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Biesenthaler setzt sich in der Stichwahl gegen Michaela Waigand durch

André Stahl ist klarer Wahlsieger

Michaela Waigand zeigt sich als faire Verliererin und bringt André Stahl nicht nur Blumen, sondern bietet ihm ihre Zusammenarbeit an.
Michaela Waigand zeigt sich als faire Verliererin und bringt André Stahl nicht nur Blumen, sondern bietet ihm ihre Zusammenarbeit an. © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 28.09.2014, 21:00 Uhr - Aktualisiert 28.09.2014, 21:12
Bernau (MOZ) André Stahl heißt der neue Bürgermeister von Bernau. Der Linke setzte sich am Sonntag in der Stichwahl gegen Michaela Waigand (parteilos) klar durch. Dem Biesenthaler gaben 7629 Wahlberechtigte ihre Stimmen. Für Michaela Waigand votierten 4945 Bernauer. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 40 Prozent.

Exakt acht Minuten nach Schließung der Wahllokale war der erste Wahlbezirk ausgezählt - Börnicke. Dort hatten 115 Wähler für Stahl gestimmt, 30 für Michaela Waigand. Schlag auf Schlag gingen sodann die Ergebnisse aus den 42 Wahllokalen ein. Lediglich in sechs konnte Michaela Waigand das Rennen für sich entscheiden, darunter erneut in ihrer "Hochburg" Schönow. Am Ende hatte die Panketalerin rund 20 Prozent weniger Stimmen als ihr Kontrahent von den Linken. "Es ist, wie es ist", sagte die amtierende Bürgermeisterin am Abend, als sie Stahl zu seinem Wahlerfolg gratulierte und ihm ihre Zusammenarbeit anbot.

Gewinner Stahl war auf seiner Wahlparty im Cafe am Steintor dicht umlagert. Die Bernauer Linken feierten seinen Wahlsieg. Doch nicht nur sie. Auch die Unterstützer von Unabhängigen und Bündnis für Bernau, die sich nach dem Ausscheiden ihres Kandidaten beim ersten Wahlgang auf die Seite des Linken geschlagen hatten, gekommen. Darunter Pèter Vida (BFB/Freie Wähler) und Horst Werner (BfB).

Ihre Anhänger hatten Stahl schließlich am Sonntag zum Wahlsieg verholfen. Mit 7629 Stimmen erhielt er nicht nur rund 2600 mehr als am 14. September, sondern erfüllte das Quorum von 15 Prozent aller wahlberechtigten Bernauer - das sind 4760 Stimmen - um ein Vielfaches.

Noch am Vorabend der Stichwahl waren in Bernau flächendeckend anonyme Flyer in die Briefkästen gesteckt worden, auf denen die Mieter gewarnt worden waren, André Stahl ihre Stimme zu geben. Dieser werde als Bürgermeister die Wasserpreise erhöhen..., hieß es. Einfluss auf das Wahlergebnis zu Ungunsten von Stahl hatte das aber offenbar nicht.

Bei den Linken war die Freude jedenfalls groß. Vize-Landesvorsitzender Sebastian Walter zeigte sich erleichtert: "André Stahl war der richtige Kandidat", sagte er. Wirtschaftsminister Ralf Christoffers ist klar: "Jetzt kommt viel Arbeit auf ihn zu in Bernau". Und Margitta Mächtig kommentierte: "Immer da, wo die Linken kommunal verankert sind, haben sie die größten Chancen. André Stahl ist der Richtige. "Innerhalb der nächsten 14 Tage" will der neue Bürgermeister von Bernau sein Amt antreten, erklärte der 43-Jährige am Sonntagabend. Der Rechtsanwalt muss jetzt nicht nur seine Kanzlei abwickeln, sondern auch sein Kreistagsmandat und den Vorsitz im Zoobeirat niederlegen.

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Bert 30.09.2014 - 20:46:49

@A.F.

Der Fakt, dass die Wahllbeteiligung 2009 geringer war bleibt doch bestehen. Nur 2014 wird über eine höhere (leider immer noch zu geringe) Wahlbeteiligung geklagt. Das es diesmal eine Stichwahl gab erhöht eher noch die Bedeutung der Wahlbeteiligung von 39,9 %! Denn erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung in einer Stichwahl immer geringer... Aber all das ändert doch gar nichts an dem Wahlergebnis für Herrn Stahl. Viel bedeutender ist doch, dass die Kanditatin von CDU, SPD, Piraten, Grüne und BVB zur Stichwahl nicht mal alle Stimmen des 1. Wahlgangs erhalten hat (siehe oben zur Stichwahl). Die Parteien können nun die Schuld einfach den Dienstagsdemonstranten geben, aber warum sie keine Mehrheiten mehr vom Volk bekommen ist doch bedenklicher und sollte ein Umdenken einleiten... Die Demonstranten waren und sind wohl aktiver, als es sich alle (!) Parteien vorstellen konnten. Weder Beschimpfungen, Verunglifungen, haben sie stoppen können. Die Abstimmungen gingen alle (!) verloren. Es ist an der Zeit für einen Dialog auf Augenhöhe! Alle (!) sollten sich nun um größte Sachlichkeit bemühen.

stefan Kranz 30.09.2014 - 20:02:51

@A.F.

Ich möchte vorausschicken, dass ich mit den folgenden Darlegungen niemanden schulmeistern oder bestehende Befürchtungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der komplizierten Altanschliesserproblematik negieren will. Meine Darlegungen basieren auf zahlreichen Recherchen und bringen meine persönliche Überzeugung zum Ausdruck, worin der Kern des Problems besteht und wie die Lösung nur aussehen kann: Mit dem Karslruher Beschluss vom 05.März 2013 wurde herausgestellt, dass es bei der Altanschließerproblematik nicht in erster Linie um verwaltungstec-nische Fragen geht (die sind entsprechend vom Gesetzgeber zu lösen) sondern letztendlich um die Gewährleistung des in der Verfassung festgeschriebenen Grundsatzes der Rechtssicherheit, der in der juristischen Rang- und Reihenfolge oberste Priorität hat, da er das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland betrifft und einklagbar ist, wie am Beispiel aus Bayern erfolgt. Die Rechtssicherheit wird verletzt, wenn Kommunen Beiträge aus verjährten Vorgängen erheben - ausschlaggebend für die Verjährungsrege-lungen sind nicht die in den KAG verankerten, sondern auch hier die Frage nach ihrer Verfassungskonformität, zur Gewährleistung der Rechtssicherheit als oberstes Gebot. Auf die Schieflage der Brandenburger Gesetzgebung an dieser Stelle wurde mehrfach und wiederholt zu den verschiedensten Anlässen hingewiesen, juristische Gutachten belegen dies. Somit besteht oberstes Gebot für alle Behörden und Verwaltungen darin, in dieser Problematik von höchster Prirorität Verfassungskonformität herzustellen, und das sogar per Gesetz. Nur das kann die Plattform sein, um die Lösung der Altanschließer-problematik zu erreichen, die entsprechend der vom Bundesverfassungs-gericht erteilten Vorgaben, die zu beachten und umzusetzen sind, ausschliesslich in der Gebührenordnung liegt, zumal diese auch den anderen Verfassungsgrundsatz der Solidarität berücksichtigt. Alle Versuche, davon abweichende Lösungen zu installieren, bedeuten vorsätzliches Unterlaufen der Verfassung durch Behörden und Verwaltungen, die zwar nicht strafbar, aber dazu zwingen, auf dem Weg der Verfassungsbeschwerde die Rechtssicherheit zu garantieren, was aber politisch der größte Eklat wäre, der in einer aufgeklärten Zeit passieren könnte. Daher der Appell an alle Beteiligten - sich der Lösung des Altanschließerproblems mit Sachverstand und Kompetenz zu stellen, ggfs. auch mit Unterstützung von außerhalb, wenn Unklarheiten und Unsicherheiten weiterhin bestehen. Ich würde das Problem ab sofort "100-Tage-Problem" nennen wollen (zur Unterstützung für den neuen Bürgermeister) und habe die dringliche Bitte, an dieser Stelle parteipolitische Interessen zurückzustellen. Ich möchte es abschliessend nochmals wiederholen - die Gewährleistung von Rechtssicherheit als Verfassungsgrundsatz hat oberstes Gebot!!!

A.F. 30.09.2014 - 16:35:46

@ Herr Kranz

An der Zeit ist es aber es wird danach weiter Leute geben die benachteiligt sind oder werden. Was ist mit den Neuanschließern die über einen Bauträger gebaut haben? Was ist mit den Mietern wo der Vermieter bereits die Miete angepasst hat? Eine Befriedung wird schwer möglich sein.

A.F. 30.09.2014 - 16:29:49

@ Bert

Sie haben die Zahlen auseinandergenommen und 2009 mit in Betracht gezogen, wollte nur sagen das zu 2009 ja nicht alles von Ihnen erwähnt wurde. Mehr nicht.

Bert 30.09.2014 - 15:26:46

@A.F.

Was wollen Sie mir sagen? Ist eine Stichwahl eine Wahl 2.Klasse oder was soll Ihr Einwand? Dann sehen Sie sich doch auch die Zahlen der Abwahl an!

stefan kranz 30.09.2014 - 15:26:35

@bert

ich hatte mit meiner drastischen Einschätzung wahrscheinlich eher das Land Brandenburg als ganzes im Blick - ich möchte die Verbesserung der Wahlbetei-ligung in Bernau gegenüber 2009 durchaus zur Kenntnis nehmen, hat sie doch auch Ursachen, die sicherlich positiv zu bewerten sind.

stefan kranz 30.09.2014 - 15:22:39

@A.F.

Es bleibt festzustellen, dass trotz des Abschmelzungsvorschlages von Herrn Stahl bis zur Stunde noch kein anderes als das Gebührenmodelll, für das die Dienstagsdemonstranten seit eh und jeh eintreten, verfassungsrechtlichen und rechtsstaatlichen Anforderungen genügt - das ist mehrfach belegt worden. Insofern haben nicht die Dienstagsdemonstranten den Ball, sondern die Kollegen, die in dem Erkenntnisprozess noch nicht so weit vorgedrungen sind. Es wäre doch jetzt an der Zeit, sich sach-und fachbezogen mit allen Beteiligten zu dem Gebührenmodell in all seinen Details - juristischen, betriebswirtschaftlichen und sozialen - zu verständigen. Es ist kein Wahlthema mehr, Herr Stahl möchte es bestimmt in den nächsten 100 Tagen vom Tisch haben, und da muss man alle Fragen gemeinsam erörtern. Nur so kann es zu einer Befriedung der Lage in Bernau kommen - es wäre eine Art Neuanfang.

A.F. 30.09.2014 - 15:07:09

@ Herr Kranz und Bert

Die Abwahl von Herrn Handke und die Neuwahl des Bürgermeisters hat nichts an der Situation geändert. Auch heut wird es wieder heißen"Es ist Die Dienstag der 30.09. 17 UHR in Bernau" oder so ähnlich. Die Demos gehen ja weiter, nach der Kommunalwahl und dem Beschluss der neuen SVV wird weiter demonstriert, weil die Umstellung keine Mehrheit hatte. Glaube es waren die Linken die das verhinderten, kann mich auch täuschen. @ Bert Ich glaube 2009 wurde im ersten Wahlgang der Bürgermeister gewählt und nicht in der Stichwahl. Die 7629 Stimmen hatte Herr Stahl ja beim erste nMal nicht und hat auch dort weniger Stimmen gehabt als Frau Waigand von daher jede Medaille hat 2 Seiten.

Bert 30.09.2014 - 14:38:52

@stefan kranz

Keine andere Meinung, aber einen schlechten Fakt noch schlechter machen ist auch nicht hilfreich. Ansonsten mögen Ihre Worte erhört werden!

stefan kranz 30.09.2014 - 14:29:00

@bert

keine andere meinung, aber statistiken helfen dabei auch nicht weiter, sondern persönliche überzeugungen - wir leben nun einmal in dieser gesellschaft, die niemals vollkommen sein wird, aber als einzelner bürger kann ich zumindest darauf einfluss nehmen, dass in meinem umfeld weitestgehend alles zufrieden-stellend gestaltet werden kann - so setzt sich puzzle für puzzle zusammen. wenn wir es nicht selber richten, richtet es niemand für uns - jetzt da der wahlkampf vorüber ist, sollte auch wieder ein zivilisierter umgang miteinander in bernau einziehen - keiner muss dem anderen etwas beweisen.

bert 30.09.2014 - 14:11:20

@stefan kranz

Nochmal, die schlechte Wahlbeteiligung ist verwerflich! Aber nach den realen Zahlen war die Wahlbeteiligung zur Bürgermeisterwahl im Jahr 2009 noch schlechter! Administrativ ist das(zum Glück) nicht zu ändern, aber durch Haltung und die eigene Tat.

stefan kranz 30.09.2014 - 12:46:49

@Bert

Nach meiner festen Überzeugung kann der Zustand der immer schlechter werdenden Wahlbeteilung nicht durch administrative Maßnahmen verändert werden sondern nur durch ständige Überzeugungsarbeit, wie wichtig es ist zu wählen - ich folge hier inhaltlich den Darlegungen unseres ehemaligen und immer noch hochgeschätzten Außenministers Hans-Dietrich-Genscher in einer Talkshow (der Tag heute ist besonders dazu angetan auf Herrn Genscher zu verweisen, hat er doch genau vor 25 Jahren in der Prager Botschaft die Ausreise vieler DDR-Bürger in den Westen verkündet). Herr Genscher ist für mich ein Politiker, der klar zu etwas stand und das auch vertreten hat - solche Politiker werden auch in kleinem Maßstab gebraucht. Um es ganz drastiisch zu formulieren: wer nicht zur Wahl geht, schadet zum Schluss sich selbst und möglicherweise auch seinen Kindern und Enkelkindern - das sind die Lehren aus der Geschichte.

Bert 30.09.2014 - 12:05:31

Erinnerung!

Die schlechte Wahlbeteiligung ist sehr ärgerlich! Aber der Aufschrei darüber im September 2014 ist ziemlich verlogen. 2009 wurde der Bürgermeister mit 5.958 (!) Stimmen gewählt, 2014 mit 7.629 Stimmen. Das sind 1.671 Stimmen mehr! Die Wahlbeteiligung lag 2009 bei 37,7 % und 2014 bei 39,9%! Da frage ich mich worauf kommt es an? Auf die realen Zahlen oder auf das Parteibuch? Gut ist dieser Zustand nicht, aber wird er geändert/ verbessert durch falsche Parteilichkeit? Es gibt einen(!) Bernauer Bürger, der für Gerechtigkeit ist, jedenfalls hat er das über Wochen per Transparent behauptet, jetzt ist er Bernauer Stadtverordneter und schweigt (?).

stefan kranz 30.09.2014 - 10:05:38

@Generalsekretär

Und warum ist das so - und nicht nur in Bernau, sondern in ganz Brandenburg? - weil die Zahl der Nichtwähler einfach zu hoch ist, begründet mit Wahlverdrossenheit (wir können ja sowieso nichts ändern). Man stelle sich vor, dass alle Nichtwähler zur Wahl gehen und eine bürgerliche Partei wählen würden - es gäbe erdrutschähnliche Veränderungen in der politischen Landschaft. Aber das allein würde nicht ausreichen - es erweist sich mehr und mehr als notwendig die Politik der Parteien in den entsprechenden Gremien durch nicht parteigebundene Gewählte auf parlamentarischen Weg zu kontrollieren und somit Einfluss zu nehmen auf abgegebene Wahlversprechen - so, wie das in Bernau von den Unabhängigen und dem Bündnis für Bernau begonnen wurde - diese Kräfte brauchen einfach eine breite Unterstützung. Das sind wirkungs- volle Möglichkeiten der Demokratie, die u.a. zur Abwahl des alten Bürger- meisters geführt haben. Von Herrn Stahl als neuer Bernauer Bürgermeister kann erwartet werden, dass er sich an allererster Stelle in seinem Amt von seinem Gewissen und den Verfassungsgrundsätzen leiten lässt und das er sein Parteibuch zu Hause im Panzerschrank lässt - ideologische und Glaubensfragen sollten klar getrennt werden von Fragen der öffentlichen Amtsführung. Das wird ein wichtiger Punkt sein, den es unter Kontrolle zu halten gilt. Herr Stahl hat die Chance ( bei Beachtung dieser Grundsätze) ein guter Bürgermeister zu werden und diese Chance sollte ihm auch ohne Wenn und Aber gewährt werden - nach 100 Tagen wird man erkennen, auf welchem Weg er sich bewegt.

Frank Frei 30.09.2014 - 09:55:18

@Generalsekretär

Verwirrter Herr Generalsekretär, den Mut eines Generalsekretärs haben Sie und bleiben anonym! Vermutlich wohnen Sie in einer geschlossenen, stark bewachten „Wohn“anlage?! Erstaunlich, dass Sie die schlechten Rankingergebnisse auch noch 25 Jahre nach dem Mauerfall der DDR anlasten. Wenn Sie rechnen würden, dann hätten Sie bemerkt, dass Herr Stahl beim Sturz der DDR gerade 18 Jahre alt war. Damit dürften ihm Parteilehrjahr, SED-Kreisleitung usw. bekannt sein, aber ein alter Genosse, der uns unterdrückt hat, kann er wohl nicht sein. Typisch für ein Ostdeutsches Bundesland ist für mich, dass hier Menschen leben, die es schon einmal geschafft haben sich von ihrer Regierung zu befreien und mit diesem Wissen sind wir nicht bereit uns voller Demut vor der Obrigkeit zu beugen. Das haben alle (!) demokratischen Parteien in Bernau nicht bedacht und nun hilft nur noch die große „Keule“ der Hetze. Die Bernauer Bürger werden sich nicht mehr „veralbern“ lassen, egal vom wem! So, nun wünsche ich dem selbsternannten Genaral(sekretär) weniger Angst und mehr Mut sich zu seiner Meinung offen zu bekennen. Nach 25 Jahren sollten auch Sie bemerkt haben, dass man(n) jetzt sogar einem Generalsekretär widersprechen kann

Generalsekretär 30.09.2014 - 07:56:27

In Bernau ist die DDR zurück, weiter so !

Ein weiterer Schritt zurück, typisch für eine Stadt in einem ostdeutschen Bundesland, welches schon jetzt im Ranking auf letzten Plätzen rangiert, nichts gelernt. Bei der Gelegenheit sollte auch die SED- Kreisleitung und das Parteilehrjahr für die Genossen wiederbelebt werden, vergesst bitte nicht, Egon Krenz zu Vorlesungen einzuladen.

Andreas Lehmann 30.09.2014 - 06:57:52

@Frank Frei

Guten Morgen, entschuldigen Sie bitte, es sollte nicht neun, sondern "einen neuen" heißen. Leider hat mir die Autokorrektur dies geändert, ohne dass es mir aufgefallen ist. Zum Thema Stimmung machen: Ich hab ihn selbst gewählt, da ich glaube, dass mal was Neues her muss. Trotzdem schwingt bei mir einige Skepsis mit, da er ja gerade erst vor vier Monaten für eine andere Stadt sich zum Bürgermeister wählen lassen hat. Damals war es absehbar, dass auch Bernau Bürgermeisterwahlen anstehen.

thm 29.09.2014 - 18:50:51

einfach nur traurig

Das man nichts aus der Geschichte lernt, zeigt der Sieg von denen die alle linken, dem Kandidaten Herrn Stahl deutlich. Armes Bernau, armes Brandenburg

Olaf Kaden 29.09.2014 - 13:47:26

Glückwunsch aus Birkholz

Ich gratuliere Ihnen und hoffe gleichzeitig auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ihnen und den Bürgern von Birkholz. Bitte informieren und beteiligen Sie unseren Ortsbeirat bei ev. anstehenden Veränderungen/ Problemen/ ... , welche unseren Bereich betreffen rechtzeitig. Ich hoffe, dass Ihr Besuch der letzten Ortbeiratsversammlung in Birkholz (vor den Wahlen) nicht die Ausnahme bleibt ! Birkholz braucht Lösungen und keine weiteren Probleme. Wir werden Ihre Arbeit kritisch beobachten. Wir beißen nicht und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Und sollten wir doch mal beißen, dann nicht ohne Grund. Gruß Olaf

Altbernauer 29.09.2014 - 12:13:47

Informatio an die Mieter

Diejenigen, die diese "unabhängigen Informationen" in den Mietshäusern verbreitet haben, hatten nicht einmal den Mut, sich zu erkennen zu geben! Hat alles nicht genutzt, ihr Hetzer aus der Handtke-Fraktion

Frank Frei 29.09.2014 - 10:47:18

@Andreas Lehmann

Welche Stadt hat neun Bürgermeister? Potsdam nicht! Hauptsache Stimmung und gleich von Anfang an…

stefan kranz 29.09.2014 - 10:29:59

Wünsche für den neuen Bürgermeister

Möge der neue Bürgermeister von Bernau in Erfüllung seines Amtes stets von Eigenschaften wie Kraft, Gelassenheit und Weisheit begleitet werden: Kraft, um Dinge zu verändern die zu verändern sind Gelassenheit, um Dinge zu akzeptieren wie sie sind, wenn sie nicht veränderbar sind Weisheitt, um beides voneinander zu unterscheiden. Wenn er sich bei seinen Entscheidungen im Amt dann noch von seinem Gewissen und der Verfassung leiten lässt, hat er die Chance, in die Stadtgeschichte von Bernau einzugehen - Herr Stahl, nutzen Sie diese Chance, die Region braucht wieder mal einen Politiker, dem die Bürger vertrauen können.

Dieter Sauer 29.09.2014 - 09:23:43

faire Verliererin

Handke abgewählt, BfB mit 5 Abgeordneten in der SVV, Thronbesteigung von Waigand verhindert. Das alles sind Erfolge des „Mob von der Straße“. Ich nehme für mich in Anspruch, einen nicht geringen Anteil dazu beigetragen zu haben und bin stolz darauf! Auch glaube ich, dass die Verweildauer der „fairen Verliererin“ auf ihrem Dezernentenstuhl begrenzt ist. Wer Loyalität für einen abgewählten Bürgermeister praktiziert und an den Bürgern vorbei regiert, ist für einen Neuanfang nicht geeignet! Wer sich darüber kranklacht, sollte Obacht geben, dass er nicht zum Notfall wird! (Irgendwann klappt`s auch mit dem Nachbarn!)

Geniesser 29.09.2014 - 08:21:03

Andre mach et !!!

Gratulation und nun los ! Sehr gute taktische Leistung der Linken , und doch wohl kein schlechter Kandidat ! Allen anderen sei gesagt: Heult doch ! Die "Nationale Front" in unserer Stadt sollte kurz mal inne halten und den Schaden betrachten-personell- den ihr Starrsinn angerichtet hat . Ein Bürgermeister abhanden gekommen (Starrsinn), eine Kandidatin( loyal) in die "Schlacht geschickt " verheizt ! Geändert : nichts ! Handke war nicht mal mit der Hälfte der Stimmen von Stahl "unser BM" Es musste so ausgehen ! Ich verstehe natürlich alle , welche nun befürchten das Bernau untergeht ! Psychosen nehmen allgemein zu ! Die geringe Wahlbeteiligung zeigt doch eigentlich das die Bürger unserer Stadt sehr entspannt sind, Politik sie nur mittelbar interessiert ! Liegt sicher an den Bürgern !? Also Andre , mach et ! Da fällt mir die Inschrift am Kölner Flughafen ein : "Et is noch immer jot jejangen "

Andreas Lehmann 29.09.2014 - 07:03:10

bin mal gespannt...

... was passiert, wenn die nächstgrößere Stadt neun Bürgermeister sucht. Ob da schon Eberswalde ausreicht? Aber bestimmt wenn für Potsdam nach einem Kandidaten gesucht wird, ist er hier weg.

Kranklacher 29.09.2014 - 04:14:49

Sauer als Sprecher von wem ?

Dass mit den Verrat an den Biesenthalern kann ich nachvollziehen. Eine entsprechenden Kommentar von mir im Vorfeld der Wahl wurde hier in der MOZ gestrichen. Herrn Sauer möchte ich daran erinnern, dass sich sein Kandidat schon längst aus den Staub gemacht hat, so musste er zwangsläufig mit den "Teufel" ins Bett gehen. "Bündnis für Bernau“ und die "Unabhängigen" hatten ja durch den öffentlichen Aufruf zum Fraktionszwang zur Unterstützung des Linken Kandidaten aufgerufen. Diesen ging es nicht um Vernunft, sondern nur noch ums Prinzip. Diese werden aber die ersten sein, die versuchen werden,, Stahl ein Messer in den Rücken zu stoßen. Ob Herr Stahl bereit ist als Dank an Herrn Sauer seinen privaten Nachbarschaftsstreit zu beenden bezweifle ich

E. Drahn 28.09.2014 - 23:47:47

Wahlsieger Stahl

Das ist verrat an die Biesenthaler Bürger die ihn im Mai 2014, bei den Kommunalwahlen, mit 74,71% gewählt haben

Dieter Sauer 28.09.2014 - 23:29:21

Herzlichen Glückwunsch André Stahl

Herzlichen Glückwunsch an den neu gewählten Bürgermeister! Wir verbinden damit die Hoffnung, dass eine neue, bürgernahe Politik im Rathaus Einzug hält und es André Stahl gelingt, den sozialen Frieden in Bernau wieder herzustellen. Jeder Wahlberechtigte hatte heute die Möglichkeit, mit seiner Stimme über die Zukunft in Bernau zu entscheiden. Die Mehrheit hat sich für einen Neuanfang entschieden! Ich rufe alle Fraktionen der Bernauer SVV auf, akzeptieren Sie, dass die Handke-Ära endgültig vorbei ist und machen Sie endlich Politik im Sinne der Bürger. Der LINKEN sollte klar sein, dass der Wahlsieg nicht allein ihr Erfolg ist sondern einen Sieg der Vernunft darstellt, der auch durch das „Bündnis für Bernau“ und die Unabhängigen erreicht wurde. Wir vertrauen André Stahl und hoffen auf ein überparteiliches Wirken zum Wohle der Bernauer Bürger. Dieter Sauer Bündnis für Bernau

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