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Eigene Bereiche für jede Schule

Erste Ideen zur Erweiterung der Mensa

Olav Schröder / 10.12.2014, 06:45 Uhr
Panketal (MOZ) Mit den Grundzügen eines Erweiterungsbaus für die Mensa am Schulstandort Zepernick hat sich der Ortsentwicklungsausschuss befasst. Einigkeit bestand darin, dass Grund- und Gesamtschüler künftig ihre Mahlzeiten getrennt einnehmen und kulturelle Nutzungsmöglichkeiten verbessert werden.

Bauablauf und die Zeitschiene für die Mensa-Erweiterung sind noch offen, wie Fachbereichsleiter Stefan Kadatz von der Gemeindeverwaltung Panketal sagte. Nicht nur die Haushaltsberatungen laufen gerade, auch andere Vorhaben wie die Schaffung weiterer Sportmöglichkeiten sind noch in der Debatte und die Realisierung anderer Projekte wie Erweiterung der Zepernicker Grundschule stehen bevor.

Dass für eine langfristige Lösung ein Erweiterungsbau erforderlich ist, bestätigte nicht nur der Ausschuss. Dies wurde auch in einer Besprechung mit den beiden Schulen, dem Hort, Mitgliedern der Essenskommission und des Caterers unterstrichen.

Nach den derzeitigen Vorstellungen soll der künftige Gebäudekomplex mit der derzeitigen Mensa einen Winkel bilden. Der Neubau verläuft dabei parallel zum Bahndamm. Küche, Wirtschaftsräume, der Haupteingang und ein Foyer verbinden die beiden etwa gleichgroßen Flügel. Jede Schule soll einen eigenen Flügel erhalten. Die Bereiche können auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden. In einer Betriebsbeschreibung vom Dezember 2013 werden unter anderem Konzerte mit bis zu 200 Besucher, ein kleinerer Konferenzraum für bis zu 100 Teilnehmer erwähnt.

Jürgen Schneider (Linke) wies auf eine Alternative hin, die an der Grundschule aufkam. So könnte an der Rückseite des neuen Hauptgebäudes der Gesamtschule ein Anbau als Atrium entstehen, der auch als Prüfungsraum und Aula nutzbar wäre. Im Ortsentwicklungsausschuss wurde dieser Gedanke jedoch verworfen.

Dass die beiden Schulen jeweils eigene Mensa-Bereiche erhalten sollen, wurde jedoch begrüßt. Für die CDU/FDP-Fraktion signalisierte Olaf Petrasch grundsätzliche Zustimmung, hielt die Investitionssumme von rund 1,3 Millionen Euro als zu hochgegriffen.

Peter Richter, sachkundiger Einwohner der Linken, verwies auf den Bahnlärm und unbedingt erforderliche Schallschutzmaßnahmen am Gebäude. Da außerdem Bauflächen nur begrenzt zur Verfügung stehen, sollte mit ihnen sorgsam umgegangen werden.

Dass eigens eine Arbeitsgruppe für die Mensaplanung ins Leben gerufen wird, sieht Carola Wolschke (Bündnis Panketal) nicht für notwendig an. Die Erweiterung sei erforderlich, schon lange werde über sie diskutiert. Stefan Stahlbaum (Bündnisgrüne) bezeichnete den Vorschlag als "maßvoll und zweckmäßig". Zu bedenken sei, dass wegen der fehlenden Kapazität viele Schüler das Angebot noch gar nicht annehmen.

Der Ausschuss plädiert dafür, dass als nächster Schritt die Vorplanung vorgelegt wird.

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