ist für voraussichtlich zwei Wochen auch der Straßenbahnverkehr.

Grund für die Sperrung ist die laufende Sanierung der Hafenstraße. Im Rahmen dieses Projektes werden ab kommendem Montag im Kreuzungsbereich neue Rohrleitungen - unter anderem für die Regenwasserentsorgung - verlegt. Außerdem werden auf der sogenannten Hafenbahnkreuzung die Gleise der ehemaligen Hafenbahn entfernt. Da diese Schienen die Straßenbahngleise kreuzen, also mit ihnen eine Gleiskreuzung bilden, müssen im gesperrten Bereich auch neue Straßenbahngleise verlegt werden.

Kraftfahrzeuge werden während der Zeit der Sperrung umgeleitet. Die Umleitung zwischen Goepelstraße und Berliner Straße wird ausgeschildert und führt über die Kieler Straße, die Rosa-Luxemburg-Straße und die Halbe Stadt - und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Die Zufahrt zur Herbert-Jensch-Straße ist nur über die Straße Oderhang möglich.

Vom 6. Oktober bis zum 18. Oktober kommt es dann zu zusätzlichen Behinderungen auf der Umleitungsstrecke. Dann lässt der Landesbetrieb Straßenwesen auf der Berliner Chaussee im Bereich zwischen der Kreuzung Kieler Straße/Goepelstraße und dem Abzweig nach Lebus die Fahrbahn erneuern. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt.

Wegen der Bauarbeiten an der Hafenbahn fahren die Straßenbahnen der Linie 1 von Montag bis zum 13. Oktober auf veränderter Strecke. Sie verkehren zwischen Neuberesinchen und Stadion und fahren auch nur zeitweise. Zur Lebuser Vorstadt wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet.

Die Straßenbahnen der Linie 1 fahren generell nur montags bis freitags von Betriebsbeginn bis um 19 Uhr. Danach sowie an den Wochenenden und Feiertagen werden die Bahnen durch Busse des SEV ersetzt, die zwischen Neuberesinchen und Lebuser Vorstadt fahren. Montags bis freitags bis 19 Uhr pendeln die SEV-Busse zwischen Bahnhof und Lebuser Vorstadt.

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paul wust 26.09.2014 - 06:58:10

Zeitliche Konzentration von Straßenbaumaßnahmen und das Bürgerempfinden

Nein, das hat nichts mit Empfindlichkeiten zu tun sondern damit, das die Stadt dafür kein Geld mehr hat und auf Fördermittel des Landes angewiesen ist. Diese wiederum werden erst durch die bürokratischen Mühlen der Landesregierung gedreht, bevor sie bewilligt werden. Darüber vergeht dann schon mal ein dreiviertel Jahr. Der Kommune steht dann für die Realisierung der Baumaßnahmen lediglich der Rest des Jahres zur Verfügung, denn sonst verfallen diese Gelder und müssen an das Land zurück gegeben werden. Bei dieser Verfahrensweise kann man der Rot-Roten Regierung in Potsdam getrost böswillige Absicht unterstellen, denn bei Kritik kommt dann das perfide Gegenargument, dass die Fördermittel ja nicht in Anspruch genommen wurden. Wenn also der Reparaturstau so groß wie in Frankfurt ist, dann macht man mal unter diesen Bedingungen eine ganze Stadt eben zu. Das Ganze hat neben reparierten Straßen aber auch einen weiteren Vorteil. Schließlich verwandelt sich dabei die Stadt in einen Irrgarten, in dem sich neben den Einwohnern, auch osteuropäische Kriminelle nicht mal mehr zurecht finden.

Sven 26.09.2014 - 05:29:00

Baustellen, Baustellen, Baustellen ....

Baustellen wohin man sieht. Vielleicht bin ich einfach nur zu empfindlich, aber ich erlaube mir einfach mal die Frage, wieso alle notwendigen Straßenbauarbeiten im September und Oktober vollzogen werden müssen. Auf der A 12 tastet man sich nur noch von Baustelle zur Baustelle, in Frankfurt muss man zwischenzeitlich wirklich auch gut überlegen, wie man von A nach B kommt, ohne sich dafür Verpflegung mitnehmen zu müssen und im unmittelbaren Umland das gleiche Elend. Man weiß doch nicht erst seit gestern, dass auch in 2014 wieder ein Winter ansteht. Aber wie gesagt, vielleicht bin ich auch einfach nur zu empfindlich.

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