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Grundschule Biesenthal plant Schulhundprojekt

Elo-Hündin Rosa lässt sich bald vorlesen

Ein Team: Ulrike Kellermann mit ihrer Elo-Hündin Rosa. Elos gelten als besonders familien- und kinderfreundlich.
Ein Team: Ulrike Kellermann mit ihrer Elo-Hündin Rosa. Elos gelten als besonders familien- und kinderfreundlich. © Foto: privat
Brigitte Horn / 26.11.2014, 21:10 Uhr
Biesenthal (MOZ) An der Biesenthaler Grundschule "Am Pfefferberg" soll ein Schulhund die Erziehungsarbeit bereichern. In der jüngsten Sitzung des Haushalts- und Sozialausschusses der Stadt ist das Projekt besprochen worden.

Rosa heißt die kleine Elo-Dame, die künftig den Unterricht an der Biesenthaler Grundschule bereichern soll. Ihre Halterin ist die Lehrerin Ulrike Kellermann, die seit zwei Jahren an der Biesenthaler Grundschule "Am Pfefferberg" arbeitet. Sie hat aber das Projekt nicht schon eher angeregt, weil sie zunächst schauen wollte, wie sich der Hund entwickelt. Nun aber könne es bald losgehen. Auch die Schulkonferenz hat es gebilligt.

Worum geht es bei dem Schulhundprojekt? In erster Linie soll der Erziehungsauftrag unterstützt werden, bekundete Ulrike Kellermann vor den Mitgliedern des Haushalts- und Sozialausschusses. Dadurch bessere sich das Schulklima und die Kinder kommen lieber in die Schule, schilderte sie mögliche Auswirkungen der Arbeit mit der familienfreundlichen Hündin. Darüber hinaus werden solche Eigenschaften wie Verantwortungsbereitschaft oder motorische Fähigkeiten gefördert. Des Weiteren solle das Tier im Deutschunterricht helfen, wenn etwa ein Kind eine Lesehemmung habe. Dann könne der Schüler der Hündin vorlesen und so mehr Sicherheit gewinnen.

Schulhund zu sein bedeute jedoch nicht, dass das Tier ständig in der Schule ist. Es hat weiterhin bei der Lehrerin sein Zuhause. In der Schule bleibt Rosa vorrangig in der Klasse von Ulrike Kellermann. Dort erhalten die Jungen und Mädchen zunächst Informationen über das Tier. Es bleibt am Anfang eine Stunde in der Schule, später können es auch mehr werden, sagte sie. Darüber hinaus besteht auch noch die Möglichkeit, die Hündin Rosa in den Förderunterricht zu integrieren.

Im Ausschuss ist das Projekt positiv aufgenommen worden. Da es ein Teil der pädagogischen Arbeit ist, sei es durch die Schule umzusetzen, hieß es. Eine Empfehlung des Ausschusses sei daher eigentlich nicht gefragt. Weil damit aber eine kostenpflichtige Weiterbildung verbunden ist, bat Ulrike Kellermann um ein Votum, ob die Stadt das Vorhaben unterstützen könnte. In der Hinsicht gab sich der Ausschussvorsitzende René Hackl optimistisch. Er wolle klären, von welchem Konto Geld genommen wird. Darüber hinaus empfahl der Ausschuss, in einem Jahr ein Resümee des Projektes zu ziehen.

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