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Der Wolf jagt Jägern das Wild ab

Guten Appetit! Der Wolf macht den märkischen Waidmännern zunehmend die Beute streitig.
Guten Appetit! Der Wolf macht den märkischen Waidmännern zunehmend die Beute streitig. © Foto: picture alliance / dpa
Mathias Hausding / 19.11.2014, 19:55 Uhr
Potsdam (MOZ) Die Stimmung ist derzeit bei vielen Herbstjagden eher gedämpft. Auch die landesweite Statistik zeigt, dass die Waidmänner deutlich weniger Wild vor die Flinte bekommen als in vergangenen Jahren. Die Ursachen dafür sind offiziell unklar, aber immer häufiger wird zur Begründung auf den Wolf verwiesen.

Ein ehemaliger Truppenübungsplatz in Potsdam-Mittelmark an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Es ist Jagd. 140 Teilnehmer. Die Ausbeute: sieben Stück Wild. "Vor ein paar Jahren waren es bei der gleichen Jagd 100 Stück", sagt Horst Battig vom Jagdverband Belzig. "Wir merken bei jeder Jagd den Einfluss des Wolfs." Battig hat noch mehr Zahlen parat. So seien bei einer Hegegemeinschaft in der Region die jährlichen Damwildabschüsse von 700 auf 200 eingebrochen. Um die Bestände vor Übernutzung zu schützen, hätten die Jäger zudem bereits die Abschusspläne für Damwild um 15 Prozent reduziert.

Battig schimpft nicht darüber. Es sei nun einmal so, dass der Wolf politisch erwünscht ist und unter besonderem Schutz steht. Aber er fordert Ehrlichkeit in der Debatte, und die geht für ihn damit los, dass es nach seiner Einschätzung derzeit bis zu 150 Wölfe in Brandenburg gibt, und nicht wie vom Landesumweltamt kommuniziert lediglich 100. "Und zur Ehrlichkeit gehört auch die Feststellung, dass er Wild in Größenordnungen vernichtet."

Acht mal fünf mal 365, lautet Battigs Rechnung für den jährlichen Fleischverbrauch eines Wolfsrudels. Acht Tiere, die jeweils am Tag fünf Kilo verzehren. Ergebnis: 14,6 Tonnen Wild pro Jahr und Rudel. "Es ist doch klar, dass das dann woanders fehlt." Brandenburgweit wurden laut Jagdstatistik im abgelaufenen Jagdjahr 2013/14 knapp 13 000 Stück Damwild erlegt, zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Steffen Butzeck, Wolfsexperte beim Landesumweltamt, leugnet die Zusammenhänge zwischen wachsendem Wolfsbestand und sinkender Jagdausbeute nicht. "Aber Ursache ist weniger, dass der Wolf so viele Tiere frisst, sondern dass sich das Verhalten des Wilds mit dem Aufkommen des Wolfs verändert", schätzt Butzeck ein. "Die Tiere sind jetzt aufmerksamer, verbergen sich im Wald, suchen andere, vielleicht sicherere Plätze zum Äsen."

Butzeck, selbst kein Jäger, kann angesichts der Entwicklung verstehen, "dass die Mehrheit der Jäger nicht hurra ruft, wenn die Zahl der Wölfe steigt". Aber die Waidmänner seien nunmal nur eine gesellschaftliche Gruppe unter vielen. Insgesamt sei die Akzeptanz für den Wolf sehr groß. Auch könne keine Rede davon sein, dass die Wölfe in dem Maße in die Bestände eingreifen, dass sie quasi zum natürlichen Gleichgewicht im Wald beitragen. "Es bleibt für die Jäger genug zu tun. Aber klar ist auch: Der Wolf ist für sie eine Herausforderung", sagt Butzeck. So sei es unter Umständen notwendig, dass die Waidmänner ihre Jagdtechniken überprüfen, dem Wild intensiver nachgehen. "Die Frage ist, wie viele Jäger dazu bereit sind. Das kostet mehr Zeit und für die meisten ist die Jagd lediglich ein Hobby."

Ein anderes Problem, dass die Jäger mit dem Wolf haben, weist Steffen Butzeck als Gerücht zurück. So beklagen Horst Battig und andere Jäger, dass Schwarzwild in Wolfsgebieten zunehmend in Großrotten von bis zu 40 Stück unterwegs sei. "Sie schließen sich zum Schutz vor dem Wolf in größeren Gruppen zusammen", erklärt er. Vor allem Frischlinge seien beliebte Ziele von Wölfen. "Dass Problem ist nun, dass diese Großrotten enorme Schäden anrichten, wenn sie den Wald verlassen und sich auf Feldern und Äckern bewegen", gibt Battig zu bedenken.

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Antonietta Tumminello 21.11.2014 - 12:18:26

gegen die Jagd !

Der Sinn der Jagd, die meist als Freizeitbeschäftigung ausgeführt wird, ist nicht nur heftig umstritten, es gibt auch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Jagd zur Bestandsregulierung - und diese wird als Hauptargument der Jagd vorgebracht - nicht erforderlich ist. Wissenschaftler haben sogar nachgewiesen, dass die Jagd hinsichtlich der Bestandsregulierung teilweise kontraproduktiv ist und zum Beispiel bei Fuchs oder Schwarzwild zu erhöhter Fortpflanzungsdynamik führen kann.

frisch vom lande, frisch ins maul 21.11.2014 - 11:56:31

Yummy,

yummy, lecker Kitz.

gefressen und gefressen werden 21.11.2014 - 11:51:33

Schon echt Klasse, wenn Hintz und Kuntz, also auch die, die sich sonst nie

in Wald und Flur bewegen, zu Themen wie diesem hier, ihren Senf hinterlassen. "Die armen Mütter mir ihren Kitzen ..." So so, was denken Sie, denkt ein Wolf, wenn er hungrig ist und den beiden über den Weg läuft?

Ich krieg nen wolf 21.11.2014 - 11:43:28

Juhitanz, ich finde es, nun, ich bleib bei Ihren Worten, zum Kotzen,

dass Sie geschrieben haben, " Die neue Jagdverordnung des Landes Brandenurg usw. da darf alles erschossen werden, Mütter mit Kindern" Danach schreiben Sie von Müttern mit Kitzen. Oha, Sie differenzierten tatsächlich. Also wollten Sie tatsächlich sagen, dass Mütter mit Kinder erschossen werden dürfen?

juhitanz 21.11.2014 - 09:58:29

es kotzt mich an!

Der Artikel spricht mir aus dem Herzen und die Wahrheit. Aus Gesprächen mit Jägern konnte ich deren Begründung für ihre Jagdlust entnehmen, daß wir ja in keiner Wildnis mehr lebten und nun müssen sie, die Jäger, die Aufgaben übernehmen. Wie fadenscheinig sich jetzt über fehlende Abschüsse zu beklagen, sollen sie doch froh sein, daß wenigstens ein Raubtier wieder seinen Zweck erfüllt und die Jäger, die ja aus Hobby (!) töten, überflüssig machen. Wildschweinschwemmen sind hausgemacht und gewollt, je mehr die sehr sozial zusammem lebenden Familien teilweise ausgelöscht werden, bilden sich sofort neue und immer mehr, das ist doch bekannt. In Ländern, in denen nicht gejagd wird, gibt es einfach keine großen, Schäden anrichtenden Wildschweinrotten. Man sollte das Jagen den Tieren überlassen und nicht am Tod und am Quälen verdienen wollen, das ist unmenschlich. Die neue Jagdverordnung des Landes Brandenurg sieht keine Abschußpläne mehr vor für Rehwild, da darf alles erschossen werden, Mütter mit Kindern und Mütter, die zu ihren Kitzen nicht zurückkehren können. Wie gesagt, es ist zum Kotzen!

Ich 20.11.2014 - 22:27:15

Jäger sind nur "Ersatzwölfe"

Einer der Gründe warum wir Jäger, neben den Förtsern haben, ist die Kontrolle von Wild. Weil der Mensch ja bescheuerter weise, die meisten Raubtiere ausgerottet hat. Nun ist der Wolf zurück und ich freue mich das es in Zukunft weniger Alkoholiker mit Flinte gibt. Und das Gerücht mit den Großrotten ist eben nur eines. Wildschweine werden siet Jarhunderten von uns bejagt. Auch mit großem Druck. Warum hat bis jetzt keiner von "Großrotten" Phantasiert?

fressen und gefressen werden 20.11.2014 - 21:28:23

Die Freiheit der Wölfe ist der Tod der Lämmer.

_

Eberswalderin 20.11.2014 - 16:04:47

Zum Kopf schütteln

Einige Schreiber haben hier das Thema zum Artikel verlassen. Fakt ist, der Großteil der Jäger (nicht alle) hängt sich seine Trophäen ins Wohnzimmer und erlegt aus reiner Lustbefriedigung. Und nun muss der Wolf herhalten, der den Bestand weg frißt, das ist doch Hanebüchen! Ein Schützenverein wo auf Papptiere geschossen wird tuts doch auch. Und als nächstes kommt vielleicht noch, dass der Jäger Selbstversorger ist und ihm die Nahrung fehlt. Gut, ich esse kein Wild, aber wer dies gerne tut, kann aber bestimmt auch öfter mit einem Schweineschnitzel leben.

westen 20.11.2014 - 15:24:49

Wer bezahlt das alles ?

Da die Regierung von BB beschlossen hat,dass der Wolf hier heimisch werden darf,ohne die Bevölkerung zu fragen,muss der Steuerzahler für die Gutmenschen des Wolfes aufkommen. Ich hoffe nur,dass im III Weltkrieg,die Generalität nicht erst die Wolfsversteher um Erlaubnis fragen muß, ob dort geschossen werden darf.

Isenhagen 20.11.2014 - 15:05:48

mein Gott diese Schlaumeier,

wer Gatterwild als Wild bezeichnet, der soll doch auch zufrieden sein wenn der Wolf im Gatter gehalten wird. Übrigens, eine der höchsten Perversersionen deutschen Rechts. So ein Stück Damm wild darf nur als Gatterwild verkauft werden wenn es denn auch im Gatter mit einem Gewehr waidgerecht totgeschossen wird. Das muss man sich mal vorstellen. Da wird die Kuh auf der Weider erlegt.........oder so ähnlich......

Willkommen Wolf 20.11.2014 - 14:28:05

@isenhagen

Wenn nur die Jägerschaft dafür verantworltich wäre den Bedraf an Wildbret für die Allgemeinheit zu decken, hätten die aber alle Hände voll zu tun : ) ... vielleicht schockiere ich Sie jetzt damit, aber es gibt Gehege in denen dafür extra Wild gehalten wird um den allgemeinen Bedarf zu decken. ... Übrigens, wenn Sie Lachs essen, hat den nicht etwa ein einsamer Angler irgendwo am Meer gefangen, sondern die werden ebenfalls industriell gezüchtet.

Hirsch 20.11.2014 - 14:17:29

@ Isenhagen

Vielleicht von einem der Halter wilder Tierarten? Gibt so einige in Brandenburg, die machen das beruflich. Googeln Sie mal!

Isenhagen 20.11.2014 - 14:06:38

die Jäger jagen doch nicht (nur)

für den Eigenbedarf. Sie tun es für uns alle die wir gern Wild essen. Wo sollte es denn sonst herkommen? Alos geschwätzt wird hier aber auch......

Brandenburgerin 20.11.2014 - 12:35:58

an der Sache vorbei

Im Prinzip ist doch die Frage: Kann es in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft genug Platz für ein großes Raubtier geben, dass in Rudeln jagt und sich sicher auch mit der Zeit an die Anwesenheit des Menschen gewöhnen wird. Also ich würde weder mit meinem Hund noch mit dem Kind in einen Wald gehen von dem ich wüßte, dass dort Wölfe leben. Dass Futter sollen die sich suchen, das muss ihnen nicht noch serviert werden.

Willkommen Wolf 20.11.2014 - 11:49:03

Ob es ein natürliches Gleichgewicht wirklich gib ...

... , darüber kann man philosophieren. Tatsache ist, dass der Wolf in unserer Landschaft Jahrtausende gelebt hat. Und nicht nur er, sondern auch das Wild das er jagd. Dabei hat er es nicht ausgerottet ... wäre auch dumm, weil er sich damit selbst ausgerottet hätte. Für Jahrtausende hatten wir also schon ein gewisses Gleichwewicht. Der Faktor Mensch verändert nun dieses Gleichgewicht, wie es in den Jahrmillionnen durch unterschiedliche Gründe immer wieder passiert ist. Und der Mensch hat Kraft seines Geistest nun die Möglichkeit zu entscheiden wie dieses Gleichgewicht aussieht. Nach allem was ich gelesen habe, überlebt der Wolf sogar in Städten ... solange gewisse Grundbedürfnisse erfüllt werden. Das er sich in unserer Kulturlandschaft nicht wohl fühlt ist also nicht richtig ... das sieht man auch daran das er sich stetig vermehrt. Und das Wolf und Mensch nicht zusammenleben können bezweifel ich ebenfalls ... der Wolf lebt jetzt schon etwa 15 Jahre wieder in Deutschland, und es gab nich einen einzigen Angriff auf einen Menschen ... das sagt doch schon einiges aus.

Willkommen Wolf 20.11.2014 - 11:31:49

Vielleicht sollte man manchen Jägern mal ...

... erklären das die Jagd nur aus einem, maximal zwei Gründen ausgeführt wird ... nämlich die Bestandesregulierung aufgrund des Fehlens der natürlichen Beutegreifer + Wildbret für den Eigenbedarf. Wenn sich jetzt manche Jäger hinstellen und sich darüber beklagen das sie zu wenig Wild vor die Flinte bekommen ist das ein Eingeständnis dafür, dass sie nur aus einem Grund jagen ... nämlich schlicht aus der LUST am Jagen. Die reine Lust am Jagen sollte aber niemals ein Grund sein ein Tier zu erlegen ! Die Jäger die aus den richtigen Gründen jagen (bin selber Jäger) haben nichts gegen den Wolf, im Gegenteil ... sie begrüßen den Wolf, da er mithilft den Wildbestand zu regulieren ... und Wildbret für den Eigenbedarf wäre auch noch bei Horden von Wölfen ausreichend vorhanden. Schade, dass manche Medien solchen Leuten eine Plattform bieten ... die Bildzeitung ist ebenfalls bekannt dafür. Ich freue mich das der Wolf wieder da ist.

Isenhagen 20.11.2014 - 11:22:09

es gibt kein natürliches Gleichgewicht der Natur

das ist dummes Zeug und Zweckargumentation. Zu allen Zeiten sind Tiere Pflanzen und andere Lebenwesen neu entstanden und auch ausgestorben. Auch in Zeiten als es noch gar keine Menshcen gab. Das zeigt im Grunde dass es ein Gleichgewicht wie es sich die Naturmärchenfrreunde vorstellen nicht gibt. Zu allen Zeiten haben sich die Verhältnisse zwischen den einzelnenenLebewesen und zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt entwickelt. Es war alles immer in Bewegung. Der Mensch hat es mit seiner Geisteskraft in den letzten 200 Jahren geschaft diese Verhältnisse insgesamt so zu eseinem Vorteil auszunutzen, dass sich Quantität und Qualität seines Lebens dauerhaft verressert haben. Die steigende Lebenserwartung zeigt es. Inzwischen gibt es 7 Milliarden Menschen auf der Erde, bals sind es 10. Da ist für andere Tiere oder Lebewesen natürlicherweise immer weniger Platz und Freiraum. Garkein Platz in unserer dicht besiedelten Umwelt ist für den Wolf oder andere größere Raubtiere. Es sei denn auf Kosten der Menschen. Das aber wird doch selbst der Dümmste nicht woillen oder wenigstens nicht öffentlich sagen. Da jedenfalls liegen die Probleme. Das Wolf-Jäger-Gerede ist nur Unfug und Ablenkung von den eigentlichen Problemen. Wir leben ohne Wölfe besser in dieser Gegend. Und die Wolfe können hier gar nicht. leben. Sie werden nur als Spielzeug von einigen grünen Fanatikern benutzt. .

Uwe Bräuning 20.11.2014 - 10:46:04

Raubtiere gehören nun einmal zum natürlichen Gleichgewicht der Natur

Es ist noch lange her, da wurde öffentlich darüber geklagt, dass es in Brandenburg zu viel Wild gibt.Vor allem Rehe und Wildschweine. Die angeblich oder tatsächlich Schäden in Wald und Flur anrichten. Als eine der Hauptursachen galt das Fehlen von Raubtieren, die für ein natürliches Gleichgewicht der Natur sorgen. Ja tatsächlich,die Natur ist aus dem Gleichgewicht geraten! Schuld daran ist in aller erster Linie der Mensch, also wir alle. Jetzt, wo sich einige wenige Wölfe wieder in Brandenburg angesiedelt haben, was zu begrüßen ist, sollen diese plötzlich Schuld daran sein, dass es innerhalb kürzester Zeit immer weniger Wild in Brandenburg gibt? Geht es eigentlich noch fadenscheiniger? Ich kann bei meinen Spaziergängen im Oderbruch zurzeit Rehrudel in der Stärke von bis zu zwanzig Tieren beobachten. Ok, im Oderbruch gibt es keine Wölfe. Der offenen weiten Ebenen wegen. Aber auch anderswo dürfte es weiterhin ausreichend Wild geben. Vielleicht gibt es ja auch nur viel zu viele Jäger in Brandenburg? Die sich selbst viel zu wichtig nehmen? Außerdem gibt es doch bereits genügend Ballerspiele, damit " Wolfsgeschädigte" Jäger ihren Schießdrang wenigstens virtuell ausleben können.

Brandenburer 20.11.2014 - 10:20:53

Lieber Gott lass es Verstand regnen

Lieber Gott, gebe bitte „Isenhagen“ und „Westen“ etwas mehr Verstand, der jetzige reicht nicht aus. „Na Hallo“ und „Chef de Lupo“ haben es auf den Punkt gebracht. Ein teures Hobby muss finanziert werden und das geht nur über „Abschussqoute“. Welches Tier braucht den Menschen zum Leben und andersherum, welcher Mensch braucht Tiere zum Le-ben? ? Eine Frage für die ganz Intelligenten, von einem Bürger der regelmäßig von Wildschweinen heimgesucht wird und dafür nicht die Tiere verantwortlich macht, denn ich bin in ihren Lebensraum eingedrungen, nicht umgekehrt.

Frank 20.11.2014 - 10:01:39

Hallo?

die Wildschweine fressen nicht den Müll aus Deiner Tonne, sondern lassen es sich in den endlosen Mais- und anderen Getreidefeldern gut gehen.

na Hallo 20.11.2014 - 09:56:07

Wer braucht den Menschen?

Die Natur wird uns bald eines besseren belehren. Den sie holt sich das zurück was wir zerstört haben. Siehe Amis usw.. Der Wolf ist doch nicht daran schuld das er durch "Gott" gegebene Ritual nachgeht zu jagen. Die Jäger haben doch herumjammert das sich die Wildschweine sagenhaft vermehren und sie es nicht mehr schaffen die Population ein zu dämmen. Die Schweine fühlen sich doch in unserer Wegwerf Gesellschaft wohl. Der Wolf macht nur das wozu er da ist. Und wenn die Jäger der Meinung sind das sie jetzt angst haben müssen vor den "bösen" Wolf dann sollten sie ihr Hobby hin schmeißen. Und noch eins, es gibt ja noch Umsichtige Menschen die Wild auf Natürlichen Wege Züchten. Aber wenn es so weitergeht brauchen wir uns keine Gedanken mehr machen über den Wolf. Der Mensch mit seiner Habgier, Intoleranz, und Gier nach Macht wird sich schon selber zu Grunde richten. Ein neuer "Weltkrieg" steht doch schon vor der Tür. Aber wir wollen es ja nicht war haben. Kriege haben schon manche Probleme gelöst. Und sollte einer kommen haben wir mit den >Wolf< wohl kein Problem mehr. Macht euch mal darüber Gedanken. Und last den Wolf Wolf sein. MfG

westen 20.11.2014 - 08:55:50

Wer braucht den Wolf ?

Außer den Naturromantikern und s.g Wolfsversteher,braucht dieses Tier in unserem dicht besiedelstem Land kein Mensch.

egal 20.11.2014 - 07:32:25

stimmt

wenn die Jäger jetzt hinschmeissen, weil es eben ein teures Hobby ist, wo durch den Verkauf des Fleisches wenigstens die Materialkosten gedeckt werden, möchte ich mal hören wie groß dann das Geschrei ist. Dann hat der Wolf keinen natürlichen Feind mehr und da er es sich "leicht" macht an Futter zu kommen, wo wird er wohl hingehen ?

Eberswalderin 20.11.2014 - 06:48:44

Alles gesagt

Bei diesem Artikel ist mein Puls in die Höhen geschossen und ich wollte mich dazu hier ausführlich mitteilen. Das ist aber nicht mehr nötig, denn Chef de Lupo hat alles gesagt!!!! Genau so ist es, der Jäger outet sich nun, indem ihm das Alibi fehlt, nur die Natur ins Gleichgewicht bringen zu wollen. An Isenhagen, mal ehrlich, dass Argument, dass nun das Fleisch teuer wird, ist doch nicht wirklich ernst gemeint, oder? Da fehlen mir gerade die Worte.

Isenhagen 20.11.2014 - 06:02:01

die Argumentation

Wolf gegen Jäger ist so dumm wie kurzsichtig. Und dass der Wolf politisch gewollt ist, mag ja nach kleinkarierten brandenburgischen Vorstellungen so sein aber gefragt wurden die Menschen bisher dazu nicht. Insofern sind es vielleicht einige wenige bessergestellte Repräsentanten die den Wolf wollen. Ich bin sicher, die Menschen im Lande lehnen ihn mehrheitlich schon aus Tierschutzgründen ab. Aber dieses Jäger-Wolf geschwafel ist wirklich das letzte.. Die 15 Tonnen Wild die jetzt die Wölfe fressen fehlen bei den Menschen auf dem Tisch und nicht unbedingt bei den Jägern. Das Angebot an gesundem Wildfleich für die Menschen verringert sich. Das Fleisch selbst wird teurer und nur noch Betuchte können es kaufen. Das ist eines der Ergebnisse dieser Wolfsidiotie in grün.

Egal 19.11.2014 - 21:29:39

oh weh

im Herzberge steht heute Abend irgendwo ein frei zugänglicher PC ...

arnischu 19.11.2014 - 21:26:53

Es kotzt mich an

wenn lese das Jäger zu wenig Wild schießen. Da sieht man doch das es denen nur aus Lust am töten in den Wald zieht. Der Wolf tut es nur um zu überleben.

Chef de Lupo 19.11.2014 - 21:03:43

echt zum Piepen

WER HAT ANGST VORM BÖSEN WOLF ? Der Jäger, der Jäger Hahahaha Also ehrlich mal. Da kommt ein Stück Natur zurück und erledigt endlich wieder die Aufgabe die es schon immer war, die kranken und schwachen Tiere im Wildbestand auszusortieren und schon heulen die Jäger lauter als Ihre Konkurrenten... Es war unnatürlich, dass der Mensch der es nicht nötig hat Jagen musste um den Wildbestand so niedrig zu halten, dass keine Schäden un Wald und Flur durch Überäsung u.s.w. entstehen. Wenn jetzt die Jäger sich darüber beschweren, dass Sie nicht mehr so viel Wild erlegen können (dürfen?) sollten Sie sich nochmal vor Augen führen was eigentlich Ihre Aufgabe ist. Die ist gerade nicht das Wild einfach abzuschießen, sondern den Wildbestand zu hegen! Wer das jetzt plötzlich anders sieht und beklagt dass seine Abschusquoten sinken, der ist als Jäger fehl am Platz und sollte sofort den Jagdschein weggenommen bekommen, denn er entpuptt sich mit solchen Argumenten als schießwütiger Idiot, der nicht begriffen hat worum es geht. Und noch absurder ist die Mär von den Großrotten bei den Wildschweinen. Das ist ein derart jämmerlicher Versuch die in den Stadtrandlagen von Kleinmachnow, Teltow u.s.w. wohnenden eher Wohlhabenden Bürger mit Ihren Einfamilienhäusern und Grundstücken, die regelmäßig von Wildschweinen heimgesucht werden auf Ihre Seite zu ziehen, weil sie sich von denen erhoffen, dass da wenigstens ein Paar angesprochen werden, die an den entsprechenden Schalthebeln in Landes- und Bundespolitik sitzen... Ich kann hier nur sagen PFUI Der Wolf ist nichts anderes als ein Stück Natur und Beitrag zur kleinstschrittweisen Rückkehr zu einem längst aus den Fugen geratenem Gleichgewicht der Natur. Wenn ich gläubig wäre würde ich die Frage mal in den Raum stellen, wozu Gott die Wölfe erschaffen hat. Sicher nicht zum ausrotten...

Christoph 19.11.2014 - 20:46:03

das ist das war das wird immer so sein

seine aufgabe .

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