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Papiertransporter brennt am Vormittag / Fahrzeughalle eines Autohauses fängt am Nachmittag Feuer

Zwei Einsätze für Seelower Wehr

Feuer im Autohaus: Mit einem 75 Mann starken Aufgebot haben die Feuerwehren aus Seelow und dem Umland das Feuer in der Frankfurter Straße gelöscht.
Feuer im Autohaus: Mit einem 75 Mann starken Aufgebot haben die Feuerwehren aus Seelow und dem Umland das Feuer in der Frankfurter Straße gelöscht. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger und Marco Marschall / 22.12.2014, 18:55 Uhr - Aktualisiert 22.12.2014, 22:11
Seelow (MOZ) Gleich zwei Einsätze hatte die Seelower Feuerwehr am Montag. Nachdem am Vormittag eine Ladung Altpapier im Lkw in Brand geraten war, gab es gegen 16.15 Uhr erneut Feuerarlarm. Im Autohaus an der Einmündung Zernikower/Frankfurter Straße brannte die Fahrzeughalle

Eine Lkw-Ladung Altpapier musste die Seelower Feuerwehr am Montagmorgen in der Apfelstraße löschen. Gegen 10Uhr wurden die Brandschützer zum Einsatz gerufen, wo eine Rauchwolke den brennenden Haufen ankündigte. Der Fahrer des Lkw hatte Papier aus mehreren blauen Tonnen des Wohngebietes eingesammelt. In der Apfelstraße bemerkte er den Brand und konnte den Müll auf einem Parkplatz abwerfen. Ein größerer Schaden wurde durch das schnelle Eintreffen der Feuerwehr verhindert. Warum der Brand im Fahrzeug ausbrach, ist noch unklar.

Feueralarm am Montag um 16.12 Uhr: Die Fahrzeughalle des Autohauses an der Fankfurter Straße in Seelow brennt. 75 Einsatzkräfte aus Seelow, Worin, Dolgelin, dem Amt Neuhardenberg sowie Manschnow und Gorgast löschen. Um 18.30 Uhr ist das Feuer gelöscht.
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Löscheinsatz an Seelower Autohaus

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Als weitaus gefährlicher sollte sich der Einsatz erweisen, zu dem die Seelower Feuerwehrleute am Nachmittag gerufen wurden: Aus der Fahrzeughalle des Autohauses Käßler quoll dicker Qualm. Zunächst mussten die beiden Fahrzeuge, die sich dort noch im Innern befanden, herausgezogen werden. Einige Plastikteile am weißen Renault-Transporter und am roten Ford Ka, wie Lampen und Radkästen, waren durch die Hitze bereits geschmolzen. Eilig waren die Einsatzkräfte bemüht, die Halle zu kühlen. "Wir haben erfahren, dass sich hier noch Schweißtechnik mit Azetonflaschen befindet. Die müssen wir unbedingt herunter kühlen", erklärte Einsatzleiter Candy Schmiedeke.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde viele Atemschutzgeräteträger benötigt. Deshalb war der Einsatz weiterer Feuerwehren nötig. Um 16.30 Uhr wurden die Dolgeliner Feuerwehr und die Wehren des Amtes Neuhardenberg sowie die Wehren aus Worin, Manschnow und Gorgast zum Löscheinsatz gerufen. Von der Drehleiter aus wurde der Dachstuhl, der noch immer viele Glutnester hatte, mit Wasser getränkt. Gegen 17.15 Uhr war die Explosionsgefahr gebannt. Um 18.30 Uhr war der Brand dann gelöscht. Inzwischen hatten sich an der Frankfurter Straße, die für den Einsatz stundenlang gesperrt war, etliche Schaulustige eingefunden. Über die Brandursache war zum Redaktionsschluss noch nichts bekannt.

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P.K. 23.12.2014 - 06:34:12

Rot?

Also auf den Bildern ist der Ford Ka silber.

Leser 23.12.2014 - 02:15:32

Feuer im Autohaus

Aber Herr Doktor, Acetonflaschen was?

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