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Neue Ausstellung mit Arbeiten von Andrea Engelmann in der Galerie

"Wieder auf Anfang"

Rot dominiert: Die Arbeiten von Andrea Engelmann sind von einem Farbton beherrscht.
Rot dominiert: Die Arbeiten von Andrea Engelmann sind von einem Farbton beherrscht. © Foto: MOZ/Stefan Lötsch
Stefan Lötsch / 06.11.2014, 20:43 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Es dominieren die Farbe Rot und die scheinbar schlichten Formen: "Wieder auf Anfang" heißt eine Ausstellung mit Bildern, Objekten und Zeichnungen von Andrea Engelmann, die momentan in der Galerie des städtischen Museums zu sehen ist. Wie der Titel der Schau zu verstehen ist, dazu gab der Kunstwissenschaftler Jens Semrau bei der Vernissage Hinweise. Es sei nicht unbedingt der Anfang gemeint, der bei Spielen eine Rückkehr auf Start meint, wobei gleichzeitig das bisher Erreichte verloren geht, ein Verlust. "Alles auf Anfang" könnte auch meinen, und so sind die Arbeiten von Andrea Engelmann wohl zu verstehen, dass Kunst an ihre Ursprünge zurückkehrt mit den beiden Grundbestandteilen Form und Farbe. "Zurück zur freudigen und glücklichen Anfangssituation", wie Jens Semrau sagte. "Die Frische des ersten Impulses."

Dieser Rückgang auf das Ursprüngliche wird noch verstärkt, indem Andrea Engelmann vielen ihrer Werke menschliche Formen in scheinbarer Schlichtheit und Reduziertheit zugrundelegt: Die Werke heißen Bauchung, Figurien, Hals und Kopf. Auf der anderen Seite sind auch "Briefe" zu sehen, die die Ursprünge der Schrift im Zeichen zeigen.

Es ist allerdings keine voraussetzungslose "Naivität", die die Künstlerin, die an der Berliner Hochschule für Technik und Wissenschaft im Bereich Gestaltung als Professorin lehrt, zeigt. Jens Semrau sprach von einer Einfachheit der Bildsprache.

Auffällig ist die Dominanz von zwei Rottönen, ein helles, fast freudiges Rot und ein dunkles Braunrot. Die Arbeiten leben, noch viel mehr, wenn sie wie in der Galerie auf engem Raum zusammenstehen, von diesem Kontrast der Farblichkeit. Jens Semrau hob nicht zuletzt in diesem Zusammenhang hervor, welch schöne Räumlichkeiten die Galerie nicht zuletzt für solche Ausstellungen bietet.

Die Schau mit neueren Arbeiten von Andrea Engelmann ist die vorletzte in diesem Jahr in der Galerie des städtischen Museums, die übrigens ihr 20-jähriges Bestehen feiert.

Die Ausstellung "Wieder auf Anfang" ist bis zum 7. Dezember, dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 13 bis 17 Uhr.

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